Interview Eyrisha Summers

Zu Besuch bei Eyrisha Summers

Heute sind wir am schönen Niederrhein unterwegs und der Skoutz-Kauz, der mich wie immer auf unserer Interview-Tour begleitet ist schon ganz aufgeregt, denn wir werden gleich zu Besuch bei Eyrisha Summers sein. Auch ich freue mich schon auf unser Treffen, das letzte Mal ist leider einfach doch schon wieder zu lang her. Mal sehen, was sie in der Zwischenzeit alles erlebt hat, mit Sicherheit wird es extrem spannend.

Grund unseres Besuches ist ihre Nominierung mit „Drachendunkel“ auf der Midlist Fantasy des Skoutz-Awards 2021.

 

Fantasy

 

Martina zu Besuch bei Eyrisha Summers, die ihre Leser in fantastische Welten entführt …

© Kristin Bäcker

Liebe Eyrisha, vielen Dank, dass du uns zu dir eingeladen hast. Wir freuen uns sehr. Ich würde sagen, wir fangen direkt an …

 

Welches ist die größte Herausforderung, der man sich als Autor stellen muss?

Die Bereitschaft, ständig an sich zu arbeiten und Neues dazuzulernen, gehört mit Sicherheit dazu.

Das kann ich mir gut vorstellen.

Und man sollte Kritikfähig sein und auch bleiben. Nur so hat man die Möglichkeit sich ständig weiterzuentwickeln.

 

Hast du Lieblingsworte in deinen Skripten, die vom Lektorat regelmäßig angestrichen werden?

Ich glaube, die hat wohl jeder von uns.

Welches sind deine?

Bei mir sind es die Worte: bereits und einmal.

 

Was ist deine präferierte Erzählform?

Ich gestehe, da habe ich keine.

Kein Favorit, keine Tendenz?

Ich schreibe sowohl in der dritten Person Vergangenheit, aber auch in der Ich-Form Gegenwart, sowie Vergangenheit. Und alle drei Erzählformen haben ihren eigenen Reiz.

 

Bist du im Team Adjektiv oder bevorzugst du eher einen „schnörkellosen“ Stil?

Ganz klar: Ich bin bekennender Adjektiv-Junkie.

Könntest du mir erläutern, warum?

Ich liebe selbst einen bildlichen Schreibstil bei anderen Autoren und könnte mir gar nicht vorstellen, geradlinig und schnörkellos zu schreiben. Für mich sind Adjektive das Salz in der Suppe – aber wie immer ist das sicherlich auch eine Geschmacksfrage.

Wie beim Salz ja auch 🙂

 

Hast du einen speziellen Trick, um aus deinen Figuren echte Persönlichkeiten zu machen?

Ich erstelle Charakterplots, in denen ich der Figur bereits Leben einhauche.

Wie kann ich mir das vorstellen? Welche Informationen hältst du dort fest?

So etwas wie Körperbewegung und Handlungen, die sich wiederholen. Aber auch Lieblingsworte und Antworten, sodass sie diesem Charakter deutlich zugeordnet werden können.

 

Welchen Fehler darf man beim Schreiben keinesfalls machen?

Gibt es Fehler beim Schreiben?

Es gibt zumindest unzählige Schreibratgeber, die so etwas erahnen lassen …

Was der eine Leser als Fehler ansehen würde, findet der nächste absolut passend.

Und was denkst du?

Ich finde, man muss sich und seinen Geschichten selbst treu bleiben. Falls ich überhaupt etwas als Fehler bezeichnen würde, dann vielleicht einen unnötig in die Länge gezogenen Plot, der sich in Nebensächlichkeiten verliert, nur um Seiten zu füllen – aber das sieht wahrscheinlich jeder anders.

 

Welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?

*Lach* – mein eigenes. Ich überarbeite gerade mein neuestes Skript.

Du nimmst die Arbeit mit ins Bett? Das nenne ich mal Einsatz *lach*

Insgesamt komme ich nur noch sehr selten zum Lesen, was bedauerlich ist.

 

Welche 3 Dinge sind dir aktuell am wichtigsten im Leben?

Gesundheit, Frieden und Zufriedenheit.

 

Wenn du wählen könntest, wärst du lieber extrem intelligent oder gut im Umgang mit Menschen?

Hmmmm, das ist eine schwierige Frage.

Kann ich mir vorstellen. Zu was würdest du denn tendieren? 

Wahrscheinlich würde ich eher das Letztere wählen – also den Umgang mit Menschen.

Warum?

Ich halte den Menschen eh nicht für sonderlich intelligent – auch wenn er selbst das anders sieht.

Da kann man ja schon fast den Protestschrei von außen hören 🙂 Wie kommst du zu der Erkenntnis?

Keine andere Spezies ist so selbstzerstörerisch veranlagt wie der Mensch. Also muss ich mir die Frage stellen, ob extreme Intelligenz tatsächlich nützlich ist.

