Wir sehen dich sterben – Thriller von Michael Meisheit

Die Weihnachtszeit rückt näher und überall duftet es nach Plätzchen, Kerzenlicht flackert und Gemütlichkeit macht sich breit. Um nicht der Lethargie zu verfallen, haben wir mal wieder etwas aus der Crime Sektion für euch aus dem Regal gezaubert. Diesmal geht es um einen Thriller, der ein dystopisches, von Technik regiertes Zukunftsszenario entwirft: Wir sehen dich sterben von Michael Meisheit. Wir bedanken uns für das Rezensionsexemplar!

Wir sehen dich sterben – Thriller von Michael Meisheit

Um was geht’s?

Berlin: An einem Dezembersonntag soll MyView der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Bei dem geheimen Projekt wurde eine bahnbrechende Technologie entwickelt: Mithilfe eines Chips im Sehnerv kann das Blickfeld eines Menschen live auf einen Bildschirm übertragen werden. Einen Tag vor der Präsentation entdeckt die junge Wissenschaftlerin Nina Kreutzer Videostreams, die durch die Augen von sechs ihr unbekannten Menschen blicken lassen. Menschen, die offensichtlich nicht wissen, dass ihnen ein Chip implantiert wurde – und die jetzt einer nach dem anderen ermordet werden. Zusammen mit dem Polizisten Tim Börde beginnt für Nina ein Wettlauf gegen die Zeit …

 

Wie hat uns Wir sehen dich sterben gefallen?

Lisa meint: Implantierte Chips im Sehnerv, die alles live auf einen Bildschirm übertragen. Eine Vorstellung, die ich gar nicht so abwegig finde und die definitiv guten Stoff für einen spannenden Thriller liefern kann. Michael Meisheit ist übrigens Autor der Lindenstraße gewesen und hat mit diesem Buch sein Thriller-Debüt verfasst. Leider konnte er mich damit nicht völlig abholen. Ich habe immer wieder die Lektüre unterbrochen, weil mich die Charaktere genervt haben und ich insgesamt einfach nicht rein kam. Ich kann nicht mal genau benennen wieso. Die Figuren schienen mir zu überspitzt, unglaubwürdig und irgendwie anstrengend. Auf der Handlungsebene hatte ich das Gefühl, dass Meisheit einfach zu viel auf einmal verarbeiten wollte. Mir erschien das ganze überladen und plump und hat in keinster Weise meine Erwartungen erfüllt. Leider hat Meisheit meiner Meinung nach hier nicht das Potenzial des Settings ausgeschöpft und sich in zu vielen überflüssigen Einzelheiten verloren, die in keinster Weise zur Lösung des Falls beigetragen haben.

 

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