Herzkur – Liebeskomödie von Julia Greve

Julia Greves Beziehungsroman “Herzkur”, der im März 2019 bei Rohwolt Taschenbuch erschienen ist, hat voll ins Schwarze getroffen. Auf 384 Seiten erleben wir die überaus unterhaltsame Geschichte einer Frau, die von ihrem Mann verlassen wird und dadurch ihr neues Leben mit ihren zwei Kindern neu strukturieren muss. Doch das ist gar nicht so leicht, daher versucht sie neue Kraft in einer Mutter-Kind-Kur zu schöpfen, doch was sie dort alles erlebt, hätte sie nie erwartet …

Mit dem Cover konnte Julia Greve unsere Jurorin Halo Summer nicht direkt überzeugen, aber mit der Story dafür umso mehr. Aus dem Grund hat sie “Herzkur” aus knapp 250 Titeln der Humor-Longlist  auf die Midlist gewählt und somit ist die Autorin eine der Anwärterinnen auf den Skoutz-Award 2020 in der Kategorie Humor.

 

“Herzkur” – wundervolle Story mit einer ordentlichen Portion Herz und Humor

Fünfzig Frauen, hundertzehn Kinder, zwei Väter. Drei Wochen auf engstem Raum. Eine Mutter-Kind-Kur mit massiven Nebenwirkungen.

Seht selbst, warum!

Um was geht’s in “Herzkur”?

Verena kann es nicht fassen, als ihr Mann Rainer sich völlig überraschend eine «Auszeit» von Familie und Ehe nimmt. Plötzlich ist sie alleinerziehend und kreuzunglücklich – auch wenn sie ihre Töchter Ella und Annie heiß und innig liebt. Schnell ist sie mit den Kräften am Ende. Ihre Mutter hat die Lösung: Eine Mutter-Kind-Kur. Nur widerwillig geht Verena auf den Vorschlag ein und fährt mit einem Rucksack voller Vorurteile in eine Klinik auf Fehmarn. Schon bei der Anreise findet sie alle Erwartungen bestätigt: Unerträgliche Mütter und Kinder, soweit das Auge reicht. Doch es gibt Lichtblicke in dieser grauen Ostseewelt. Nicht zuletzt Jan, der mit seiner Tochter an ihrem Tisch sitzt …

 

Wie fanden wir “Herzkur”?

Wer einen Liebesroman vor idyllischer Urlaubskulisse erwartet, könnte vielleicht enttäuscht sein. Dieses Buch ist Unterhaltung pur und der perfekte Begleiter für lauschige Lesestunden – egal ob am Strand, in Bus und Bahn oder zu Hause. Die gelungene Mischung aus Herz und Humor – gewürzt mit einer teilweise dramatischen Note – macht einfach nur Spaß. Dieses Buch ist ein Lesegenuss, den man so auf den ersten Blick vielleicht nicht erwartet.

Skoutz-Jurorin Halo Summer meint:
Ich finde, beim Cover und dem Klappentext von „Herzkur“ hat sich der Verlag vergriffen, denn gerechnet habe ich mit einer netten Herzschmerz-Story in Ostsee-Wohlfühl-Kulisse. Umso überraschter war ich, wie originell die Ich-Erzählerin auf den ersten Seiten loslegt und wie bissig sie die Anreise in die Mutter-Kind-Kur kommentiert. Spätestens bei der Überschrift „Kackbratzentisch“ wollte ich das Cover-Missverständnis unbedingt durch einen Platz auf der Humor-Midlist bereinigen: Das Buch ist wirklich lustig.

 

Wem verdanken wir “Herzkur”?

Julia Greve, Jahrgang 1975, lebt mit ihrer Familie (2 Kinder) in Bonn. Sie arbeitet mit ganzem Herzen bei einer kleinen NGO, die sich mit dem Thema nachhaltige Textilproduktion beschäftigt. In ihrem ersten Roman «Herzkur» hat sie ihre eigenen Erfahrungen aus zwei Mutter-Kind-Kuren verarbeitet. In ihrem zweiten Roman nimmt sie humorvoll und scharfsinnig die Dynamik langjähriger Beziehungen aufs Korn.

Wir waren bei ihr zu Besuch und haben spannende Dinge über Schoki als Gefahr, Dodos als Haustier, Zeitreisen im Pauschaltourismus und natürlich Julias Bücher erfahren (weiterlesen).

 

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