Schmerzfresser – Horror von Fred Ink

Heute stellen wir euch einen der Titel vor, die Horror-Meister Simon Geraedts aus über 130 vorgeschlagenen Titeln (Longlist) für die Midlist Horror des Skoutz-Awards 2017 nominiert hat. Bei Schmerzfresser handelt es sich um einen 250 Seiten starken, im Mai 2015 vom Autor selbst veröffentlichten Horrorroman, der gekonnt mit unseren Phobien spielt.

Doch lest am Besten selbst:

 

Schmerzfresser: Damit sie leben, musst du leiden – Abgründiger Alien-Horror von Fred Ink

Um was geht’s in Schmerzfresser?

Als Bestsellerautor Jussi Karlsson zum Zahnarzt geht, ahnt er nicht, welche Tortur ihm bevorsteht. Bald wird ihm klar: Er ist einer Kreatur ausgeliefert, die es genießt, ihn zu quälen. Worum handelt es sich bei dem Ding, das vorgibt, ein Mensch zu sein?
Kaum ist er dem Albtraum auf dem Behandlungsstuhl entflohen, stellt Jussi Nachforschungen an und trifft dabei auf den flüchtigen Schwerverbrecher Robert Strauss. Die beiden Männer kommen einer Verschwörung auf die Spur, die nicht nur sie bedroht, sondern die gesamte Menschheit.
Gemeinsam mit einem alten Mann, einer verrückten Schönheit und einem übersinnlich begabten Kind stellen sie sich den Schmerzfressern in den Weg.

Eine blutige Hatz beginnt …

 

Wie fanden wir Schmerzfresser?

Sind Sie dentaphob? Dann raten wir von der Lektüre ab. Für alle, die wirklich abgefahrene Geschichten mögen und Spaß daran haben, mit Schwung in ein Horror-Szenario geworfen zu werden, denen sei dieses Buch empfohlen. Fred Ink schafft es, seine abgründigen Ideen filmreif umzusetzen und spielt gekonnt mit Angst, Schmerz, Verzweiflung aber eben auch einer gehörigen Prise Humor, die einen weiterlesen lassen, auch wenn man weiß, dass man es spätestens, wenn das Licht ausgeht, bereuen wird.

Skoutz-Jurorin Demetria Cornfield: Zahnärzte implizieren von Haus aus schon Horror, aber ein Zahnarzt, dem es wohl richtig Vergnügen bereitet, dem Patienten Schmerzen zu zufügen? Und dabei auch noch irgendetwas, das aus deinem Mund kommt „frisst“? Was der Schriftsteller Jussi erlebt scheint unglaublich, und doch irgendwie plausibel. Ich mochte den Plot… 🙂

 

Wem verdanken wir Schmerzfresser?

Wer schon als Kind Filme wie »Nightmare on Elm Street« oder »Critters« liebte und bereits im Alter von zwölf Jahren Romane von Stephen King und Dean Koontz verschlang, muss eine Vorliebe für düstere und fantastische Geschichten haben. Fred Ink ist so einer, und weil er außerdem Biologe ist, stecken seine Werke voller abgründiger und verrückter Ideen.
Inks Bücher decken das gesamte Spektrum der Spannungsliteratur ab. Von klassischen Gruselnovellen wie »Das Grauen in den Bergen« und »Wurmstichig« über knallharte Thriller wie »Uppercut« bis hin zum modernen, verrückten und den Magen strapazierenden Horror-Roman »Fünf Tode« ist alles vertreten. Derzeit lebt Fred Ink in der Nähe von Helsinki, wo er sich mit dem Ausbrüten neuer Gemeinheiten beschäftigt.

Dennoch hat sich Kay Noa ihrer Horror-Phobie tapfer gestellt und Fred Ink für ein Interview besucht. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr hier nachlesen.

Schreibe einen Kommentar