zu Besuch bei Inka Loreen Minden

Ob New Adult, romantische Fantasy, Historicals oder prickelnde Liebesromane – Inka Loreen Minden, die auch unter den Pseudonymen Ariana Adaire, Lucy Palmer, Monica Davis und Mona Hanke schreibt, bedient verschiedenste Genre und begeistert damit ihre Leser. Persönlich hatte ich noch nicht das Vergnügen. die Gewinnerin des Erotik Skoutz-Awards 2016 kennenzulernen, obwohl ich die Ehre hatte, ihre Dankesrede auf der Gala zu verlesen. Umso mehr freue ich mich nun, dass sie sich Zeit genommen hat, mich zu treffen und mit mir zu plaudern. Mal sehen, was ich ihr dabei entlocken kann …

 

zu Besuch bei Inka Loreen Minden, die mit Leidenschaft die Liebe in all ihren literarischen Facetten präsentiert …

 

© Guido Karp / p41d.com

In einem Wort: Was bedeutet für dich „Schreiben“?

Atmen

Also eine Lebensnotwendigkeit 😊

 

 

Was ist der seltsamste Ort, an dem du je geschrieben hast?

Der seltsamste Ort, hmmm … Da ich grundsätzlich zu Hause am besten schreiben kann, eingekuschelt in meine Lieblingsdecke mit Blick ins Grüne, arbeite ich nur selten woanders.

Das klingt nach kleinen Ausnahmen …

Ich habe aber auch schon im Flugzeug oder am Strand geschrieben, da allerdings nur auf Papier.

Das heißt …

Servietten, Hotelblocks, alles, was ich zwischen die Finger bekam, denn der Computer bleibt während des Urlaubs immer zu Hause. Insofern gibt es leider keine seltsamen Orte 🙂

 

 

Wie entstehen deine Geschichten?

Zuerst ist da meist nur eine Idee, eine einzelne Szene, die mich mitreißt. Ich will dann mehr wissen, wie mein Protagonist dort hineingeraten ist, wie es mit ihm weitergeht, und so kommen nach und nach immer mehr Details dazu. Manchmal habe ich sehr schnell den ganzen Plot vor Augen, andere Male dauert es Jahre.

Jahre? Wow … Was machst du, dass du nicht den Überblick oder gar die Gedanken aus den Augen verlierst?

Oft notiere ich mir alle Ideen; dazu habe ich einen eigenen Ordner auf meinem Rechner, der auch schon ziemlich voll ist. Sollte mir eines Tages mal nichts mehr einfallen (was ich mir aktuell nur schwer vorstellen kann, denn in meinem Kopf geben sich die Plot-Bunnys ständig die Klinken in die Pfoten), habe ich noch einen übersprudelnden Ideen-Quell.

Sehr praktisch und sicher ungemein beruhigend 😊 Wie geht es dann weiter?

Ich lege erst los, wenn ich von einer Idee überzeugt bin und schon grob das Ende kenne. Denn ich muss immer wissen, wo die Reise hingeht, damit ich mich nicht verzettele. Oft gucke ich dann im Internet nach, ob es so eine ähnliche Geschichte schon gibt. Bei ganz besonderen Storys, wie zB meinen »Outcasts«, war es mir sehr wichtig, etwas »Neues« zu erfinden, weil dieser Vierteiler zu meinen absoluten Herzblutromanen zählt, der auch fast zwei Jahre lang in meinem Kopf Gestalt angenommen hat. Falls nein, lege ich gleich los, falls ja, versuche ich meine Story so zu verändern, dass ich doch wieder etwas Neues drin habe. Natürlich kann ich das nicht garantieren, bei den Milliarden an Büchern, aber mir geht’s dann einfach besser 😉

Das kann ich mir sehr gut vorstellen …

Da schlägt einfach mein Ehrgeiz jedes Mal zu, da kann ich nicht aus meiner Haut raus. Genauso wichtig ist es mir, mich bei meinen eigenen Büchern niemals zu wiederholen. Das wird allerdings immer schwerer, weil es sind ja doch schon über 80, und noch viel mehr Einzelplots, wenn man die ganzen Kurzgeschichten dazunimmt, die ich seit 2006 geschrieben habe.

Wirklich beeindruckend und sehr fleißig. Und wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Brauchst du Ruhe oder gibt es andere Rituale, die du zum Schreiben brauchst?

