Der empfindsame Titan – Beethoven-Biografie von Christine Eichel

Die Ludwig van Beethoven-Biografie „Der empfindsame Titan“ von Christine Eichel, die im November 2019 bei Blessing erschienen ist, beleuchtet unglaublich detailreich die Lebensgeschichte des großen Komponisten. Auf 432 Seiten erzählt uns die Autorin spannende Anekdoten und Szenen, die den meisten Lesern nicht geläufig sein dürften und den Musiker in ganz neuem Licht erstrahlen lassen.

Der ebenso unterhaltsame wie informative Einblick in das Leben des großen Künstlers hat unserer Contemporary-Expertin Kay Noa so gut gefallen, dass sie “Der empfindsame Titan” aus über 200 Titeln der Contemporary-Longlist  direkt auf die Midlist gewählt hat. Damit ist Christine Eichel eine der Anwärterinnen auf den Skoutz-Award 2020 in der Kategorie Contemporary.

 

“Der empfindsame Titan” – ein faszinierender Blick in das Leben eines musikalischen Genies

Aus dem Beethoven-Jahr muss natürlich auch ein Buch über den genialen Komponisten vertreten sein. Die Romanbiografie von Christine Eichel ist sicherlich ein gelungenes Beispiel für die Beethoven-Literatur und schließlich auch eine Hommage an einen faszinierenden Menschen!

Um was geht’s in „Der empfindsame Titan“?

Christine Eichel erzählt die fesselnde Geschichte eines Nonkonformisten. Wer war der Mann, der sich mit seinem wichtigsten Mäzen prügelte und seine Köchin schon mal mit faulen Eiern bewarf? Welcher Zusammenhang besteht zwischen seiner leidvollen Kindheit und seiner neuartig emotionalen Musik? Welchen Einfluss hatte seine fortschrittliche politische Haltung auf sein Werk? Warum blieben ihm glückliche Beziehungen verwehrt?Anhand sechs ikonischer Werke und vieler weiterer Kompositionen zeichnet Eichel das Portrait eines Mannes, der kein musikalischer Dienstleister mehr sein will und sich eine Existenz als unabhängiger Künstler ertrotzt. Ebenso kenntnisreich wie mitreißend schildert Eichel Beethovens geistigen Kosmos, berichtet von delikaten Liebeskomplikationen und bizarren Launen, schreibt über notorische Geldnöte und den eruptiven Humor des Komponisten. Jenseits gängiger Mythen wird der Mensch Beethoven auf neue, spannende Weise erfahrbar.

 

Wie fanden wir “Der empfindsame Titan”?

Diese Biografie beweist einmal mehr, dass Geschichte nicht langweilig sein muss und lässt und den großen Komponisten und seine Musik aus unterschiedlichen Perspektiven entdecken. Zum einen wird sein überaus spannendes Leben beleuchtet, aber auch seine Werke werden besprochen und selbst Laien verständlich erklärt. Man merkt, dass die Autorin über weitreichende Kenntnisse der Musiktheorie verfügt und diese geschickt und überaus unterhaltsam einem breiten Publikum zugänglich macht.

Skoutz-Jurorin Kay Noa meint: Eine Biografie zu schreiben, ist immer knifflig, denn der Leser weiß zumeist ja, wie es ausgeht. Christine Eichel erzählt die Geschichte Beethovens mit großer Detailkenntnis und ansteckender Liebe zu seiner Musik. Ich habe mir das Buch des Beethovenjahrs wegen genauer angesehen, und konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen. Und meine Beethoven CDs hab ich gleich auch noch rausgekramt und wortwörtlich neu gehört.

 

Wem verdanken wir “Der empfindsame Titan”?

Christine Eichel, 1959 geboren, hat Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft studiert und wurde mit einer Arbeit über die Musiktheorie von Theodor W. Adorno promoviert. Sie war Fernsehregisseurin, Moderatorin, Gastprofessorin der Universität der Künste Berlin und Lehrbeauftragte der Universität Hamburg. Ihre Sachbücher »Das deutsche Pfarrhaus. Hort des Geistes und der Macht« (2012), »Deutschland, deine Lehrer« (2014) und „Deutschland. Lutherland“ (2015) erregten großes Aufsehen. Christine Eichel lebt als Autorin und Publizistin in Berlin.

Skoutz war bei inzwischen bei Christine zu Besuch und durfte sich mit ihr über Beethoven-Sonaten, Buttermilch, Selbstdisziplin und natürlich über ihre Bücher unterhalten (weiterlesen).

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