Exodus 2727 – Space Thriller von Thariot

Der Chef-Ufologe der Jury, Vorjahressieger Cliff Allister, hat aus über 200 Büchern der Longlist Science Fiction jene Bücher aus seiner engeren Auswahl in die Midlist Science Fiction gewählt, die er unbedingt weiterlesen wollte. Details zu seinem Auswahlverfahren verrät er in seinem Bericht.  Der bekannte SP-Autor Thariot hat seine neueste Geschichte “Die letzte Arche” im 2019 beim renommierten Fischer TOR Verlag herausgegeben. Doch weil bei uns nur die Geschichte zählt, muss das kein Vorteil sein, wenn es ums Rennen auf Science Fiction Skoutz geht!

Doch nun ein bisschen mehr zum Buch:

Exodus 2727 – packender Thriller aus den Weiten des Alls von Thariot

Ein Raumschiff auf dem Weg zu einem weit entfernten Ziel im All. Ein Geheimnis, das immer bedrohlicher wird und die Mannschaft vor schier unlösbare Hindernisse stellt … Mit dem Ausgangspunkt kann die Lese-Reise ja nur spannend werden. Wir haben uns darauf eingelassen und hier ist unser Bericht:

 

Um was geht’s in Exodus 2727?

Die USS London ist ein interstellares Siedlungsschiff auf dem Weg zu einer neuen Welt. Die Reisezeit beträgt 109 Jahre, das Ziel liegt 50 Lichtjahre entfernt.

Die Fracht: drei Millionen befruchtete menschliche Embryos und sieben Millionen Tiere. Die Besatzung besteht aus 490 Personen, die sich im Kälteschlaf abwechseln.
Alles läuft nach Plan. Bis der Ärztin Jazmin Harper auffällt, dass immer mehr Besatzungsmitglieder psychische Probleme bekommen. Gleichzeitig stößt der Ingenieur Denis Jagberg auf Anzeichen, dass das Schiff deutlich älter ist als gedacht.

Beiden ist schnell klar, dass irgendetwas nicht stimmt, doch bevor sie der Sache auf den Grund gehen können, kommt es zur Katastrophe…

Wie hat uns Exodus 2727  gefallen?

Wir können Cliff Allisters Begeisterung für dieses Buch verstehen. Man ist sofort Teil der USS London und mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs wird man förmlich in die Handlung hingesogen. Thariot bedient sich gekonnt genretypischer Mittel. Doch das extrem gekonnt. Der Gegesatz von unendlichen Weiten und klaustrophobischer Enge auf dem Schiff und dem Spiel mit unendlichen Distanzen und Zeiträumen ist so faszinierend wie logisch umgesetzt und auch die Auflösung lässt den Atem stocken. Ich mochte die Figuren, speziell auch die Nebenfiguren und trauerte, wenn man sich von der einen oder anderen verabschieden musste. Gelegentlich blitzt lakonischer Witz durch, der in dem spannenden Plot durchaus gut tut. Ein gelungener Lesespaß!

Jury-Mitglied Cliff Allister meint: Das erste Verlagsbuch eines der erfolgreichsten Selfpublisher im Bereich Science Fiction der letzten Jahre hat es ebenfalls auf die Midlist geschafft – und aus guten Gründen! Der fulminante Einstieg in ein Abenteuer gehört bei Thariot ja fast schon zum Markenkern und ist hier besonders gelungen. Zudem schreibt er in diesem Roman auf exzellentem sprachlichen und stilistischen Niveau. Viel direkte Rede treibt die Handlung voran und lässt den Leser unmittelbar mit den handelnden Personen mitfiebern. Ein SF-Abenteuer guter, alter Schule, dessen Auflösung ich sicher nicht verpassen werde!

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Wem verdanken wir Exodus 2727?

Thariot hat eine Schwäche für spannende Geschichten. Bereits als Fünfzehnjähriger begann er mit dem Schreiben, vor allem Kurzgeschichten, bis er dann in 2009 die Arbeit an seinem ersten Buch in Angriff nahm. Mittlerweile hat er über dreißig Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Er lebt mit seiner Familie und seinem Dackel auf Malta.

Wir sind sehr gespannt, wie das Interview mit Thariot wird, nehmen garantiert Leckerli für den Dackel mit und wollen wissen, warum eigentlich so viele SF-Autoren am Meer wohnen.

 

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