zu Besuch bei Morgan Stern

Unsere Charleen hat sich auf den Weg gemacht und ist in den Süden Deutschlands gereist, um Morgan Stern zu besuchen. Da sie bei ihrer Recherche nicht sehr viel über die Autorin herausfinden konnte, ist sie natürlich umso neugieriger auf das Treffen. Mal sehen, welche Antworten sie ihr entlocken kann und ob sich dabei das ein oder andere Geheimnis lüften lässt …

zu Besuch bei Morgan Stern, die uns mit ihren Büchern emotional sehr berührt …

 

Wie würdest du dich in einem Wort beschreiben?

Einzigartig 😉

Eine sehr tolle Antwort!

 

 

Beruf oder Berufung – was macht dir an deinem Job als Autor am meisten Spaß?

Für mich ist das Schreiben definitiv Berufung. Das merkt man daran, dass ich tatsächlich schon so lange schreibe, wie ich es kann.

Also hast du schon in der Schulzeit begonnen?

Ja, meine armen Mitschüler mussten damals in der Grundschule bereits meine Geschichten lesen und wie man sieht ist diese Leidenschaft bis heute geblieben.

Was ist deiner Meinung der Grund, dass diese Faszination nie abgebrochen ist?

Wenn ich etwas „zu Papier“ bringe, dann hauche ich meinen Gedanken und Visionen Leben ein, ich mache eine Geschichte real, haltbar und erwecke meine Protagonisten zum Leben. Ein sehr schöner und faszinierender Gedanke.

Auf jeden Fall! Das klingt tatsächlich nach Berufung.

 

 

Wann hast du dein erstes Buch veröffentlicht und wie lange hast du daran geschrieben?

Hui, meine erste Veröffentlichung war erst im Jahre 2018. Vorher habe ich mich in der Tat nicht wirklich getraut, den Schritt ins Selfpublishing zu wagen. Am ersten Buch habe ich alles in allem beinahe zehn (!!!) Jahre geschrieben.

Wow, aber Respekt, dass du am Ball geblieben bist.

Natürlich mit einigen langen Pausen und vielem späteren Überarbeiten, doch egal wie man es dreht und wendet – ich habe mir lange Zeit gelassen.

 

 

Wie läuft ein typischer Tag als Autor bei dir ab? Immer gleiche Routine oder musst du immer wieder improvisieren?

Wenn zeitlich möglich, dann arbeite ich am Morgen ein paar Stunden.

So früh schon?

Im Laufe der Zeit hat sich einfach herausgestellt, dass das am Effektivsten für mich ist. Mittags bin ich gerne unterwegs, verbringe Zeit mit Familie und Freunden.

Das ist auch ganz wichtig im Leben.

Wenn ich in einem aktuellen Projekt stecke, lege ich natürlich auch Extraschichten ein, oft arbeite ich übers Wochenende. Da könnte man dann schon eher von Improvisieren sprechen.

 

 

Das Jahr 2020 stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Wie sehr beeinflusst Corona deinen Schreiballtag? Was hat sich für dich als Autor durch die verschiedensten Maßnahmen geändert?

Tja, wie bei den meisten Eltern hat sich durch Corona der Alltag komplett geändert. Wir alle sind nun Lehrer, Entertainer und Allrounder im Bereich „zu Hause“. Da ist schon viel Organisationstalent gefragt, wenn ich dennoch meiner Arbeit nachgehen möchte. Möglich ist es natürlich, doch die ersten Wochen nach der Ausgangssperre habe ich absolut gar nichts gearbeitet.

Da sprichst du gerade vermutlich für viele Eltern. Mir selbst geht es ähnlich.

 

 

Kreativ oder doch eher regeltreu? Wie flexibel bist du beim Schreiben?

Regeln und ich – das passt nicht so gut.

Warum nicht?

Ich bin ein sehr kreativer Mensch und meine Routinen würden sicher so manch anderen in den Wahnsinn treiben. Letztendlich muss es für mich passen und Sinn machen, glücklicherweise ging diese Strategie auch meistens auf.

 

 

Welches war dein erstes selbstgelesenes Buch? Und hast du es heute noch?

Hm, mal nachdenken. Ich hatte ein ziemlich kleines Kinderbuch über einen Bernhardinerwelpen.

Klingt niedlich. Hast du das noch?

Meine Mutter hat es aufgehoben und so kam meine eigene Tochter vor geraumer Zeit mit dem Büchlein in der Hand an. Viel Text hatte es nicht, aber es bestätigt zumindest, dass ich wirklich schon immer Hundeliebhaber war.

 

 

Stell dir vor, du könntest eine beliebige Figur aus einem Buch zum Essen treffen. Wen würdest du treffen wollen (und warum) und über welche Themen würdet ihr sprechen?

Ich glaube ich würde mich da eher für eine große Runde verschiedener Charaktere aus unterschiedlichen Büchern entscheiden. Schließlich macht es häufig mehr Spaß, wenn man eine bunt gemischte Truppe beisammen hat.

Stimmt, da geht einem der Gesprächsstoff dann nicht so schnell aus. Und worüber würdet ihr reden?

