Polybius: Game over – Horrorthriller von David Irons

Auch in diesem Jahr haben wieder viele Horror-Fans abgestimmt und vorgeschlagen und so für eine mit knapp 200 Titeln prall gefüllte Longlist Horror 2022 gesorgt. Damit waren für Skoutz-Juror Ralf Kor schlaflose Nächte Programm, denn wie sonst sollte er aus all den Schrecken und perfiden Gemeinheiten, zwischen Monstern, Aliens und Dämonen die Titel heraussuchen, die das Horror-Lesejahr 2021 repräsentieren? Irgendwie ist es geglückt und Ralfs Midlist Horror 2022 kann sich wahrlich sehen lassen.

Polybius: Game over von dem US-amerikanischen Filmemacher David Irons erschien im April 2021 im Luzifer-Verlag und bereichert die Midlist um abgedrehten 80er-Jahre-Horror mit Kult-Trash-Potenzial.

 

Polybius: Game over – 80er-Jahre Horror von David Irons

Es ist nicht nur die Mode, deretwegen die 80er-Jahre so beliebt als Horror-Setting sind. Auch David Irons platziert seine abgedrehte und lustvoll trashige Geschichte in diese Zeit und zeigt, dass nicht alle „nur spielen“ wollen

Seht selbst.

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Um was geht es?

Polybios - David Irons - Buchvorstellung SkoutzHalloween 1981.
Alles wartet gespannt auf den neuen Spielautomaten, der pünktlich zur Halloween-Party in Jerry’s Arcade geliefert werden soll. Ein Wahnsinnsspiel. Der absolute Killer …

Der graue Lastwagen, der am Morgen des 31. Oktober 1981 durch die Vorstadt von Portland rumpelt, könnte unauffälliger nicht sein. Ebenso wie seine Fracht; ein Spielautomat. Doch der Schein trügt. Denn POLYBIUS, die neue Spielautomaten-Sensation für Jerry’s Arcade, ist in vielerlei Hinsicht ein Mordsspiel.

Bald schon heißt es GAME OVER … für jeden …
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Wie hat uns „Polybius“ gefallen?

Man merkt beim Lesen schnell, dass David Irons Filmemacher ist, denn er erzählt seine Geschichte vor allem in starken Bildern. Die Geschichte von einem Spielautomaten, dem es plötzlich tödlich ernst ist, ist neben einer spannenden und mit Schockeffekten garnierten Geschichte vor allem ein Kaleidoskop der farbverliebten, gspinnerten 80er-Jahre, die der eigentliche Hauptdarsteller der ansonsten durchaus genrepassend düsteren Geschichte sind. Spannend, nostalgisch, originell und zitatereich. Ein wirklich schön zu lesendes Buch, das auch sehr einfühlsam von Sylvia Pranger übersetzt wurde. (kn)

Skoutz-Juror Ralf Kor meint: 1981, Arcadespiele. Klingt nach richtig gutem Retro Horror. Ein tödlicher Spielautomat. Wenn das nicht originell ist. Schön trashig …
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Wem verdanken wir Polybius?

David Irons ist ein preisgekrönter Filmemacher und Autor. Seine Filme, die sich besonders durch ihre starke Farbgebung und ihr Design auszeichnen, gewannen unter anderem Preise beim Cambridge Film Festival oder der David Lynch’s Short Film Competition. Sein 2020 in den USA erschienener Roman „Polybius“ ist sein drittes Buch und spiegelt wie alle seine Werke seine ungebrochene Leidenschaft für das Kino der Achtzigerjahre wider.

Das klingt so, als würde ein Interview mit David sehr unterhaltsam werden und wir hoffen sehr, dass das auch bald schon klappt!

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