Am besten geht mir das Schreiben von der Hand, wenn ich mal ein Wochenende für mich allein habe und meine Männer bei der Oma sind. Ansonsten schreibe ich unter der Woche natürlich auch und meist immer so lange, wie es fließt. Sollte mal was haken, erledige ich solange andere Dinge, wie mich um angestaute E-Mails zu kümmern, wichtige Telefonate zu führen, mit meinen Fans zu chatten, Cover zu basteln, Buchblöcke zu setzen, Quartalsabschluss zu machen … Es gibt immer mehr als genug zu tun.

Ein Fulltime-Job 😊

Oder ich recherchiere.

Danach wollte ich gerade fragen. Wie wichtig ist dir die Recherche?

Recherche nimmt je nach Story schon auch mal einen großen Teil ein, denn ich schreibe über nichts, was ich nicht kenne oder über das ich mich nicht ausreichend informiert habe. Zum Beispiel würde ich niemals schreiben, dass mein Gargoyle im 19. Jahrhundert eine Sonnenbrille trägt, wenn es die da nicht schon gegeben hätte 😉

Gefällt mir 😊 Und wie sieht es mit der Überarbeitung aus? Am Ende oder schon zwischendurch?

Einen Text überarbeite ich meistens mehrmals, während ich schreibe. Zum Beispiel, um am nächsten Tag wieder in das Kapitel reinzukommen, gehe ich es noch mal von vorne durch. Bin ich beim letzten Drittel des Buches angelangt, überarbeite ich noch mal ganz von vorne, damit ich auch inhaltlich nichts übersehe und alle offenen Fragen am Ende geklärt werden und keine losen Handlungsfäden mehr übrig bleiben. Oft bekommt auch schon während des Schreibens meine Lektorin jedes einzelne Kapitel, das ich dann auch noch während der Romanentstehung überarbeite.

Steht dann das ganze Buch, überarbeite ich es noch einmal von vorne, und nachdem mein Korrektor (und evtl auch noch mal meine Lektorin) drübergesehen hat, gehe ich selbst noch mal alles Wort für Wort durch.

Wie machst du das?

Dazu erstelle ich mir eine ePub-Datei, lade mir diese auf meinen Reader, stelle die Schrift gaaaaanz groß und lege im Schneckentempo los. Das dauert zwar dann ein paar Tage, bis ich durch bin, ich kann mich auch nicht so lange konzentrieren, da es sehr anstrengend ist, aber es lohnt sich jedes Mal. Man findet doch immer noch eine ganze Menge, wenn man das Gehirn austrickst – sonst trickst es uns ja immer aus.

Erst wenn ich superzufrieden bin, lasse ich das Buch auf meine LeserInnen los. Solange mich noch etwas stört, gebe ich es nicht her 🙂

 

 

„Es wird immer weniger gelesen“ – Wie reagierst du auf diesen Satz?

Dazu kann ich gar nicht sagen, weil ich die aktuellen Statistiken nicht kenne.

 

Wie stehst du zu Schreibregeln, die bestimmen, was der 1. Satz auf keinen Fall enthalten darf, welche Worte man verwenden soll und welche zu vermeiden sind, wie lang ein Satz sein darf, etc.?

Gewisse Regeln sind unverzichtbar.

Kannst du mir da vielleicht das ein oder andere Beispiel nennen?

Vor allem eine saubere Perspektive einzuhalten oder die Inquit-Formeln zu kennen. Aber wenn man die Regeln beherrscht, darf man einige auch mal brechen, zum Beispiel, um sie als besonderes Stilmittel einzusetzen.

Wie stehst du zum berühmten und gefürchteten ersten Satz?

Ich weiß nicht, was der erste Satz nicht beinhalten darf, sondern nur, wie er aufgebaut sein sollte: Er muss den Leser sofort neugierig machen, hinein ins Buch ziehen, darf ihn nicht mehr loslassen. Insofern ist der erste Satz oder überhaupt die erste Seite unglaublich wichtig.

Wie schafft man das?

Am besten, man springt gleich mitten hinein in ein spannendes Geschehen, denn nichts langweilt mehr, als erst mal eine ellenlange Personenbeschreibung vorgekaut zu bekommen – am schlimmsten noch, wenn derjenige dann vor dem Spiegel steht und sich selbst beschreibt –, oder wo der Protagonist geboren wurde und wie er sein Leben bis zu diesem Moment im Buch verbracht hat. Falls davon etwas wichtig ist, sollte es nach und nach an den passenden Stellen einfließen.

 

Welches Buch hat dich am meisten geprägt und warum?

