The D-Files

The D-Files: Die Drachenakten – Schuppige Anthologie von Tom Finn (Hrsg.)

Anthologien sind eigentlich die perfekte Lektüre für unsere kurzlebige Zeit. Darum freut es uns auch sehr, dass in diesem Jahr besonders viele Kurzgeschichtensammlungen gemeldet wurden. Das Besondere an einer Anthologie ist die Zusammenstellung. Das verbindende Element, das die Einzelbeiträge zu einem Ganzen macht. Juror Sascha Eichelberg und sein Helferteam haben sich akribisch durch eine wirklich lange Longlist gewühlt und eine sehr abwechslungsreiche Midlist komponiert.

Mit The D-Files ist der diesjährige Ableger der extrem erfolgreichen „Files-Serie“ in der Midlist enthalten. In diesem Jahr widmet der Talawah-Verlag zusammen mit Tom Finn als Herausgeber die Anthologie den Drachen. Wir wollen sehen, ob The D-Files zündet …

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The D-Files: Die Drachenakten – Feurige Anthologie von Thomas Finn (Hrsg.)

FantasyDrachen – die Königsklasse der fantastischen Kreaturen. Keine Kultur, keine Fantasywelt kommt darum herum, sich mit den schuppigen, goldgierigen, prinzessinnenfokussierten Ungeheuern in irgendeiner Form auseinanderzusetzen.  Es war höchste Zeit, ihnen einmal ihre eigene Anthologie zu widmen …

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Um was geht’s in den D-Files?

The D-FilesAuf mächtigen Schwingen rauschen sie heran. Mit flammendem Atem, Krallen und Rauch versetzen sie Mensch und Tier in Angst und Schrecken. Sie rauben Ritter, horten Prinzessinnen und fressen Schätze. Oder war es doch andersrum? Jetzt könnt ihr es herausfinden. In 34 Geschichten enthüllen die Drachen-Akten bahnbrechende Wahrheiten über die ältesten Wesen der Mythenwelt. Hier werdet ihr alles finden: Bestien und Biester. Abenteuer und Ungeheuer. Zauber und Zorn. Magie und Märchen.

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Wie hat uns „The D-Files“ gefallen?

Ich könnte mich natürlich Saschas Meinung anschließen. Drachen! Hey, muss man noch mehr sagen? Nein. Aber man kann. Ein Lob an Verlag und Herausgeber, denen es gelungen ist, die Vielfalt des Themas gekonnt in Szene zu setzen. So verschieden die Geschichten im Schreibstil und Konzept auch sind, so gleichmäßig hoch ist die handwerkliche Umsetzung. Lustig, düster, tragisch, traurig, spannend, tiefschürfend, unterhaltsam … es ist wirklich alles drin. Und jeder Drache ist obendrein irgendwie anders.  Ich habe mich auf jede der Geschichte gefreut und war bei keiner enttäuscht.

Die Anthologie zeigt zudem aber auch, wie enorm variantenreich das Genre Fantasy doch ist, wie vielseitig, vielschichtig und philosophisch zwischen Kindermärchen und Gruselschocker die menschliche Fantasie doch ist. Weiter so! (kn)

Sascha meint dazu:
Es geht um Drachen…. was soll man da noch mehr zu sagen? Drachen!

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Wem verdanken wir das Buch?

Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren und lebt heute in Hamburg. Der ausgebildete Werbekaufmann und Diplom-Volkswirt ist preisgekrönter Spiele- und Romanautor und hat einige Jahre als Lektor und Dramaturg in einem Drehbuchverlag sowie als Chefredakteur des führenden deutschen Phantastik-Magazins Nautilus gearbeitet. Hauptberuflich arbeitet er heute als Roman-, Spiele-, Theater- und Drehbuchautor.

Kay hat sich ja schon öfter mit ihrem lieben Fantasy-Kollegen Tom Finn über alles Mögliche und Unmögliche unterhalten (weiterlesen), aber das wird sie garantiert nicht abhalten, die Gelegenheit für einen weiteren Autorenplausch zu nutzen! Wir werden berichten.

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