zu Besuch bei Michael Barth

Heute bin ich zu Besuch bei Horror- und Thrillerautor Michael Barth, der neuerdings auch unter dem Pseudonym Ethan Kink schreibt. Stilecht haben wir uns für den Abend verabredet und ein bisschen mulmig ist mir auch. An der Haustür empfängt mich erst einmal Autorenhund Lotte und prüft, wer sich da angemeldet hat. Aber dann kommt auch schon Michael und los geht es …

 

Zu Besuch bei Michael Barth, der mit Zweitmonitor und Notizbuch über 70 Manuskript-Ideen verwaltet.

 

Michael BarthBeschreibe dich in einem Wort!

Multiversum

Okay. Das klingt, als würde unser Plausch vielschichtig werden.

Strukturierter Planschreiber, Bandenmitglied oder kreativer Chaot – was ist dein Schreib-Erfolgs-Konzept? 

Ich bin eine Mischung aus strukturiertem und komplettem Chaoten. Einige meiner Bücher sind vollständig aus dem Bauch heraus entstanden, ohne zu wissen, wohin der Weg führt. Seit etwa 1 ½ Jahren plotte ich jedoch meist. Ich musste feststellen, dass es die Arbeit einfacher und schneller macht.

Inwiefern?

Man hangelt sich nur noch von einem Wegpunkt zum nächsten. Was allerdings dazwischen passiert, ist noch wie vor intuitiv. Hat man die Protagonisten einmal zum Leben erweckt, machen die nicht selten was sie wollen mit mir. Aber genau das macht es für mich auch so spannend. Oft habe ich selbst keine Ahnung wie die Story ausgeht und bin dann ganz überrascht.

Das kenne ich. Ich bin im Umgang mit meinen Protagonisten auch eher antiautoritär mit gelegentlichem um Gnade winseln, wenn die Bande meinen Grobplot mal wieder mit Füßen tritt.

Und wie hältst du es mit Recherche?

Recherche erfolgt bei mir immer genau in dem Moment, wo ich die nötigen Informationen benötige. Sicher sieht mein Browserverlauf aus wie der eines völligen Psychopathen.

Ich empfehle an dieser Stelle und in unseren paranoiden Zeiten dringend, selbigen gelegentlich komplett zu löschen.

Notizen sammle ich unter meinem Plot, den ich beim Schreiben auf dem zweiten Monitor geöffnet habe. Zwar wollte ich mich schon lange mal mit diesen Funktionen in Papyrus beschäftigen, aber über ein zweites Programm finde ich persönlich es einfacher und übersichtlicher.

Statt Notizbuch Zweitmonitor, warum nicht. 🙂

 

Welche Taste ist die am meisten abgenutzte auf deinem PC?

Wenn ich mir die Tastatur mal so gegen das Licht halte, sieht es danach aus, als wären das e, d, a, r und die Leertaste.

So viele? Du scheinst einen sehr gleichmäßigen Anschlag zu haben.

 

Wenn eine Fee dir einen perfekten Autorentag anböte, wie sähe der aus?

Ich würde nach dem Aufstehen erst einmal feststellen, dass gleich mehrere meiner Titel den Bestsellerstatus bei Amazon erreicht haben. Dann veröffentliche ich das aktuelle Projekt und noch am selben Tag redet die halbe Welt davon. Im positiven Sinne natürlich. Während des Veröffentlichungs-Prozesses, sind mir siebzehn neue Ideen gekommen, die ich in mein Notizbuch schreibe.

Ah, das Notzizbuch gibt es also doch auch noch neben dem Zweitmonitor. Und was wären das für Ideen?

Keine davon hat es SO bisher gegeben. Am Abend habe ich dann die ersten drei Kapitel eines neuen Projektes geschrieben, werde dann aber durch Hunderte von Nachrichten unterbrochen, die mir alle mitteilen wollen, wie toll sie das gerade veröffentlichte Buch finden. Meine Frau sagt schließlich, sie hätte uns Essen bestellt. Nach dem Zigeunerschnitzel erfasst mich die Fressnarkose und ich will nur noch auf die Couch, um die nächste Folge Walking Dead zu schauen. Ich blicke noch einmal auf die Verkaufsstatistik, grinse wie ein Honigkuchenpferd und schlafe bald mit der Gewissheit ein, dass wir uns am nächsten Tag auf die Suche nach einem schönen Eigenheim an der Ostsee machen können.

Wie war das noch einmal mit “Ich plotte nicht so detailliert?” Klingt aber gut. Ich wünsche dir, dass du die passende Fee bald triffst. Aber da passt die nächste Frage ja gleich ganz hervorragend.

Wie viel Autobiografie steckt in deinen Geschichten?

Fast in jedem meiner Bücher steckt auch etwas von mir oder aus meinem Leben. Manchmal aber auch Wunschdenken.

