Hex Files – Hexen gibt es doch – humorvoller Fantasyroman von Helen Harper

Miriam Rademacher, die wir für den Humor in ihren Büchern lieben, hat sich wirklich einem Hardcore-Zwerchfelltraining unterworfen, um aus der gut bestückten Longlist Humor die Titel auszuwählen, die das vielschichtige Feld der Heiterkeit von der Schmunzellektüre über bitterböse Satire, urkomischen Persiflagen und absurden Geschichten am besten repräsentieren und deshalb auf die Midlist Humor 2021 dürfen.

Mit „Hex Files – Hexen gibt es doch“, das im Juni 2020 bei Lyx digital erschienen ist, konnte Helen Harper unsere Jurorin überzeugen. Mal sehen, wie sich die wortgewandte und – böse Zungen würden behaupten – faule Hexe im weiteren Wettbewerb noch schlägt.

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Doch seht selbst …

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Hex Files – Hexen gibt es doch – witzig und überaus spannend

Harte Arbeit zahlt sich später aus, Faulheit jetzt – ganz nach diesem Motto lebt die junge Hexe Ivy Wilde und wäre damit sicher auch weiter gut gefahren, wenn nicht ein dummer Zufall alles durcheinandergebracht hätte …

Um was geht’s?

Um eines direkt klarzustellen: Ivy Wilde ist keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen (was nicht heißt, dass sie es nicht könnte!). Ginge es nach Ivy selbst, würde sie am liebsten den ganzen Tag auf der Couch hängen, Serien gucken, Junkfood mampfen und mit ihrer Katze Streitgespräche führen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird Ivy Opfer einer vertauschten Identität und unfreiwillig – sehr, sehr unfreiwillig! – mitten hineingeschleudert in den Arkanen Zweig, der Ermittlungsbehörde des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Rasend schnell vervierfachen sich Ivys Probleme, als dann auch noch ein wertvolles Objekt gestohlen und sie daher gezwungen ist, mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammenzuarbeiten. Raphaels saphirblaue Augen lassen in Ivys Magen zwar irgendwie Schmetterlinge flattern, aber eigentlich zeigt der Adeptus all das, was Ivy aus tiefstem Herzen ablehnt: die freudlosen Tücken von zu viel stoischem Hexenwerk. Und je länger Raphael Ivy piesackt, desto größer wird ihr Verlangen … ihn in einen Frosch zu verwandeln!

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Wie hat uns „Hex Files – Hexen gibt es doch“ gefallen?

Ivy ist frech, unangepasst, extrem faul und hat ihren eigenen Kopf. Sie schert sich nicht darum, was andere von ihr halten. Und genau das macht sie so liebenswürdig und den besonderen Charme dieser Reihe aus. Schlagfertige Dialoge, zwei Charaktere wie Katz und Maus und dazu eine große Portion Spannung, gewürzt mit einer Prise Gefühl. Alles in allem ist dies ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann und das Lust auf mehr macht.

Miriams Eindruck:
Die kleine Hexe ist groß geworden … und ihr Leben ein einziges Chaos. In locker leichtem Stil erzählt Helen Harper eine Geschichte, die immer wieder zum Lachen reizt. Beste Unterhaltung zum Feierabend.

Auch Skoutz-Bloggerin Dorothea von Bücher, Ebooks & mehr hat das Buch gelesen und für gut befunden. Ihre ausführliche Bewertung findet ihr auf ihrem Blog. (Weiterlesen)

Wem verdanken wir das Buch?

Helen Harper, gebürtige Schottin, hat jahrelang englische Literatur in Großbritannien, Japan und Malaysia unterrichtet, bevor sie sich ihrer Berufung als Schriftstellerin widmete. Wenn sie nicht gerade eigene Geschichten ersinnt, gibt sie Kurse in kreativem Schreiben oder lehrt junge Flüchtlinge aus Myanmar das Lesen – oder sie füttert die vielen streunenden Katzen, die immer wieder den Weg an ihre Tür finden.

Derzeit lebt Helen in Kuala Lumpur, Malaysia, mit viel zu vielen Katzen – ganz zu schweigen von den Drachen, Feen, Dämonen, Zauberern und Vampiren, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen!

Natürlich werden wir versuchen, Helen Harper zu treffen, um ihr noch ein paar weitere Details entlocken zu können.

 

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