Kürbisgemetzel - BB

Kürbisgemetzel – gruselige Benefiz-Anthologie von R. Bicker und S. Malhus

Anthologien sind eigentlich die perfekte Lektüre für unsere kurzlebige Zeit. Darum freut es uns auch sehr, dass in diesem Jahr besonders viele Kurzgeschichtensammlungen gemeldet wurden. Das Besondere an einer Anthologie ist die Zusammenstellung. Das verbindende Element, das die Einzelbeiträge zu einem Ganzen macht. Juror Sascha Eichelberg und sein Helferteam haben sich akribisch durch eine wirklich lange Longlist gewühlt und eine sehr abwechslungsreiche Midlist komponiert.

Eines der Bücher, die einen der begehrten Plätze ergattert haben, ist Kürbisgemetzel, eine atmosphärisch dichte Grusel-Anthologie, die von Roxane Bicker und Sarah Malhus im Oktober 2020 selbst für einen guten Zweck herausgegebene Buch im Wettbewerb schlagen wird. Doch seht selbst:

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Kürbisgemetzel – Gruseln für den guten Zweck mit Roxane Bicker und Sarah Malhus

Was wäre, wenn Kürbisse sprechen könnten? Mit der Antwort auf diese Frage treten 15 Münchner Schreiberlinge beim Skoutz-Award zugunsten der Obdachlosen-Zeitung BISS an und lehren uns das Gruseln, Lachen, Fürchten und Nachdenken …

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Um was geht’s in Kürbisgemetzel?

KürbisgemetzelHalloween, Samhain, Allerheiligen. In der Zeit zwischen Ende Oktober, Anfang November wird der Schleier zwischen den Welten dünn. Menschen geraten unversehens in die Anderswelt, Geister und Gespenster spuken durch unsere Städte und selbst die Kürbisse fangen an zu sprechen. Was wir in dieser Zeit erleben ist furchteinflößend und fantastisch zugleich. 15 Autorinnen und Autoren schaffen Gänsehautmomente und geben Einblick in unheimliche Geschehnisse, bei denen nicht nur Kürbisse gemetzelt werden …

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Wie hat uns Kürbisgemetzel gefallen?

Eine atmosphärisch dichte, teils spannende, teils gruselige, teils lustige, stets fantasievolle Anthologie, die ich aus ganzem Herzen empfehlen kann. Die Geschichten werden durch die Vorgabe „Sprechender Kürbis“ verbunden. Das gibt dem Buch einen roten Faden, der um so mehr verdeutlicht, wie vielfältig, bunt und variantenreich ein Thema dennoch sein kann. Die 15 Geschichten sind jede für sich gelungen, insgesamt sehr verschieden und so manche weckt den dringenden Wunsch, weiterzulesen. Ein gelungenes Lesevergnügen, garantiert nicht nur zu Halloween! (kn)

Sascha meint dazu:
Beim Lesen hatte ich tatsächlich den einen oder anderen Gänsehautmoment. Tolle Gruselstimmung und nicht nur zu Halloween lesbar.

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Wem verdanken wir das Buch?

Roxane Bicker arbeitet nach ihrem Studium der Ägyptologie, Koptologie und Ur- und Frühgeschichte seit 2005 als Museumspädagogin im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst und lebt mit Mann, Sohn und Katze in München.
Sarah Malhus schreibt schon ihr halbes Leben. Tagsüber in einer Personalabteilung tätig, verbringt sie ihre Freizeit am liebsten mit Literatur, sei es produzierend oder konsumierend. Genreübergreifend schreibt sie alles, was ihr die Plotbunnys bringen. Die Autorin wohnt mit ihrem Lebensgefährten und zwei Kaninchen nördlich vor Münchens Stadttoren.

Da die beiden quasi neben dem Skoutz-Nest leben hoffen wir doch sehr, dass wir Roxane und Sarah trotz Corona für ein Interview besuchen können. Wir werden berichten.

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Mehr Info

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