Da fällt mir jetzt kein spezielles ein.

So gar nichts?

Ich habe zum Beispiel »The Stand« von Stephen King mehrmals gelesen, weil mich Dystopien allgemein sehr faszinieren und ich Kings Bücher als Jugendliche sehr mochte … Okay, ich glaube, Kings Dystopien sind die einzigen Dystopien, die ich je gelesen habe, *lach* und als Kind mochte ich »Ronja Räubertochter« von Astrid Lindgren oder Pippi Langstrumpf. Aber wie kann man diese Bücher nicht mögen, ich schätze, dazu muss ich nicht viel sagen.

Ich wäre aber furchtbar neugierig 😊

»Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt«, hat nicht nur Pippi gesagt, sondern ist auch immer noch mein Motto. Denn ich schreibe grundsätzlich nur solche Geschichten, die ich persönlich gerne lesen möchte. Ich produziere quasi meinen Lesestoff selbst, deshalb bediene ich auch nie gewisse Trends. Daher freue ich mich umso mehr, dass ich mit meinen Ideen doch einen breiten Geschmack treffe.

 

 

Wenn du für einen Tag in ein Buch reisen könntest, in welches würde es dich ziehen?

Da ich mich meinen eigenen Charakteren sehr verbunden fühle, schließlich sind sie fast so etwas wie meine Kinder, würde ich natürlich diese gerne einmal besuchen. Es gäbe nur ein Problem: Ich könnte mich wohl nicht entscheiden, weil ich sie alle mal »in echt« gerne treffen würde.

Und wie lösen wir das Problem?

Es bleibt dann wohl doch nur ein anderes Buch, um keinen von meinen Protas eifersüchtig zu machen. Dann würde ich vielleicht einen Jane Austen Roman nehmen, allein schon wegen der unglaublich schönen Landschaft 🙂

 

 

Bist du ein mutiger Mensch? Wann hast du das letzte Mal was zum ersten Mal gemacht und was war das?

Puh, kommt drauf an, was man unter mutig versteht.

Wie würdest du es verstehen?

Ich würde jederzeit jemanden retten, falls derjenige um sein Leben fürchten muss, aus welchen Gründen auch immer.

Oder was meinen Job angeht: Ich stürze mich einfach in neue Ideen oder Projekte, sofern sie mich begeistern. Davor habe ich keine Angst. Schon mehrere Leute aus der Branche (zB zwei Regisseure) haben mir gesagt, dass sie das bewundern und es toll finden, dass ich eine »Macherin« bin.

Das klingt ganz danach 😊

Aber im Thailand-Urlaub vor ein paar Jahren habe ich etwas sehr Mutiges gemacht: Ich habe mich mit einem wilden Hund angefreundet. Einem Rhodesian Ridgeback, glaube ich, kommt dem Aussehen am nächsten. Ich habe sie Lady genannt 🙂

Das ist ja spannend. Erzählst du mir mehr von eurem Kennenlernen?

Sie lief am Strand umher und hatte offensichtlich Angst vor anderen Hunden und vor Männern.

Wie äußerte sich das?

Vor meinen Mann hatte sie gehörigen Respekt, dabei liebt er Hunde über alles. Sie hatte auch eine große Narbe an der Seite, ihr ist wohl mal etwas Unschönes zugestoßen. Auffällig war, dass sie sich immer von Familien mit Kindern angezogen gefühlt hat.

Wir, also mein Mann, ich und unser Sohn, saßen also am Strand unter einem Baum im Schatten und mein Mann hatte mit den Füßen so eine Kuhle in den Sand geschoben. Lady kam, legte sich zu unseren Füßen in diese Kuhle und hat dort geschlafen. Immer, wenn jemand am Strand vorbeiging, hat sie den Kopf gehoben und über den Rand der Grube geguckt. Das ging über mehrere Tage, als hätte sie Angst, jemand bestimmtest könnte kommen und ihr was antun. Auch vor anderen Hunden hatte sie Angst und hat vor denen das Weite gesucht. Sie kam immer zu uns, hat sich in die Kuhle gelegt und uns schließlich so sehr vertraut, dass sie gar nicht mehr den Kopf gehoben, sondern nur noch friedlich geschlafen hat. Auch Futter und Wasser hat sie von uns angenommen. Und von meinem Mann hat sie sich schließlich auch streicheln lassen, nur wenn man zu der Stelle mit der Narbe kam, hat sie ganz leise geknurrt, aber sonst nicht einmal gezuckt.

