Die Stadt der Freiheit – Historiendrama von Silvia Hildebrandt

Weil Bücher die einfachste Form von Zeitreisen sind, kann man mit ihnen nach Herzenslust durch ferne Länder und lange versunkene Epochen streifen, lesend von der Antike in Rom durch das mittelalterliche Deutschland reisen, im viktorianischen England Rätsel  lösen und in der näheren Geschichte jene Probleme begrübeln, die unsere (Ur)Großeltern in Atem hielten. Immer sind es die Menschen, die Kay Noa  bei ihrer Auswahl faszinierten, deren Geschichten, die den unseren so ähnlich sind.

Einer der Titel, die aus den über 250 Vorschlägen der Longlist die Midlist History  erobern konnte, ist Silvia Hildebrandts Romandebüt Die Stadt der Freiheit. Die im März 2020 bei Plattini erschienene Geschichte handelt von Verschwörung und Revolution, Liebe und Hass und wie Freundschaft tiefe Gräben überwinden kann.

Aber seht selbst …

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Die Stadt der Freiheit – verbotene Gefühle und die Gräuel des Sozialismus

Angst und Unterdrückung waren unter der Diktatur Ceausescus über Jahrzehnte Normalität. Und doch gab es immer wieder Menschen, die sich gegen das Terrorregime aufgelehnt haben und ihr Schicksal nicht akzeptieren wollten …

Cover FreiheitUm was geht’s?

Drei Freunde trotzen den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit.
Der Ungar Attila schwärmt heimlich für seinen Lehrer. Sein bester Freund Tiberiu, Sohn des Chefs der rumänischen Geheimpolizei, möchte sich in der Armee beweisen, sympathisiert aber mit einer Revoluzzergruppe. Und die Roma Victoria wird zur Hochzeit mit einem gewalttätigen Mann gezwungen.
Als ein politischer Skandal die drei auseinanderreißt, müssen sie sich entscheiden, auf welcher Seite sie kämpfen wollen.
Für oder gegen den Diktator Ceausescu. Für oder gegen das eigene Glück.

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Wie hat uns “Die Stadt der Freiheit” gefallen?

Eine Geschichte, die die Grauen der jüngsten Zeitgeschichte beleuchtet und ein eindrückliches Plädoyer gegen das Vergessen. Dieses Buch hatten wir schon außerhalb des Awards entdeckt, gelesen und vorgestellt. Könnt ihr HIER nachlesen, wenn ihr mögt. (ms)

Kays Eindruck:
Natürlich kennt man ein paar Schlagworte zu Rumäniens Diktator Ceausescu. Herzlich wenig, wenn wir das Land verstehen wollen, dessen Politik auch die unsere prägt. Hier erfährt man viel im Rahmen einer wundervollen Geschichte über Mut und Wünsche, über Hoffnung … und über Freundschaft.
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Wem verdanken wir das Buch?

Die Deutschrumänin Silvia Hildebrandt wurde 1985 in der Nähe von Timișoara geboren. 1990 siedelte ihre Familie nach Deutschland um. Nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte widmete sie sich dem Schreiben historischer Romane, die sie in Rumänien ansiedelt. Silvia lebt mit ihrer Familie in Reutlingen.

Um euch noch mehr über die Autorin berichten zu können, werden wir sie demnächst besuchen und ihr einige Fragen stellen. Ihr könnt gespannt sein.

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