Ministry of Souls – historische Fantasy-Dilogie von Akram El-Bahay

In seiner Fantasyreihe “Ministry of Souls“, die bei Lübbe erschienen ist, entführt uns Akram El-Bahay ins London des Jahres 1850 und nimmt uns mit auf ein ganz besonderes Abenteuer. In den zwei Bänden erleben wir Sagenhaftes, werden in die Welt der Geister geführt und lernen, warum diese Katzen so gar nicht leiden können. Mit einer Menge Humor, einer Portion Gefühl und ganz viel Action wandeln wir zwischen den Welten und versuchen gemeinsam mit Jack, Naima und Oz nicht nur die Geheimnisse des Schattenspielers zu lösen, sondern auch dessen Machenschaften zu stoppen …

Aber lest selbst …

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Ministry of Souls – ein spannendes Abenteuer wie aus 1001 Nacht …

Das streng geheime und erst vor wenigen Jahren gegründete Ministerium für endgültige Angelegenheiten. Getarnt als Miller & Miller Nachrichtendienst für interessante Informationen, residiert das Ministerium mitten im Herzen Londons am Bishopʹs Walk. Seine Mitarbeiter kümmern sich darum, dass die Seelen der Verstorbenen ihren Weg auf die andere Seite finden. Natürlich nicht, ohne zuvor ordentlich registriert zu werden. Denn das Sterben ist im fortschrittlichen 19. Jahrhundert eine gut organisierte Angelegenheit. Doch leider läuft nicht immer alles nach Plan, erst recht nicht, wenn ein dunkler Gegenspieler auf den Plan tritt und seine ganz eigenen Pläne verfolgt …

Um was geht’s im Auftakt “Das Schattentor“?

London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministerium für endgültige Angelegenheiten dafür, die Seelen Verstorbener auf die andere Seite zu befördern. Der angehende Soulman Jack will sich endlich im Außeneinsatz beweisen. Sein erster Auftrag führt ihn ausgerechnet auf das Gelände des Buckingham Palace. Dort wurde eine arabische Gesandtschaft ermordet. Jack soll den Tatort von ihren Geistern befreien ― und entdeckt, dass Naima, die Tochter des Emirs, noch lebt. Als er ihr helfen will, wird er von einem schattenartigen Biest angegriffen. Um Naima zu schützen, befördert Jack sie in die Zwischenwelt! Und bricht damit eine der wichtigsten Regeln der Soulmen.

 

Um was geht’s im Finale “Die Schattenarmee“?

London, 1850: Unbemerkt von der Öffentlichkeit sorgt das Ministry of Souls dafür, die Seelen Verstorbener in die Zwischenwelt zu befördern. Der Soulman Jack und die arabische Prinzessin Naima sind dem mysteriösen Schattenspieler auf der Spur ― einem Wesen, das zwischen den Welten wechseln kann und Jack mit einem Fluch belegt, der dafür sorgt, dass er immer mehr an Kraft verliert und so durchscheinend wird wie Glas. Ihnen bleibt wenig Zeit, um nicht nur den Fluch zu brechen, sondern auch die finsteren Pläne des Schattenspielers zu durchkreuzen.

 

Wie fanden wir “Ministry of Souls“?

Unsere Redakteurin Martina war natürlich neugierig und hat sich die Reihe einmal näher angesehen. Wie sie ihr letztlich gefallen hat, verrät sie euch am besten selbst …

Martinas Bücherkessel SkoutzMartinas Bücherkessel meint:

Akram El-Bahay hat einen tollen Stil und versteht sich darauf, Worte so zu kombinieren, dass Bilder im Kopf entstehen. Seine stimmungsvollen und detailreichen Beschreibungen lassen den Leser direkt in die Handlung springen, so dass man das Gefühl hat, als stummer Beobachter ein Teil des Romans zu werden.

Doch nicht nur sprachlich hat er überzeugt. Uns ins London des Jahres 1850 zu entführen, war eine tolle Idee. Geschickt vermischt er Fakten und Fiktion und kreiert daraus eine spannende und geheimnisvolle Fantasyreihe, die sowohl gesellschaftskritische Töne anstößt als auch die Schattenseiten der Kolonialisierung anspricht.

Herzstück dieser Reihe sind jedoch die Charaktere. Sie alle wurden mit einer Menge Akribie erdacht und mit viel Liebe zum Detail ins Leben gerufen. Jede einzelne von ihnen – egal ob Protagonist oder Nebendarsteller – überzeugt mit seinen vielen Eigenheiten und besonderen Wesenszügen. Sie alle verfügen über eine Vielzahl von Facetten, haben Fehler, was es schwierig macht, sie in klare Kategorien zu stecken. Schwarz oder weiß? Gut oder böse? Wir bewegen uns in einigen Grauzonen, aus denen die Helden natürlich optisch stark herausstechen und dennoch sind viele Dinge nicht so, wie sie im ersten Moment scheinen.

Sehr kryptisch, ich weiß, aber ich hatte so unglaublich viel Freude, diese Bücher zu lesen und die vielen kleinen versteckten Hinweise und Verbindungen zu historischen oder auch fiktiven Figuren zu entdecken. Daher kann ich euch die Geschichten voller Spannung und Gefühl, durchzogen von einer ordentlichen Prise Humor nur wärmstens ans Herz legen.

 

 

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Wem verdanken wir “Ministry of Souls“?

Akram El-Bahay hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider. Klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den „Herrn der Ringe“ wie an orientalische Märchen erinnern. Mit seinem ersten Roman „Flammenwüste“ war er für mehrere Preise nominiert, er gewann den Seraph Literaturpreis als bestes Fantasy-Debüt des Jahres. Er schreibt zurzeit an einer Fortsetzung der Geschichte.

Mehr über Akram El-Bahay erfahrt ihr auch in dem Interview, das wir bereits vor einiger Zeit mit ihm führen durften. (Weiterlesen)

 

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