Vielleicht über das Leben. Das, was uns bewegt, fröhlich stimmt, zum Ausrasten bringt, das aktuelle Weltgeschehen … Ich kann über alles reden und genau das macht doch ein gutes Gespräch aus – dass es sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt.

Am besten ich suche mir auch ein paar richtig kaputte Typen aus *lach* – das könnte lustig werden.

Das stell ich mir auch gerade ziemlich lustig vor. Da wäre ich gern dabei.

 

 

Auf welche Frage hattest du in letzter Zeit keine Antwort und hast du sie finden können?

In Corona-Zeiten stellen sich solche Fragen leider tagtäglich und bislang haben sich auf die meisten noch keine Antworten finden lassen.

Hoffentlich wird sich das bald ändern.

 

 

Wie oft schaust du täglich auf dein Handy?

Puh …

Die Frage ist fies, ich weiß … Dennoch bin ich neugierig

Wahrscheinlich zu oft. Ich gestehe, ich habe das Teil schon häufig in der Hand. Mag aber auch daran liegen, dass ich beinahe alles damit erledige und den Computer praktisch nur zum Bücher schreiben nutze.

 

 

Was darf in deinem Kühlschrank niemals fehlen?

Sojamilch Sonst gibt es keinen Kaffee.

Ah, also eine Kaffeetrinkerin.

 

 

Für welche drei Dinge in deinem Leben bist du am dankbarsten?

Meine Liebsten … Ich schummele mal und nehme das als EINE Sache

Du hast es doch absolut richtig formuliert … Clever Was noch?

Gesundheit

Die Fähigkeit, die schönen Dinge auch erkennen zu können.

Das hast du aber schön ausgedrückt.

 

 

Zeitreisen – ein spannendes Mysterium. Bei welchem historischen Ereignis wärst du gern dabei gewesen und warum?

Bei gar keinem.

Echt? Das fällt mir schwer zu glauben …

Ich würde gerne einmal eine kleine Rundreise durch die Vergangenheit machen. Überall mal schauen, Eindrücke gewinnen und weiter geht’s.

Ach so, ich verstehe. Du nutzt das gleich richtig aus. Aber der Gedanke gefällt mir, so kannst du überall mal hereinschnuppern und dich inspirieren lassen.

Somit gibt kein einzelnes Ereignis, dem ich gerne beigewohnt hätte.

 

Über welches Thema könntest du eine 30-minütige Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung?

*lach* Über einige.

ich merk schon, festlegen fällt dir schwer. *lach* Aber vielleicht fallen dir doch ein paar Beispiele ein …

Das Leben, die aktuelle Situation, Psychologie, Tiere, Ernährung, Kinder, …

 

Was würdest du rückwirkend ändern, wenn du die Möglichkeit dazu hättest?

Ich würde früher anfangen, meine eigenen Wünsche zu leben.

Sehr weise.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Dass meine Liebsten und ich weiterhin glücklich und gesund bleiben – ganz banal und überlebenswichtig für mich.

Und absolut richtig. Liebe Morgan Stern, tausend Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mich zu treffen und all meine Fragen zu beantworten. Es war wirklich toll mit dir und ich hoffe, wir haben bald mal wieder das Vergnügen. 

 

 

Mehr über Morgan Stern und ihren Büchern findet ihr auf:

ihrer Homepage

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Skoutz-Lesetipp: Meersehnsucht von Morgan Stern – eine wundervolle Geschichte über Mut und Hoffnung, die eigene Stärke und die Sehnsucht nach Meer.

Uns halten nur die Grenzen, die wir selbst uns setzen

Gerade noch schien Kims Leben perfekt, plötzlich steht sie vor einem Scherbenhaufen. Nicht nur Wohnung und Job sind weg, ebenso ihr Freund – mit ihren Ersparnissen.
Zwar leidet Kim furchtbar, doch sie überwindet sowohl Ängste als auch Vorurteile und sucht sich im Kampf gegen ihre depressiven Gedanken professionelle Hilfe.
Nach einer Therapie kommt sie zur folgenschweren Erkenntnissen:
Träume wollen verwirklicht werden und für einen Neuanfang ist es nie zu spät.
Endlich hört sie auf ihr Herz und entscheidet sich, an ihren Lieblingsort an der Ostsee zu ziehen, um dort ihr Glück zu suchen.
Ob es das Schicksal gut mit ihr meint und möglicherweise auch eine neue Liebe für sie bereit hält?

Skoutz meint: Kim hat nach der Trennung von ihrem Freund alles verloren und steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie ist verzweifelt und orientierungslos, gefangen in einer Abwärtsspirale, die sie unaufhaltsam nach unten zu ziehen droht. Ihre letzte Chance sieht sie in einem Klinikaufenthalt, und tatsächlich, die Behandlung zeigt Erfolg. Morgan Stern greift in ihrem Buch ein ernstes Thema auf, das uns alle betreffen kann – Depressionen. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl hat sie eine Story geschrieben, die einerseits emotional aufrüttelt, andererseits aber auch eine Menge Mut macht. Man wird emotional gefordert, ist wütend, leidet mit, erlebt aber auch all die kleinen Erfolge und Glücksmomente, die Kim auf ihren Weg zurück ins Leben widerfahren. Dieser Roman greift tief und geht einem defintiv unter die Haut. 

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