Bloginterview Skoutz Sonnenblümchens Dreams

Zu Besuch bei Ela von Sonnenblümchens Dreams

„Sonnenblümchens Dreams“ von Ela steht in diesem Jahr auf der Midlist „Buchblog“ und aus diesem Grund darf ich sie auch in diesem Jahr wieder besuchen.

Ich habe regelmäßig Kontakt zu ihr und freue mich natürlich, sie heute mal wieder persönlich zu treffen und sie ein wenig mit unseren Fragen zu löchern. Der Skoutz-Kauz ist auch schon total hibbelig und freut sich schon auf ein Gespräch unter Freunden.

Ela von Sonnenblümchens Dreams PortraitZu Besuch bei Ela von Sonnenblümchens Dreams, die Pünktlichkeit wichtig findet

Hallo liebe Ela, ist das Jahr schon wieder rum?! Wir freuen uns jedenfalls, in diesem Jahr wieder bei dir zu sein und heute haben wir andere Fragen dabei und sind gespannt, was du uns so alles zu erzählen hast. Und wie du weißt, Skoutzi ist notorisch neugierig und schaut sich erst mal kurz bei dir um ….

Wo sitzen wir denn, also wo willst du uns empfangen?

Hallo ihr Lieben, also ich denke, wir setzen uns in den Garten.

Total gerne, es ist ja heute auch nicht zu heiß, das passt perfekt. 

Hier blüht gerade alles so schön und unser Hundemädchen kann hier wundervoll rumkobern.

Super, die Süße nimmt dich gerade beim Wort. 

Kaffee und Kuchen und ein paar Leckerchen für den Skoutz-Kauz, habe ich auch daheim.

Skoutzi, hier gibt es auch Leckerchen für dich. Ich nehme gerne Kaffee und Kuchen. So, und dann fangen wir mal an. 

Nach welchem Motto lebst du? Und wirkt sich das auch auf dein Bloggen aus?

Mh, gute Frage.
Weißt du doch, sind wir für bekannt 😀 
Ich lebe eigentlich nach dem Motto „nutze jede Minute, man weiß nie, wann das Ende da ist“, ob sich das nun auf meine Bloggen auswirkt? Ich denke eher nicht oder wenn, dann nur bedingt.
Da hast du Recht, man sollte wirklich die Zeit nutzen weil man nie weiß, was passiert.  Darum halten wir uns gar nicht so lange damit aus, sondern widmen uns der nächsten Frage. 
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Was ist dein erster Gedanke, wenn ich dich frage, was du GAR NICHT magst?

Spontan, Zimt

Oh, tatsächlich? Ich mag Zimt total gerne, ich mache auch viele Gerichte, die Zimt enthalten. Und sie schmecken dann gar nicht nach Weihnachten. Und sonst noch?

Notorische Zuspätkommer (egal bei was und wieso).

Zuspätkommen mag ich auch nicht! Aber kommen wir nochmals zurück zu Zimt, das muss ich erst verarbeiten … 🙂

Ich mag Zimt weder schmecken noch riechen. Da dreht sich mir der Magen um.

Da kommt wohl jeder Überzeugungsversuch zu spät. Und was triggert dich so bei Verspätungen?

Notorische Zuspätkommer könnte ich echt in der Luft zerreißen. Sorry, aber wozu macht man Termine, wenn diese nicht eingehalten werden? Bei jenen, die so etwas machen und die ich kenne, haue ich bei der Terminierung schon mal gerne 15 Minuten drauf, damit es einigermaßen pünktlich läuft.

Wenn du deine „Pappenheimer“ schon kennst, dann weißt du ja Bescheid. Ich habs mir mal notiert, sollte ich jemals für dich Kochen, dann auf keinen Fall mit Zimt. Kommen wir mal zu den mehr allgemeinen Themen.

Als Klischee wird man nicht geboren, sondern muss sich den Titel erarbeiten. Klischees sind so praktisch wie lästig. Wie gehst du persönlich mit ihnen um? Beim Bloggen wie im Leben?

Oh ich liebe Klischees im Grunde, aber sie müssen einfach passen.

Eine Liebesbekundung hatten wir jetzt noch nicht. Die meisten stehen den armen Klischees ja eher skeptisch gegenüber. Erklär mal, wie du das siehst.

Nur weil es ein Klischee ist, muss es mir nicht gleich gefallen. Aber es gibt schon welche, die ich einfach Zucker finde und die auch passen.