Das nenne ich das Autorenprivileg. Wir schreiben uns die Welt, wie sie uns gefällt.

Dann haben Protas z.B. Eigenschaften, die ich gerne hätte. Es kommen auch immer wieder Namen vor, die in meinem Leben eine Rolle gespielt haben. Aktuell im „Henker“ sind es beispielsweise gleich zwei Nachnamen von ehemaligen Chefs, die in der Story aber völlig andere Positionen bekleiden.

Ist das so eine Art Rache? Oder eher eine Hommage?

 

Was ist dein Geheimrezept, um die Muse anzulocken und Schreibblockaden (große und kleine) zu überwinden?

Es gibt kein Geheimrezept.

Mist! Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Ich habe mir angewöhnt, die Dinge einfach nicht mehr „erzwingen“ zu wollen. Wenn nichts geht, dann ist es halt so. Manchmal braucht man einfach etwas anderes. Manchmal ist dem Geist nach sinnfreier Zerstreuung, dann sollte man dem auch nachgeben.

Das ist dann der Walking Dead-Anteil in deinem perfekten Feen-Tag, oder?

Kreativität erzwingen ist schwierig. Ich habe für mich selbst festgestellt, dass ich dann auch nur Mist schreibe, den ich tags darauf eh wieder lösche.

 

Welchen Anteil hat das reine Schreiben im Autorenjob und was gehört noch dazu?

Oha, die liebe Zeit, immer wieder ein Thema.

Oh ja! Aber tröste dich, vor Gott und der lieben Uhr sind wir alle gleich. Woran hakt es bei dir?

Vor allem, wenn man wie ich alles selbst macht. Nein, halt, das ist nicht die ganze Wahrheit. Korrektorat, Lektorat und Buchsatz macht meine Frau. Vorbereitung? So etwas kenne ich nicht. Ich setzte mich hin und fange einfach an. Wie bereits erwähnt, geschieht z.B. Recherche dann, wenn ich sie brauche – nicht im Vorfeld.

Das ist ja in der Gesamtbilanz egal, wann ich recherchiere. Es dauert immer gleich lang.

Man kann vieles auch vermeiden, wenn man sich Schauplätze aussucht, die man bereits kennt. So spielten in meinem Erstling „SuTera“ einige Szenen in Paris. Da ich an diesen Schauplätzen schon ein paar Mal war, fiel es mir leicht. Oder nehmen wir das Beispiel „GEIST“. Es spielt in Recklinghausen und ich habe die meiste Zeit meines Lebens im Kreis Recklinghausen gelebt. Der Imbiss, der dort zur Sprache kommt … in Wahrheit esse ICH jedes Mal, wenn ich in der Nähe bin, diese beschriebenen UFOs aus dem Buch.

Gut zu wissen, dass in deinen Büchern gleich noch ein Gourmet-Führer enthalten ist. 🙂 Aber ich versteh dich gut, du darfst raten warum meine Bücher überwiegend in München oder gleich komplett von mir ersonnenen Settings spielen.

Aber wir schweifen ab, wie geht es nach dem geschriebenen und recherchierten Text weiter?

Überarbeitung eines „fertigen“ Manuskriptes ist für mich der mit Abstand nervigste Teil des ganzen Prozesses. In der Regel lasse ich das Manuskript ein, zwei Tage liegen und beschäftige mich mit komplett anderen Dingen. Dann brauche ich eine Woche, um es noch mal durchzugehen. Zwischendurch geschieht alles andere, was nötig ist. Immer schön im Wechsel, damit das Überarbeiten nicht so ermüdend ist.

Und das Cover?

Das Cover habe ich meist lange vor dem Buch fertig, das spornt mich dann an und macht das Ziel bildhafter.

Das machen viele Kollegen so. Manche haben das Cover sogar vor dem Buch. Wie hältst du es mit Marketing?

Marketing geschieht ebenfalls immer zwischendurch. Kontakt mit den Lesern zu halten ist mir sehr wichtig und nimmt auch viel Zeit in Anspruch, die ich mir immer nehme. Alles in allem kann man sagen, dass das hier alles multitaskingmäßig nebeneinanderher läuft. Deshalb habe ich einen Grundsatz, den ich meist auch halte: Am Abend bleibt der Rechner aus. Es sei denn, ich bin arg im Stress, oder habe einen meiner 16-18 Stunden Schreibanfälle, die hin und wieder mal vorkommen. Aber so langsam macht mein Rücken das nicht mehr mit. Wird also seltener.

Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Ich weiß nicht, was ein gutes Buch ausmacht. Literatur ist schließlich eine Kunstform und Kunst ist Geschmackssache, subjektive Meinung. Ich kann nur sagen, was ein Buch für mich persönlich gut macht.

So haben wir die Frage auch gemeint.