Stimmt.

 

Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen?

Ganz eindeutig: Schokolade *lach*

*seufz* Ja, Schokolade ist schon eine Sünde wert …

 

Was ist deine größte Stärke?

Sich selbst einzuschätzen ist immer schwer, doch ich würde sagen, dass meine größte Stärke mein Mitgefühl ist.

 

Wenn dein fünf-jähriges Selbst plötzlich deinen jetzigen Körper bewohnen würde, was wäre das Erste, das dein fünf-jähriges Selbst tun würde?

Sich einen Stift packen und zeichnen.

 

Welcher fiktionale Charakter ist in Buch/Serie/Film unglaublich, wäre aber in banalen alltäglichen Situationen unerträglich?

Jetzt werde ich mir garantiert keine Freunde machen, aber einen Hardin Scott aus der After-Reihe, wäre für mich im wahren Leben einfach nur der Super-Gau.

*lach* gut möglich, dennoch bin ich natürlich neugierig, was denn so nervig an ihm ist? 

Seine Gemütsschwankungen wären für seine Umwelt nur schwer zu ertragen.

 

Gibt es etwas, das du kannst, die meisten anderen Menschen aber nicht?

Ich denke nicht, dass es etwas gibt, das ich kann und andere können es nicht.

Sehr bescheiden 🙂

Es gibt irgendwo auf der Welt immer Menschen, die Dinge sehr viel besser können, als ich das schaffen würde.

 

Was wolltest du der Welt schon immer einmal sagen? Raus damit!

Auch damit werde ich mir keine Freunde schaffen, aber wenn jeder Mensch erst einmal bei sich selbst schauen würde, was er zum Besseren verändern könnte, bevor er mit erhobenem Zeigefinger auf andere losgeht, wäre schon sehr Vieles gewonnen und Diskussionen würden nicht immer ausarten wie in letzter Zeit nur all zu oft zu beobachten ist. Vielleicht erst einmal tief durchatmen, reflektieren und erst dann antworten, könnte ebenfalls hilfreich sein.

Da kann ich dir nur zustimmen. Vielen Dank, liebe Eyrisha Summers, dass du uns so nett empfangen und mit uns geplaudert hast. Ich hoffe, wir haben bald wieder einmal das Vergnügen. Deinem Buch auf der Midlist wünschen wir für den weiteren Wettbewerb noch viel Erfolg.

Und wenn ihr neugierig seid, was Eyrisha Summers uns vor einiger Zeit erzählt hat, solltet ihr noch unbedingt in das Interview reinschauen, dass wir letzthin mit ihr führen durften. (Weiterlesen)

 

Mehr über Eyrisha Summers und ihre Bücher erfahrt ihr auf:

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Skoutz-Lesetipp:

I am the Dark – Mafia-Roman  von Eyrisha Summers

˘Mason:

Ich bin das Monstrum, das dich nachts in deinen Träumen heimsucht. Der schwarze Mann, der in dunklen Ecken lauert.
Ich bin die Finsternis, die dich einfängt und dein Herz vergiftet.
Verberge dich vor mir – ich werde dich finden.
Lauf, so schnell du kannst – ich werde dich jagen.
Kämpfe mit aller Kraft, doch ich werde derjenige sein, der dich am Ende bezwingt – denn ich bin die Dunkelheit …

Naomi:

Du willst spielen, dann lass uns beginnen.
Du willst mich besiegen, dann bereite dich auf eine Niederlage vor.
Du willst mich jagen, doch den Wind kann man nicht fangen. Er geht, wohin und mit wem er will. Versuche ihn zu zähmen und scheitere.
Rache ist alles, woran du denken kannst, doch am Ende wird es Liebe sein, die dich bezwingt.

 

Skoutz meint: Bei diesem Buch kommen Freunde dunkler Mafia-Romanzen definitiv auf ihre Kosten. Es geht heiß her und hart zur Sache. Beide Figuren kämpfen gegen innere Dämonen und dieser Kampf ist absolut nichts für schwache und sensible Gemüter. Wir sind schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

 

Informationen zum Buch inklusive Leseprobe bekommt ihr über unseren Affiliate-Link auf Amazon*.

 

Hinweis:

Der Mann will dich lieben, doch der Drache will dein Blut! In der märchenhaft-düsteren Welt von Erfolgsautorin Eyrisha Summers wächst eine starke Heldin über sich hinaus und kämpft leidenschaftlich für die große Liebe …

Kein Wunder, dass J.K. Bloom dem Drachencharme verfallen ist „Drachendunkel“ für die Midlist Fantasy ausgewählt hat.

Wir haben uns in die Höhle des Drachen vorgewagt, das Buch gelesen und darum findet ihr hier mehr Infos und eine ausführliche Besprechung (weiterlesen).

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