Skoutz-Award - Cybionic 1

Cybionic 1 – der unabwendbare Anfang – Cyberkrimi von Meike Eggers

Auch in diesem Jahr wieder hatten wir viele sehr spannende Bücher in der Longlist Science Fiction. Alienzähmer, Chef-Ufologe und Vorjahressieger E.F. von Hainwald hat den Blick in die Zukunft gewagt und 9 Titel aus den über 160 Bewerbern für seine Midlist Science Fiction 2022 herausgesucht, die für ihn besonders gelungen das Genre repräsentieren und es verdient hätten, in naher Zukunft als Science Fiction-Skoutz 2022 gefeiert zu werden.

Mit Cybionic 1 ist Meike Eggers nicht nur ein faszinierender Blick auf Chancen und Risiken der schönen neuen Technik gelungen, sondern auch der Sprung auf die Midlist, sodass die Chancen gut stehen, den SF-Skoutz zu gewinnen.

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Cybionic 1 – Auftakt der Cybertech-Serie von Meike Eggers

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Meike Eggers schreibt darüber. Herausgekommen ist ein ungemein spannender Ausblick auf eine Welt mit diesen Möglichkeiten, in der vieles gut und manches gruslig ist. Ein Krimi, bei dem die Täter womöglich gar nicht mehr menschlich sind, und eine Lektüre, die nachwirkt …

Seht selbst.

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Cybionic 1 – Der unabwendbare Anfang - Meike EggersUm was geht es?

„Was füreinander bestimmt ist, wird unaufhaltsam eine Einheit formen.“

  • Der erste Band der faszinierenden Cybionic-Trilogie über KIs, selbstlernende Algorithmen, Vernetzung und der Symbiose von Mensch und Computer
  • Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
  • Erweiterte Ausgabe des Tech-Thrillers „Die Dekodierung“

„Wirklichkeit ist nur eine Möglichkeit“ steht auf einem Bierdeckel, den Sala auf dem Schreibtisch seiner verschwundenen Schwester Ksen findet. In diesem Augenblick verändert sich sein scheinbar normales Berliner Studentenleben in eine unheimliche Suche. Seine Schwester, eine hochintelligente Informatikstudentin, hat nur eine verwirrende Spur zurückgelassen: das alte Porträtfoto einer jungen Frau.
Sala rekonstruiert das Leben dieser Frau und erfährt dabei, dass Ksen über KIs und selbstlernende Algorithmen geforscht hat, bevor sie verschwand. Wieso hat sie ihre Arbeit vor ihm verheimlicht?
Je mehr Sala herausfindet, desto unheimlicher wird es: ein Handy explodiert in seiner Hand, seine U-Bahn entgleist und er bekommt anonyme Drohnachrichten, die sich selbst löschen. Wer oder was will verhindern, dass Sala Ksen findet und die Wahrheit erfährt?

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Wie hat uns Cybionic 1 gefallen?

Künstliche Intelligenz – das ist so faszinierend wie erschreckend und daher der perfekte Stoff für Spannungslektüre. Meike Eggers schreibt flott, aus der Sicht eines Protagonisten, den man gerne mag, und verzichtet auf verwirrende und aus dem Lesefluss reißende technische Erläuterungen. Trotzdem erhält man einen plausiblen Eindruck davon, wie unsere Zukunft mit all den technischen Möglichkeiten aussehen könnte – im Guten wie im Schlechten. (kn)

Skoutz-Juror E.F. von Hainwald meint: Statt Unmengen an neuester Technik um die Ohren geworfen zu bekommen, setzt dieser Roman auf das Weiterdenken nur einzelner Forschungen. Verwoben mit Krimielementen ergibt sich beinahe ein mystisch-gruseliges Gefühl.

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Wem verdanken wir Cybionic 1?

Meike Eggers studierte Medienkunst und Dokumentarfotografie/-film und absolvierte ihren Master in Fine Arts. Anschließend arbeitete sie im Centre of Applied Research for Art, Design and Technology der Universität AKV | St. Joost Breda, NL, und veröffentlichte ihre erste Publikation Pyjamocracy – How Snapshots Confuse Our Lives.

Zurzeit arbeitet sie an unterschiedlichen Medienprojekten zum Thema »Menschen, Medien und Wirklichkeit« und realisierte beispielsweise für das Museum Rotterdam das Projekt Blokmapping, in dem sie die Auswirkungen von (sozialen) Medien auf Problemgebiete in der Stadt Rotterdam untersuchte.

Das klingt, als hätte Meike auch viel Spannendes außerhalb ihrer Bücher zu berichten, und so freuen wir uns schon auf ein Interview.

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Hinweis:

Wer das Buch schon kennt, kann (und soll!) es auf Skoutz.net bewerten, damit unsere Buchsuche besser werden kann (weiter).

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