Sünde – Horror-Thriller von Christopher Derayes

Michael Barth, der Dungeon-Master unserer Jury, hat heute ein besonderes Buch aus seiner Midlist gezogen, das er uns vorstellen will. “Sünde” ist ein intensiv geschriebener Thriller, der seine Horror-Elemente aus dem ganz normalen Wahnsinn zieht, mit dem wir unseren Alltag bestreiten. Wohl deshalb kann man sich dem im Dezember 2018 vom Autor selbst veröffentlichten Roman nur schwer entziehen.

Wir sind jedenfalls überhaupt nicht überrascht, dass Sünde es aus der Longlist Horror direkt auf die Midlist Horror 2019 geschafft hat. Von dort kämpfte sich Michael auf die Shortlist und hat nun gute Aussichten auf den Horror-Skoutz 2019.

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SÜNDE – intensiver Alltagshorror von Christopher Derayes

Um was geht es in Sünde?

Wenn ein Mensch eine liebevolle Familie und ein behütetes Zuhause hat, dann kann ihn das selbst zu einem besseren Menschen machen.

Wozu macht es ihn also wohl, wenn ihm das alles plötzlich genommen wird? Wie weit würde ein Mensch gehen, um Vergeltung zu üben? Welchen Preis wäre er bereit, für seine Rache zu zahlen? Was würde er den Ungeheuern antun, die sein Leben zerstört haben? Und wie würde er reagieren, wenn er schließlich herausfindet, dass selbst diese Ungeheuer etwas so sehr lieben, dass sie dafür sterben würden?

 

Wie hat uns Sünde gefallen? 

Sünde ist ein seltsam intensives Buch, dessen Ausgangsstory so beliebig ist, dass es fast schon schmerzt, wie dicht die vermeintlich heile Welt am Abgrund gebaut ist und wie tief es dort hinuntergeht. Es gibt keinen Notausgang auf dem “Gibt’s ja gar nicht” steht, diese Story könnte es geben. Genau so. Und der Gedanke ist verstörend.
Einen guten Teil seiner Wirkung zieht “Sünde” aus der lakonisch nüchternen Sicht des Autors, der kühl beobachtend, mit analytischem Gespür das Unfassbare entwickelt und das Unaussprechliche beschreibt. Derayes schreibt definitiv mitreißend, aber die Lektüre erfolgt auf eigene Gefahr.

Michael Barth meint: Es gibt meiner Ansicht nach zwei Arten von Autoren. Jene die Geschichten „konstruieren“ und jene, die mitten drin sind, sie hautnah miterleben und uns davon berichten, was sie sehen und fühlen.

Christopher Derayes gehört definitiv letzteren an. In seinem Werk „Sünde“, lässt er uns an dem teilhaben, was er gesehen hat. Besonders hervorheben möchte ich hieraus den Teil „Die Liebe eines Vaters“. Die Intensität, mit der hier ein furchtbares Drama beschrieben wird, braucht den Vergleich mit großen Namen wie Stephen King meiner Ansicht nach nicht zu scheuen.

 

Wem verdanken wir Sünde? 

 

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