Das ist schnell erklärt: Es muss mich von der ersten Seite an packen und nicht mehr loslassen. Ich darf mich zu keiner Zeit langweilen, sonst lege ich das Buch weg. Ich selbst bin da ziemlich schwierig. Mindestens die Hälfte aller Bücher, die ich angefangen hatte zu lesen, haben diese Hürde nicht genommen und wurden früher oder später von mir abgebrochen.

Das halte ich persönlich ähnlich, aber ich kenne viele Leser, die aus Prinzip ein Buch zu Ende lesen. Oder vorher genau prüfen, ob das Buch das Zeug dazu hat, sie zu fesseln. Das scheint so eine Glaubensfrage zu sein. (Notiz für einen Extrabeitrag).

 

Welche Gefahren lauern im Alltag auf deine Manuskripte, was kann dich von deiner Geschichte trennen?

Das, was im Haushalt und in der Familie so an alltäglichen Dingen anfällt.

 

Und wenn du mal den Kopf freibekommen willst, womit beschäftigst du dich dann am Liebsten?

Da gibt es vieles. Je nach „Stadium“ der Notwendigkeit. Meist hilft Musik schon. Ich war früher DJ und mixe immer noch ab und an. Danach ist der Kopf durchgepustet. Dabei dürfen auch gerne mal ein paar Wodka-O über den Tisch wandern.

Ansonsten helfen Spaziergänge mit unserem Hund „Lotte“. Oder Singstar-Abende mit der ganzen Familie. Es kann auch sein, dass ich einfach mal eine Runde sinnlose Games zocke. Ja sogar andere Bücher zu lesen oder auch mal einen halben Tag verschlafen macht den Kopf frei. Und wenn es ganz voll da oben ist und nichts von alldem mehr zieht, dann muss ein neues Revell Model her und ich bastle mal wieder ein bisschen. Zuletzt war dies die USS Voyager.

Das bewundere ich! Ich bin ja leider Grobmotoriker. Meine Version von der Voyager sähe vermutlich aus wie nach einer Bruchlandung.

 

Bei welchem deiner Protagonisten würdest du den Beziehungsstatus mit dir als »schwierig« bezeichnen?

Ganz klar „Sonja“ aus dem gleichnamigen Buch. Auch wenn ich sie um einige ihrer Eigenschaften beneide. Aber diese extreme Dominanz – da würde sie bei mir gegen eine Wand laufen.

Das ist dann so ein Fall, wo du mit Wunscheigenschaften gespielt hast?

Wie groß ist dein SUM (Stapel ungeschriebener Manuskripte) und wie gehst du mit ihm um?

Ich schreibe meist eines nach dem anderen. Bei meinem Spaßprojekt um Melvin (Zum Teufel mit der Hölle, Zum Teufel mit dem Himmel) kann es auch schon vorkommen, dass ich da zwischendurch schon was zusätzlich zum aktuellen Projekt schreibe, wenn mir irgendwelche Gags einfallen.

Klingt spannend. Wie viele Bücher schaffst du so im Jahr?

Ich versuche eigentlich immer, vier Veröffentlichungen in einem Jahr hinzubekommen, will das durch mein neues Pseudonym „Ethan Kink“ allerdings auf fünf hochschrauben. Das erste Kink-Projekt erscheint voraussichtlich im Mai. Geplant ist dann jedes Jahr ein weiteres. Für dieses dunkle, böse alter Ego bestehen derzeit fünf weitere Ideen. Meine komplette Ideen-Liste umfasst derzeit so um die siebzig. Ich notiere mir diese immer in Form eines Klappentextes mit einigen weiteren Stichpunkten und möglichen Titeln in einem Notizbuch.

Ah, da ist es wieder, das Notizbuch mit den Ideen. 70 Stück? Wow. Jetzt bin ich neugierig, darf ich das Büchlein mal sehen? Oder ist es eher ein Katalog?

 

Was war dein emotionalstes Erlebnis beim Schreiben?

Bei einer Sterbeszene in EdenTal sind mir die Tränen gekommen. Es war dort intensiver, weil fast jeder Charakter in dieser Geschichte ein reales Vorbild hat. Das machte es damals noch bildlicher als bei allen anderen Büchern.

Das stelle ich mir krass vor, wenn man eine Figur sterben lässt, zu der man ein reales Bild hat. Puh. Ich heule ja schon, wenn ich einen komplett fiktiven Charakter meucheln muss.

 

Wie definierst du Erfolg? 

Ich habe wirklich phänomenale Leser und glaube, dass ich die tollsten Komplimente schon bekommen habe. Wenn man mit großen Namen verglichen wird, oder sogar über diese gestellt wird, dann geht das schon durch und durch. Kann man nicht leugnen.

