Störtebekers Piratin - Kathrin Hanke

Störtebekers Piratin – Abenteuer aus der Zeit der Hanse von Kathrin Hanke

Wenn Bücher die einfachste Form von Zeitreisen sind, hat sich Vorjahres-Siegerin Anna Castronovo auf einen Streifzug durch die Jahrhunderte gemacht und uns Geschichten aus allen Zeiten mitgebracht. Die Auswahl zu Ihrer Midlist History aus den über 200 Titeln der Longlist History 2020 hat sich Anna nicht leicht gemacht und ist hochwissenschaftlich und unter Ausnutzung statistischer Daten an diese epochale Aufgabe herangegangen. Einzelheiten hierzu verrät sie uns  hier.

Mit Störtebekers Piratin tritt ein waschechter Abenteuer-Roman aus der Zeit der Hanse an. Wir sind gespannt, ob sich Kathrin Hankes sachkundig geschriebenes Buch, das im Juli 2019 bei Gmeiner erschienen ist, piratenmäßig den History-Skoutz 2020 schnappen wird.

Wenn ihr wissen wollt, wie die Chancen stehen:

Störtebekers Piratin – Piratenabenteuer aus der Zeit der Hanse von Kathrin Hanke

Störtebeker ist eine der Figuren, deren bloße Nennung Interesse weckt. So auch hier. Und man wird nicht enttäuscht. Auch wenn es nicht so sehr um Störtebeker, sondern eben um seine Piratin geht, kann jene es locker mit ihm aufnehmen. Ein gelungenes Prequel zur Legende.

Um was geht’s in Störtebekers Piratin?

Störtebekers Piratin - Kathrin Hanke

Die Zeit der Freibeuter um 1367.
In einer stürmischen Vollmondnacht wird das Mädchen Ava geboren. Unter widrigen Umständen wächst die Kleine isoliert im ostfriesischen Brookmerland bei ihrer Großmutter Edda auf. Diese weiht sie nicht nur in die Heilpflanzenkunde ein, sondern vor allem in die Welt der nordischen Götter.

Als Edda bei einem Überfall getötet wird, kann Ava entkommen. Sie schlägt sich bis ins mecklenburgische Wismar durch, wo sie auf einen jungen Mann trifft: Klaus Störtebeker.

Wie hat uns Störtebekers Piratin gefallen?

Gut! Sehr gut sogar. Der Mix aus der Geschichte einer eigenwilligen und mit altem Wissen ausgestatteten Frau und dem sagenhaften Piraten geht voll auf. Es ist spannend, Ava auf ihrem Weg zu begleiten. Und Kathrin Hanke spickt diesen Weg mit vielen kleinen Details sowohl aus der nordischen Mythologie als auch aus der Zeit der Hanse. Kathrin Hanse ist vom Fach und versteht es, auch Laien Geschichte so spannend nahezubringen, dass jeder Geschichtslehrer sich getrost eine Scheibe abschneiden könnte. Egal, wie weit die Piratin kommt, bitte lest das Buch!

Jury-Mitglied Anna Castronovo meint:
Mystisch, düster und unglaublich spannend erzählt Kathrin Hanke die Legende vor der Legende: Wie wurde Klaus Störtebeker zum Meister der Piraten?
Störtebeker selbst tritt dabei aber nur in einer Nebenrolle auf. Vorrangig geht es um das Schicksal des Mädchens Ava, das ein dramatisches Schicksal hat und ein gefährliches Geheimnis mit sich trägt. Die Autorin mischt die Mythologie der nordischen Götter mit eine spannenden Abenteuergeschichte – eine aufregende Reise voller Gefahren, Entbehrungen und bewegender Momente. Eine sehr originelle Mischung!.

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Wem verdanken wir Störtebekers Piratin?

Kathrin Hanke wurde in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg mit den Schwerpunkten Sprache und Kommunikation sowie Musik hatte sie das Glück, aus ihrer einen Leidenschaft, dem Schreiben, ihren Beruf machen zu können. Sie jobbte beim Radio als Redakteurin, schrieb Artikel für Zeitungen, arbeitete als Ghostwriterin sowie Werbetexterin. Seit 2014 ist Kathrin Hanke freie Autorin. Unter Ihrem Rufnamen schreibt sie vor allem Krimis und andere Spannungsromane. Unter ihrem Mädchennamen Kathrin Langer schreibt sie Liebesromane. Sie ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, bei den Mörderischen Schwestern, einem Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist und bei HOMER, der Autorenvereinigung Historische Literatur e.V.

Kay war mit dem Skoutz-Kauz zu Besuch bei Autorin Kathrin Hanke, um über die Störanfälligkeit von Plänen, Freiheit auch für Romanfiguren, Orangensaft und Bücher zu plaudern. Herausgekommen ist ein tolles, wirklich lesenswertes Interview. 

 

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