Das Imperium der Puppen

Das Imperium der Puppen – Steampunk von Philipp N. Stubbs

Der Chef-Ufologe der Jury, Vorjahressieger Cliff Allister, hat aus über 200 Büchern der Longlist Science Fiction jene Bücher aus seiner engeren Auswahl in die Midlist Science Fiction gewählt, die er unbedingt weiterlesen wollte. Details zu seinem Auswahlverfahren verrät er in seinem BerichtDas Imperium der Puppen ist ein weiteres Debüt, dass gleich die erste Hürde genommen hat. Der clevere Steampunk-Roman von Philipp N. Stubs, der im Juli 2019 vom Autor selbst herausgegeben wurde, macht Lust zum Lesen und das ist der beste Ausgangspunkt für eine Chance auf den Science Fiction-Skoutz.

Doch nun ein bisschen mehr zum Buch:

Das Imperium der Puppen – Wendungsreiches Steampunk-Abenteuer von Philipp N. Stubbs

Steampunk trifft auf Zeitreise. Das klingt spannend – und das ist es auch.
Das Imperium der Puppen ist eine Geschichte aus der (fiktiven) Frühzeit der künstlichen Intelligenz und insofern eine absolute Bereicherung für das ohnehin traditionell sehr kreative Genre. Damit ist das Buch ein Geheimtipp für alle, die originelle Geschichten abseits des Mainstreams mit erfrischend neuen Ideen, Action und Humor zu schätzen wissen.

 

Um was geht’s in Das Imperium der Puppen?

Das Imperium der Puppen

Wie korrigiert man einen Fehler, den man 150 Jahre vor seiner Geburt gemacht hat?
Vor allem, wenn der Fehler in Form von Mechanisatoren – nahezu perfekten mechanischen Menschen – sich vehement dagegen wehrt, korrigiert zu werden?

Aber das ist im Augenblick nicht Grahams größtes Problem, denn er ist damit beschäftigt, einen Fehler zu korrigieren, den er vor einer Stunde begangen hat. Lautstark im Pub mit seinem Bonus von 27 Millionen Pfund anzugeben ruft nicht nur Bewunderer auf den Plan, sondern auch Neider. Die mit Messer und Baseballschläger ein Stück vom Kuchen – oder Graham – abhaben wollen.

Grahams Flucht endet hinter einer kleinen, unauffälligen Tür, die aus dem Nichts auftaucht und hinter der die Welt ein wenig anders ist, als sie sein sollte: nicht grau und rußbedeckt, wie von Dickens beschrieben, sondern sephiafarben und dampfgetrieben.

In dieser Welt arbeitet Miranda van Storm an der Erfindung ihres Lebens: mechanischen Dienern, perfekt und unermüdlich. Bis ein zufällig herein stolpernder Fremder alles zunichte macht. Doch Miranda ist nicht die Frau, die sich aufhalten lässt. Mit dem mächtigsten und skrupellosesten Mann des British Empire im Rücken, baut sie eine neue Generation Mechanisatoren, eine Generation, die sich nicht mehr mit einer Rolle als Dienerwesen zufrieden geben will.

 

Wie hat uns Das Imperium der Puppen gefallen?

Künstliche Intelligenz im viktorianischen Zeitalter?
Eine pfiffige Idee, die sich rasch zu einem irrwitzigen Plot auswächst, der mit wirklich witzigen Wendungen aufwartet, spannende Action bietet und viele, viele kleine Ideen, die das Imperium der Puppen zu einem Steampunk-Juwel macht. Wir hoffen sehr, dass wir von Philipp N. Stubbs noch mehr zu lesen bekommen!

Jury-Mitglied Cliff Allister meint: Ein weiterer Neueinsteiger/Selfpublisher im Science-Fiction-Genre, dem man eine erfolgreiche Zukunft voraussagen kann. Der stilistisch und sprachlich sehr gelungene Steampunk/Zeitreise-Roman mit einem sympathischen Protagonisten in einem originellen Plot hätte mehr Leser verdient, als es bisher der Fall gewesen zu sein scheint, wenn man dem Amazon-Ranking trauen darf. Es ist zu hoffen, dass die Nominierung für die Midlist dies ändern wird. Verdient hat es dieser Roman allemal! Ich freue mich darauf, ihn irgendwann weiterlesen zu können!

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Philipp Nathanael StubbsWem verdanken wir Das Imperium der Puppen?

Das haben wir den Autor selbst gefragt, hier seine Antwort:

Das Buch verdanken wir einem äußerst gutaussehenden Mittvierziger, der ausgesprochen nett, aber auch sehr schüchtern ist. Nach Jobs als Banker, Journalist und Zeitungsbote studierte er schließlich in England Informatik und brachte aus dem Vereinigten Königreich nebst Abschluss auch seine Vorliebe für Understatement und britischen Humor nach Leipzig zurück. Heute schreibt er tagsüber Computerprogramme und nachts Bücher. Sein Ziel ist es, der erste Steampunk-Autor zu werden, der den Literaturnobelpreis bekommt. Den er dann natürlich ablehnt, wegen oben erwähnter Schüchternheit.

Wir waren bei Philipp zu Besuch, um mit ihm über Mathe, Naturjoghurt, Phantasie mit “PH” und natürlich über Bücher zu sprechen (weiterlesen).

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