Musst du auch nicht. Darum machen deine Leser es ja. 🙂

Erfolg ist es, wenn man Menschen erreicht und sie damit begeistern kann. Also in dem Sinne ist jeder Leser, der seinen Spaß mit dem Buch hatte, ein Erfolg. Hingegen Kommerziell gesehen steht der Erfolg natürlich in direktem Zusammenhang mit den Verkaufszahlen. Wie stehe ich zu Literaturpreisen? Ehrlich, das kann ich nicht sagen, habe noch keinen bekommen. Fragt mich doch nach der Skoutz-Verleihung für Geist noch mal.

Darauf darfst du dich verlassen!!

Aber Spaß beiseite: Bestseller-Listen und Rankings sind selbstverständlich wichtig, wenn man vom Schreiben leben will. Denn beides bedeutet „Sichtbarkeit“ und das wiederum bedeutet Verkäufe. Machen wir uns doch da mal nichts vor.

Wir sowieso nicht. Wir sind ja hoch investigativ in allen Fragen rund ums Buch *grins*

 

Und zum Schluss: auf welche Frage in einem Autoreninterview möchtest du einfach nur mit »Ja« antworten?

„Wie bist du zum Schreiben gekommen?“ oder „Wie kommst du auf deine Ideen?“ Das sind diese beiden komplett ausgelutschten Standardfragen, die kein Mensch mehr hören kann.

Dann halten wir mal lobend fest, dass wir uns diese Fragen verkniffen haben. 🙂

Lieber Michael, vielen dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mit mir so nett zu plaudern. Wir wünschen dir ganz viel Erfolg im weiteren Verlauf des Wettbewerbs und auch mit deinen anderen Büchern und Pseudonymen. Lass uns wissen, wenn es da was zu berichten gibt, wir sind immer neugierig. Und über die Bedeutung von Literatur-Preisen reden wir dann im Oktober in Frankfurt auf der Award-Night.

 

Hier könnt ihr Michael Barth erreichen?

 

Skoutz-Lesetipp: Henker – Düsterer Thriller von Michael Barth.

HENKER von [Barth, Michael]

»Wer frei von Schuld ist, braucht den Henker nicht zu fürchten!«
Ein Serienmörder versetzt das Ruhrgebiet in Angst und Schrecken.
Er schreibt stets das Wort »Schuldig« mit dem Blut seiner Opfer an die Wand,
nachdem er sie brutal hingerichtet hat. In der Presse gibt man ihm den Namen:
»Der NRW-Henker« und schürt damit die Angst in der Bevölkerung.

Alles deutet auf einen religiösen Extremisten hin, doch schon bald gerät
praktisch jeder in Verdacht, der mysteriöse Killer zu sein.
Hauptkommissar Bernd Zenker ermittelt mithilfe seines besten Freundes,
dem Krimi-Autor Armin Kanschek. Schnell kommen sie der Wahrheit
gefährlich nahe und geraten dabei selbst ins Visier des Henkers.

Nehmen Sie sich in Acht.
Der NRW-Henker kennt vermutlich auch Ihre Leichen im Keller …

Skoutz meint: Der Henker versetzt das Ruhrgebiet in Angst und Schrecken und lässt auch abgebrühte Thriller-Leser nicht kalt, denn die oft unvermittelte Brutalität, mit der die durchtriebenen Foltermethoden des Henkers geschildert werden, haben schon Horror-Elemente. Doch darauf darf man das Buch nicht reduzieren. Denn die straff und temopreich erzählte Geschichte, die Entwicklung der Figuren und die konsequent logischen Wendungen bis hin zur jedenfalls so nicht erwarteten Auflösung machen den Henker zu einem tollen Begleiter durch ein paar nervenaufreibende Lesestunden. 

 

Wenn ihr dem Henker begegnenwollt, bekommt ihr ihn in diversen Buchshops oder direkt über diesen Affiliate-Link bei Amazon.

Natürlich freuen wir uns auch, wenn ihr das Buch in unserer Skoutz-Buchdatenbank bewertet. 5 Klicks für euch , aber eine Riesenempfehlung für uns und den Autor (weiter).

 

Hinweis:

Mit Geist ist Michael Barth für den Horror-Skoutz 2018 nominiert.
“Geist” ist eine Geschichte, die auf den ersten Blick wirkt, als sei sie schon vielfach erzählt. Doch die Art und Weise, wie Michael Barth seine Leser in ein Dickicht aus Wahn und Wahnsinn, Schuld und Abwehr zieht und die Grenzen zwischen den Welten zu verschwimmen scheinen, ist so mitreißend geschrieben und so spannend aufgebaut, dass Michael Barths Buch doch ganz besonders ist.

Darum haben wir das Buch ausführlich begutachtet und euch hier vorgestellt – inklusive Trailer und Lesungs-Mitschnitt.

 

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