Eine tolle Story. Wie ging es weiter?

Am Ende des Urlaubs, als wird von Lady Abschied genommen haben, habe ich sie sogar auch kurz gestreichelt. Ich kann gar nicht sagen, wann ich davor zuletzt einen Hund gestreichelt habe, als ganz kleines Kind vielleicht. Ich hätte sie ja am liebsten mitgenommen, aber ihr wäre es in Deutschland sicher zu kalt gewesen 🙂 Außerdem sah sie gesund aus, wohlgenährt, ihr Fell hat geglänzt und ein einfaches Halsband hatte sie auch um. Irgendwer hat sich auf jeden Fall um sie gekümmert, was mich sehr erleichtert hat.

Das kann ich mir gut vorstellen … Sie ist euch ans Herz gewachsen.

In diesem Urlaub habe ich meine lebenslange Angst vor Hunden – sehr schlechte Erfahrungen in der Kindheit – so gut wie völlig verloren. Die Tiere laufen dort ja alle frei herum, auch am Strand, toben und springen herum, lassen dich ansonsten aber völlig in Ruhe. Sie sind fast überall, meist in kleinen Rudeln, und ich war fasziniert, wie brav und erzogen sie waren. Die Einheimischen kümmern sich aber auch, versorgen die Tiere, wenn sie verletzt sind, oder füttern sie. Ich könnte da noch ewig meine Eindrücke schildern und was noch alles vorgefallen ist, was meine Einstellung geändert hat, das würde aber jetzt den Rahmen sprengen.

Ich könnte dir noch stundenlang lauschen, aber ich hab noch soooo viele Fragen 😉

Auf jeden Fall bin ich heute noch unglaublich stolz auf mich, dass ich diese sehr tief sitzenden Ängste vor Hunden losgeworden bin. Das ist für mich im Alltag schon eine große Befreiung, dass ich keinen halben Herzinfarkt mehr bekomme, wenn ein leinenloser Hund auf mich zuläuft 😉

 

 

Für welches Produkt würdest du als Testimonial Werbung machen? Warum?

Hmm, ich glaube, für Schwarzkümmelöl *lach*

Interessant … Warum ausgerechnet dafür?

Das hat mich von vielen Wehwehchen und meinem lästigen Heuschnupfen befreit 🙂

 

 

Was machst du, wenn du eine Nacht im Kaufhaus eingeschlossen wärst?

Ich würde mir alles mal ganz in Ruhe ansehen, gucken, welche Produkte es überhaupt so gibt und nicht stur durch die Reihen laufen wie sonst, wenn ich Einkäufe erledige. Aber wahrscheinlich würde ich mich bald langweilen.

Glaubst du?

Zum Glück gibt es in unserem Kaufhaus eine gut bestückte Buchabteilung 😉

 

 

Was ist der erste Gedanke nach dem Aufstehen? Was machst du in der ersten Stunde nach dem Aufstehen?

Mein erster Gedanke?

Ja 😊

Echt jetzt?

Ja … Ach so, das war der Gedanke 😊 Warum?

Grundsätzlich wache ich schon vor dem Wecker auf, weil ich dringend aufs Klo muss *lach*

Oh, das kenne ich sehr gut *lach*

Früher drehten sich meine Gedanken jahrelang nur um meine Protas. Das versuche ich seit zwei Jahren stärker zu unterbinden, damit ich auch mal wieder mehr im Hier und Jetzt lebe. Im Halbschlaf spinne ich ja meine Geschichten, aber meist beim Einschlafen.

Wie geht es nach dem Aufstehen weiter?

In der ersten Stunde mache ich mich fertig. Früher habe ich auch noch meinem Sohn die Brotzeit für die Schule gemacht, aber jetzt kann der große Kerl das allein. 😉 Danach erledige ich die dringendste Hausarbeit, lege Wäsche zusammen, werfe eine neue Maschine an und frühstücke vielleicht auch schon was. Anschließend geht’s an den Computer und es werden die wichtigsten Mails beantwortet. Dann will ich erst mal schreiben 🙂

 

 

Welche Superkraft hättest du gerne?

Da kann ich mich immer schwer entscheiden zwischen fliegen und unsichtbar machen, wobei ich denke, unsichtbar wäre die bessere Wahl 🙂 Manchmal würde man ja gerne mal Mäuschen spielen.

Da wäre doch unsichtbar fliegen praktisch 😉

 

 

Welcher Irrtum kursiert über dich?

