Ratten in der Stadt - Horror Shortlist 2021 Skoutz-Award

Ratten in der Stadt – Abgründiger Nager-Horror von Stefan Krell

Vorjahressieger André Wegmann hat sich unerschrocken den knapp 2o0 Vorschlägen der Longlist Horror gestellt und aus den dunkelsten Ecken des Buchregals die schrecklichsten, abgründigsten, furchterregendsten, düstersten und grausamsten Geschichten des letzten Jahres für den Horror -Skoutz herausgeholt und auf seine Midlist Horror 2021 gepackt.

Eine dieser literarischen Mutproben ist „Ratten in der Stadt. Ein feines Horror-Buch, in dem Autor Stefan Krell gekonnt mit den uralten Ängsten des Menschen spielt und ein kleines aber sehr entschlossenes Rattenheer in den Kampf um den Horror-Skoutz schickt.

Tatsächlich konnte sich das Buch gegen seine Midlist-Konkurrenz behaupten und wurde von Publikum und Jury auf die Shortlist 2021 des Skoutz-Awards gewählt und steht damit im Finale. Damit bestehen natürlich allerbeste Chancen auf den Skoutz-Award 2021.

Doch seht selbst …

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Ratten in der Stadt – Psychologisch schlau aufgebauter Horror von Stefan Krell

Wenn ich von Dinos und Horror höre, denke ich sofort an Predator, auch wenn das ein Film ist. Neuseeland ist mit seinen Nebelwäldern natürlich auch ein Top-Set. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, die der im Genre renommierte Luzifer-Verlag hier weckt.

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Ratten in der Stadt - Stefan KrellUm was geht’s?

Zuhause ist es nicht sicher, denn dort wohnt ein Monster…

Seit zwei Jahren lebt Mamas neuer Freund bei uns. Er schlägt mich bei jeder Gelegenheit. Schon der Gedanke, ihm zu begegnen, löst Panik aus. In der Wohnung zu schlafen, grenzt an Russisch Roulette, also verbringe ich die Nächte in einem Schacht hinter dem Neubaugebiet – mit Schlafsack und Isomatte.

Heute Nacht jedoch stimmt etwas nicht. Mein Hund knurrt und bellt in einer Tour. Das macht er sonst nie. Ich schalte die Taschenlampe ein. Der kalte Strahl fräst sich tief in den finsteren Tunnel. Einen Moment lang hätte ich schwören können, ganz weit hinten seltsame Bewegungen gesehen zu haben. Einbildung! Ich schalte die Lampe wieder aus. Der Hund zittert am ganzen Körper und bellt erneut…

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Wie hat uns „Ratten in der Stadt“ gefallen?

Mein Vater hatte eine ausgeprägte Ratten-Phobie und für ihn wäre das Buch nichts gewesen. Doch wie der Autor im Teaser verspricht, werden auch solche Leser, die bislang mit den possierlichen Nagern keine Probleme hatten, unmittelbar nach Lektüre Mülltonnen und Kanaldeckel etwas skeptischer betrachten. Stefan Krell weiß, wo die Urängste wohnen und er bedient sie genüßlich. Der Plot ist dunkel, düster, wendungsreich und … abgefahren. Ein Lesevergnügen für alle Horror-Fans, die durch die konsequent durchgehaltene Ich-Perspektive in Präsens sehr gewinnt, weil man beim Lesen wirklich und wahrhaftig mitfiebert, mitleidet, mitfürchtet. (kn)

 

Andrés Eindruck:

Gut ausgearbeitete und spannende Dystopie mit menschlichen Abgründen und nach Menschenfleisch gierenden Nagetieren. Unterhaltsam!

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Wem verdanken wir das Buch?

Interview Stefan KrellStefan Krell ist leicht zu begeistern: für Musik, für Flipperautomaten, für Filme, Computerspiele und natürlich für gute Bücher, in denen Monster aller Art ihr Unwesen treiben. Mit anderen Worten: Er ist ein Nerd, sagt das auch von sich selbst und mit ein bisschen Stolz in der Stimme.

Wir haben Stefan Krell schon mal besucht und mit ihm über die Abgründe in der Autorenfantasie, besondere Freuden des Schreibens und natürlich über seine Bücher gesprochen. Und das wollen wir anlässlich seiner Nominierung wieder tun! Herausgekommen ist ein wunderschönes Interview über die richtige Perspektive im Leben wie im Buch, Stephen King und Leidenschaften. Und um Bücher ging es auch!

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