Das stimmt sicherlich. Wenn man das nicht so ernst nimmt, sondern mit einem Zwinkern, dann wird das auch leichter. Aber bei welchem Thema wäre das anders. Wir nehmen einfach vieles immer viel zu ernst …

Nächste Frage! 

Die Bloggerwelt ist sehr turbulent, wohl weil alle mit so viel Leidenschaft dabei sind. Aber vielen wird das auch zu viel und sie hören auf. Was hält dich bei der Stange und was ist dein Wunsch für eine perfekte Bloggerwelt?

Bin ja nun selbst über 13 Jahre dabei und von den Anfängen bis heute, habe ich etliche Bloggergefährten erlebt.

Natürlich, das ist ja auch eine sehr lange Zeit. Da wechseln natürlich die Beziehungen. Wie siehst du das dann in der Gesamtschau?

Es war, und ist auch heute noch, ein stetiges Kommen und Gehen. Bei manchen ist es, entschuldigt bitte, auch gut so. Bei anderen finde ich es extrem schade und traurig.

Ich glaube, auch das ist einfach normal. Manche liegen einem sehr am Herzen und bei anderen passt es einfach nicht so gut. Sowohl inhaltlich als auch persönlich. Und was würdest du dir für die Zukunft wünschen?

Mein Wunsch für eine perfekte Bloggerwelt? Oh da bin ich genügsam, ich würde mir einfach nur wünschen, dass jeder dem anderen seinen Erfolg gönnt. Denn seien wir ehrlich, was ist bitte perfekt?

Perfekt ist, wenn wir uns zurücklehnen und nichts zum Meckern haben … Hahaha!

Vervollständige den Satz: Bloggen ist für mich …

… etwas Wundervolles. Ich nutze es, um anderen etwas mitzugeben wie z. B. Bücher, aber auch als Therapie für mich als Krebspatient.

Das hört sich extrem schön an und ich verstehe sehr genau, was du meinst. 

Wie kamst du zum Bloggen und was war dein persönlichstes Blogger-Erlebnis?

Ich habe vor mehr als 13 Jahren das Bloggen für mich entdeckt und wie viele andere zu der Zeit ausprobiert, verworfen, gelernt und dann bin ich irgendwann angekommen.

Ein wenig ausprobieren gehört wohl dazu. Aber interessant, dass auch du als Überzeugungsblogger deine Anlaufschwierigkeiten, deine Höhen und Tiefen hattest. Was ist dir da besonders in Erinnerung geblieben?

Ein Erlebnis als Blogger bzw. Rezensent hatte ich da, welches mich ziemlich aufgeregt und geärgert hat: Vor einigen Jahren schrieb mich eine liebe Autorin an und erzählte mir, dass sie eine meiner Rezensionen zu einem ihrer Bücher bei einem ganz anderen Buch auf Amazon wiedergefunden hat, aber eben nicht von mir, sondern von wem anderes.

Wie bitte? Tatsächlich?

Ich habe dies natürlich sofort gemeldet. Amazon hat diesen groben Fehler sofort gelöscht. Der, der es gemacht hatte, hatte meine Rezension 1 zu 1 als seine ausgegeben.

Frechheit, echt!

Auch hatte er lediglich nur noch eine Rezension, für eine elektronische Zahnbürste, in seinem Amazon Account. Echt heftig.

Oh je! Ich hoffe, du hattest auch deine schönen Momente!

Aber auch was Positives gibt es natürlich. So hat mich vor Jahren direkt über meinen Blog eine Autorin (Marita Sydow Hamann), die ich bis dahin nicht kannte, angeschrieben, ob ich nicht eines ihrer Bücher (Die Erben der Zeit – Das Amulett*) lesen und rezensieren möchte. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und das war der Startschuss für viele weitere Bücher von ihr und vielen anderen Autoren, die mich danach ebenfalls direkt angeschrieben haben.

Wie schön, das gibt einem natürlich auch ein wirklich gutes Gefühl! Und, ich finde, die vielen netten Kontakte mit den Autoren, da kann man auch sehr viel für sich mitnehmen. Ich hinterfrage auch gerne, warum wurde die Geschichte so geschrieben oder wie ist der Autor auf die Charaktere gekommen etc. Bücher sind nicht nur Freunde, sie schaffen auch welche. 

Womit wir schon bei Sprichworten sind …

Ein Sprichwort sagt „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.“ – Wie findest Du diesen Satz?

Oh, da ich meinen Garten und Bücher liebe, passt dieses Zitat wie die Faust aufs Auge.

Schön, ich mag gärtnern auch sehr. Und auch deine Gartenbilder, die du immer postest, sind schön. Wobei es live bei dir fast noch schöner ist.