Na wenn ich das wüsste *lach* … Es gibt nur allgemeine Irrtümer, mit denen wohl alle Schriftsteller zu kämpfen haben.

Welche wären das?

»Du bist ja den ganzen Tag zu Hause«, höre ich oft. »Dann kannst du doch mal für mich dieses und jenes tun. Du hast ja so viel Zeit, tippst ja eh nur ein bisschen auf der Tastatur herum … Und wenn ich eins deiner Bücher lese, weiß ich endlich, wie es bei euch zu Hause im Bett abläuft, bla, bla.« Gäääähn. Das hat sich auch nach all den Jahren nicht geändert. Komisch, dass ein Thrillerautor nie nach den Leichen in seinem Keller gefragt wird …

 

 

Was würdest du deinem 10 Jahre jüngeren Ich raten?

Mach öfter mal ne Pause 😉

Klingt gut … Und bevor ich dich nun verlasse, wüsste ich gern noch von dir …

 

 

Was wolltest du der Welt schon immer einmal sagen? Raus damit!

Hört auf, immer nur an euch selbst zu denken, und schaut auch mal auf andere. Vor allem aber auf unseren Planeten. Wir haben nur den einen!!!

Ein wirklich tolles Schlusswort! Tausend Dank, liebe Inka Loreen Minden, dass du dir die Zeit genommen hast, mich zu treffen und mir all meine Fragen zu beantworten. Es war wirklich toll und ich hoffe, wir haben mal wieder das Vergnügen.

Mehr über die vielseitige Autorin Inka Loreen Minden findet ihr auch im Interview, das meine liebe Kollegin Kay mit ihr 2016 führen durfte. (Weiterlesen)

 

Mehr über Inka Loreen Minden, ihre Pseudonyme und vielen Bücher findet ihr auf:

ihren Homepages: inka-loreen-minden.de oder monica-davis.de

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MeWe: Monika Dennerlein

 

 

Skoutz-Lesetipp: Secret of Lost Island – kompletter Sammelband der Outcasts 1 – 4 von Inka Loreen Minden

Die Polkappen sind geschmolzen, Landfläche ist knapp. Daher gibt es auf den wenigen Inseln strenge Regeln, um das Überleben der letzten Menschen zu sichern. Kate ist zufrieden mit ihrer vorherbestimmten Karriere als Senatorin. Die junge Frau fühlt sich sicher in dem diktatorischen System und alles könnte perfekt sein, wäre da nicht Ingenieursanwärter Liam, der ihr den Kopf verdreht hat.
Als der Staat ihn eines Verbrechens bezichtigt, wird er auf eine Insel voller Verbrecher deportiert. Kate, die beweisen muss, dass sie nicht auf der Seite der »Outcasts« steht, wird hinterhergeschickt, um Liam zu einer Aussage zu zwingen. Das ist für das Paar die einmalige Chance auf einen Neuanfang, aber auch für ihre Freunde Sarah, Finn, Prudence und Duncan. Wird es ihnen gelingen, das verhasste Regime zu stürzen?
Am Ende wollen sie alle dasselbe: die schützen, die sie lieben. Deshalb riskieren sie alles.

Skoutz meint: Eine unglaublich mitreißende Dystopie, die nicht nur kritische Fragen aufwirft, sondern auch direkt ans Herz geht. In diesem Sammelband erleben wir auf mehr als Tausend Seiten Herzschmerz, große Gefühle und eine spannende Welt voller Gefahren. Der Young Adult-Roman, der definitiv auch erfahrene Leser begeistern wird, hält allerhand Überraschungen parat und unterhält bis zur letzten Seite. Jeder Teil ist ansich schon genial, doch als Sammelband sind sie unschlagbar.

 

Hinweis:

In “Slayer“, dem bereits 13. Band der Warrior Lover-Reihe, der von der Autorin selbst herausgegebenen Reihe, geht es wieder gewohnt heiß zu.

Auf 256 konnte Inka Loreen Minden den Toyboy der Skoutz-Jury, Tommy Herzsprung, überzeugen. Der im September 2018 veröffentlichte Roman ergatterte aus den über 300 Titeln der Erotik-Longlist 2019 einen der neun Midlist-Plätze und nun werden wir beim Kampf um den Erotik-Skoutz 2019 sehen, ob die Nummer 13 eine Unglückszahl ist oder nicht.

Mehr Informationen gibt es wie immer in der ausführlichen Buchvorstellung. (Weiterlesen)

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