zu Besuch bei: Elke Aybar (und Emily A. Almond)

Banner Elke Aybar

 

Heute war ich bei meiner absolut liebenswerten Autorenkollegin Elke Aybar, die ich ja seit der Leipziger Buchmesse 2015 auch persönlich kenne. Einen wundervollen Nachmittag lang habe ich mich mit ihr bei einem Tee, köstlichen Keksen und keineswegs zufällig frischen Mangos unterhalten.

Worüber? Über das Schreiben natürlich.

Fantasy Icon

Zu Besuch bei Elke Aybar, bei der Lesen zum multisensorischen Erlebnis wird

 

 Portrait Elke AybarWas ist dein »Sprit« beim Schreiben, woher nimmst du deine Ideen?

Sie entstehen, sobald ich in Bewegung bin, das kann ein Spaziergang sein, aber genau so gut eine Badputzaktion.

Das finde ich persönlich sehr praktisch. Dann hätte ich mal einen Grund, mein Bad zu putzen.

Was würdest du tun, wenn du nicht mehr schreiben könntest?

Schreckliche Vorstellung. Ich würde mich in Büchern verkriechen und in der Küche kreativ werden.

So sehr ich Elkes Bücher schätze – ich prophezeie ihr in diesem Fall eine nicht minder großartige Karriere als Konditorin.

 

Zu welchen Anlässen hast du schon überlegt, mit dem Schreiben aufzuhören?

Kurz bevor „mango delights“ fertig war. Ich hatte das Gefühl, dass mir ein Stein nach dem anderen in den Weg gelegt wird. Ich hab alles gegeben, und meine Familie musste sehr zurückstecken. Ich habe mich gefragt, ob es das wirklich wert ist.

Ist es. Lest das Buch. Unbedingt. Auch wenn man keine Mangos mag. 

 

Was war dein emotionalstes Erlebnis beim Schreiben?

Die Danksagung von Dunkle Jagd.

 Memo an mich: Sobald ich zu Hause bin, muss ich die noch einmal lesen.

 

Wie viel Autobiografie von Elke Aybar steckt in deinen Geschichten?

Kaum etwas. Die Protagonisten entwickeln ein Eigenleben. Ich liebe es, mich in ihre Rolle hineinzufühlen. Es ist wie beim Lesen, man hat die Möglichkeit, verschiedene Leben mitzufühlen, nur, dass man sie zugleich erschafft.

Was wäre das größte Kompliment, das man dir als Autor machen kann?

»Ich war so gefesselt, dass ich völlig die Zeit vergessen habe.«

Das Kompliment kannst du haben, Elke!

 

Wer ist für dich dein idealer Leser?

Jemand, der in unserer schnelllebigen Zeit noch die Geduld mitbringt, um eine Geschichte sich entwickeln zu lassen.

Lesen wir nicht alle, um aus dieser drehzahloptimierten Welt zu entkommen?

 

Bei welchem deiner Protagonisten würdest du den Beziehungsstatus mit dir als »schwierig« bezeichnen?

Serge. Ich hasse ihn.

Hehehe, merkt man gar nicht

 

Und zum Schluss: auf welche Frage in einem Autoreninterview möchtest du einfach nur mit »Ja« antworten?

Würdest du mit Neil Gaiman zusammen eine Story schreiben?

 

Hier könnt ihr Elke Aybar treffen: 

Homepage von Elke Aybar

Elke Aybar auf Facebook

Mango delights

Skoutz-Lesetipp: Mango delights – sinnlicher Liebesroman von Emily A. Almond

Mit Herzklopfen auf seinen Kuss warten …

Amy steht kurz vor ihrem 23. Geburtstag, als sie sich in den charismatischen und um einige Jahre älteren Tierarzt Dr. Ethan Bancroft verliebt. Ethan lebt allerdings nur für das Dogtopia, seine gut laufende Hundeklinik am Strand von Brighton. Er denkt nicht im Traum daran, eine Beziehung mit einem so unerfahrenen Mädchen wie Amy einzugehen.
Ethans Haltung ändert sich jedoch, nachdem Amy unerwartet Unterstützung vonseiten des indischen Beziehungscoachs Dr. Jadoo Meshali erhält. Im Gegensatz zu Ethan macht Jadoo keinen Hehl aus seiner Begeisterung für die ungewöhnliche, junge Frau. Amy ist bald hin- und hergerissen – Jadoos offene Avancen verwirren sie weitaus mehr, als sie sich eingestehen will. Um Ethan aus der Deckung zu locken, schmiedet sie schließlich einen provokanten Plan.

Kann Ethan seine Sturheit überwinden? Und was haben Mangos damit zu tun?

Skoutz meint: Ein poetisches kleines Buch über eine junge Frau, die beschließt, für sich die Sinnlichkeit zu entdecken. Das klingt erotischer als es ist – und das ist das Erfrischende an diesem Buch, denn es zeigt, dass man auch ohne Handschellen und Horizontalakrobatik anregende und die Fantasie stimulierende Geschichten erzählen kann. Auf die Zwischentöne kommt es eben an.

Mehr über das Buch erfahrt ihr auf Amazon, wo es auch eine Leseprobe gibt. Oder auf der sehr schön gemachten Homepage der Autorin.

Schreibe einen Kommentar