Skoutz-Wiki: Lesehäufigkeit (Lesestil / Leseverhalten)

. In dieser Beitragsreihe geht es uns darum, den überraschend komplexen Begriff Lesestil so unterhaltsam wie möglich, aber eben auch gründlich und zugleich wissenschaftlich aufzubereiten. Dazu gehören verschiedene Kriterien, die unseren individuellen Lesestil beeinflussen. Einer davon ist die Lesehäufigkeit. Oder genauer gesagt, der Stellenwert, den Bücher in eurem Leben einnehmen. Die Zeit, die ihr Geschichten[…]

Skoutz-Sprachlabor: Leichte Sprache – für wen?

Immer wieder wird gerade in buchaffinen Foren über Mindeststandards bei Texten diskutiert.Und das führt irgendwie auch zu den an einen Leser zu stellenden Ansprüchen. Klar, Lesen und Schreiben bedingen einander. Irgendwie. Und irgendwie auch nicht. Wie lang darf ein Text (Post, Blogbeitrag oder auch Buch) sein? Wie lang dürfen die dort enthaltenen Sätze sein? Und[…]

Skoutz-Sprachlabor: Anführungszeichen oder Gänsefüßchen

. Kaum ein anderes Satzzeichen hat so viele Namen wie die Anführungszeichen. Zollzeichen (wenn sie gerade sind), Guillemets (diese französischen <<Pfeilspitzen>>, typogragische Anführungszeichen (Unten und oben) oder eben Gänsefüßchen. Der Umgang mit ihnen ist meist gar nicht schwierig, man setzt sie zu Beginn und Ende einer wörtlichen Aussage oder eines Zitats. Soweit so gut, aber[…]

Skoutz-Sprachlabor: weiterhin ungeliebt, der Buchstaben-Drilling

. Sprache ist ja immer irgendwie auch eine Gefühlssache, des ästhetischen Empfindens. Das merkt man im Alltag an vielen kleinen Dingen und das ist auch gut so, denn dadurch bleibt sie lebendig und Ausdruck unserer Identität. Da helfen auch diktatorisch angeordnete Rechtschreibreformen nur bedingt, denn z. B. die 1996 gewünschte Anpassung der Schreibweise von Fremdwörtern[…]

Skoutz-Sprachlabor: Binde- und Gedankenstrich

Der Binde und Gedankenstrich gehört zu den typischen Missbrauchsopfern unter den Satzzeichen. Das dürre Stricherl wurde von der offiziellen Rechtschreibreform ebenso wie von der inoffiziellen, von T9 und anderen Tipphilfen eingeleiteten, Variante kräftig aufgemischt und taucht seither irgendwie überall und nirgends auf. Neben dem Deppenapostroph könnte man oft auch vom Deppenstrich sprechen. Grund genug, dem[…]

Skoutz-Sprachlabor: Ausruf-, Frage-und sonstige Satzzeichen

. Interpunktion ist das Salz in der Buchstabensuppe. Auf wundersame Weise kann ein einzelnes Zeichen einer Aussage ein völlig neue Bedeutung geben, Emotionen ausdrücken und den Leser leiten. Schaut mal hier unser Beispiel an: Du bist so schlau. Du bist so schlau? Du bist so schlau! Erstaunlich, wie sich die Aussage immer derselben Worte mit[…]

Skoutz-Sprachlabor: Ein Leben zwischen den Stühlen – das Semikolon

Heute widmet sich das Skoutz-Sprachlabor einem stiefmütterlich behandelten Satzzeichen, das als Hybrid aus Punkt und Komma weder Fisch noch Fleisch ist und von daher ein trauriges Leben zwischen allen grammatikalischen Stühlen fristet: das Semikolon. Wir wollen mal sehen, ob wir nicht doch ein bisschen für seinen – tatsächlich oft hilfreichen – Einsatz werben können.  […]

Skoutz-Sprachlabor: Komma-Koma

. Der Umstand, dass so ein harmlos daherkommendes, stets in Bodennähe verweilendes Stricherl wie das Komma so ziemlich jeden zu Angstschweiß und Frustrationstränen treibt, lehrt Bescheidenheit und Demut. Auch der Duden widmet dem richtigen Umgang mit Kommas oder Kommatas (geht beides!) gleich mehrere Regeln, deren flüchtige Lektüre aber nur bedigt zur Erleuchtung beiträgt. Tatsächlich führt[…]

Skoutz-Sprachlabor – Rechtschreibregeln

Rechtschreibregeln sind ein Thema, bei dem sich nur wenige (Wenige?) wirklich sicher fühlen. Die Rechtschreibreform, die ja nun auch schon wieder ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, sollte eigentlich alles vereinfachen. Eigentlich, denn wenn man die Anwender – sprich: die Sprechenden oder vielmehr Schreibenden – fragt, klingt das anders. Kein Wunder, denn schließlich war[…]

Skoutz-Sprachlabor: Das Kreuz mit dem S (und ss- oder ß)

Das eigentlich so freundlich wirkende “S” erweist sich nicht nur im grenzüberschreitenden Sprachverkehr innerhalb des deutschsprachigen Raums als sehr bockig. Speziell wenn es in Gruppen (“ss” oder gar “sss”) auftritt oder mutiert (“ß”). Grund genug, das “S” einmal ins Skoutz-Sprachlabor zu zerren und es genauer zu untersuchen. Speziell, wann ss oder ß zu schreiben ist.[…]