Mit welchem Buch wurde deine Liebe zu Büchern geweckt?

Das erste Buch bzw. die ersten Bücher, die mich so gefangen hielten waren „Das Tagebuch der Anne Frank“ und „Als Hitler das rose Kaninchen stahl“.

Puh, dann hast du mit eher schwerer Kost angefangen, beide Bücher haben mich sehr bewegt! Dann kamen aber noch viele weitere und damit die nächste Frage …

Wie sortierst du deine Buchregale?

Oh, nach Autoren und dort nach Reihen (wenn vorhanden) bzw. nach Buchgrößen. Nach Alphabet nicht wirklich.

Muss ja auch nicht sein. Das sieht so auch sehr hübsch aus. 

Lass uns doch mal über allgemeine Themen dieser Zeit sprechen! 

Kunstfreiheit auf dem Prüfstand
Die gesellschaftliche Diskussion über das, was man in der Kunst tun und lassen darf, ist zur Zeit sehr hitzig. Wie stehst du dem gegenüber und wie beeinflusst das dein Bloggen?

Hm… darüber habe ich mir bisher echt noch so gar keine Gedanken gemacht, denn mich, so denke ich, betrifft es nicht wirklich mit meinem Blog.

Warum?

Ich sehe das Bloggen doch nicht als Kunst im Sinne von künstlerisch an. Denn ehrlich, was ist am Bloggen Kunst? Einen Beitrag schreiben kann jeder, ob dieser wahrgenommen wird, liegt dann nicht mehr am jeweiligen Blogger.

Nun ja, stell dein Licht nicht unter den Scheffel. So wie du dich gerade geärgert hast, wenn deine Rezension plagiiert wird, ist doch eine kreative Leistung bei dir enthalten, die dann wenigstens einen künstlerischen Aspekt hat.  Beim Buchblog stimme ich dir soweit zu, es kommt oft auch auf die Art und Weise an, wie die Beiträge präsentiert werden. Auch die erstellten Bilder usw. und da ist ja schnell auch ein Feld der Do’s und Dont’s eröffnet, ob man bestimmte Symbole verwenden darf, bestimmte Bücher überhaupt besprechen … Wir sind ja alle kreativ und keine Automaten. 

Ach, Automaten …

Chat GPT und andere KI-Apps sind gerade in aller Munde. Was hältst du davon, dass KI Geschichten, ja ganze Bücher alleine verfassen kann? Sind das für dich überhaupt richtige Werke?

Eine KI ist sicherlich eine gute Hilfe, jedoch hoffe und wünsche ich mir, dass wir weiterhin Bücher lesen werden, die von Menschen verfasst wurden.

Man wird in einigen Jahren sehen, wohin das führt. Es ist jedenfalls eine sehr spannende Entwicklung, die wir hier live miterleben dürfen und müssen. 🙂

Jetzt zum Abschluss des Interviews habe ich noch eine Frage an dich: 

Welche Frage sollen wir dir nächstes Jahr im Interview stellen?

Mhhhhh, schwer, aber vielleicht „Was hast du gerade gemacht, bevor dieses Interview bei dir ankam?“

Oh, OK. Dann wird das bei uns notiert. Mal sehen, ob wir dir nächstes Jahr diese Frage stellen. 

Liebes Skoutz Team und liebe Susi von Susis Leseecke, ich möchte mich für meine Nominierung in der diesjährigen Buchblog Midlist ganz herzlich bedanken und hoffe, dass ich vielleicht noch ein Runde weiter komme und somit mal Finalluft schnuppern darf. Des weiteren gratuliere ich meinen Mitkontrahenten zum Einzug in die wundervolle Midlist.

Liebe Ela, sehr gerne und danke dir für deine lieben Worte. Wir haben uns hier wirklich sehr wohl gefühlt, nicht wahr Skoutz? *Schaut sich suchend um* Skoutzi? – Ach du Schande, Ela er hat die ganzen Leckerchen und sogar den Kuchen aufgegessen … das war jetzt so nicht geplant.  Skoutzi, du hast heute Abend wieder Bauchweh! Das tut mir Leid. Wir haben einen ziemlich langen Heimweg und müssen uns schon wieder auf den Weg machen. Danke dir auch für deine Zeit. 

 

Hier gibt es mehr über Sonnenblümchens Dreams:

 

Wir haben Ela im letzten Jahr schon einmal besucht und über Bücher, Bloggen und über Wünsche im Leben geredet.

Das ganze Interview könnt ihr hier weiterlesen*

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