Die Wahl des Hochkönigs – Auftakt zur Keltenserie von Marion Wiesler

Chef-Historikerin und Vorjahressiegerin Astrid Töpfner hat sich auf eine literarische Zeitreise begeben, indem sie die knapp 200 Titel umfassende Longlist History auf der Suche nach ihren Favoriten durchforstet hat. Von den Anfängen der Zeit bis in die allerjüngste Vergangenheit war der Bogen gespannt und unendlich viele Geschichten zur Geschichte zu erzählen und zu lesen. Die Midlist History ist jedenfalls unterhaltsamer Geschichtsunterricht der besonderen Art.

Die Wahl des Hochkönigs – Mit viel Liebe zur keltischen Kultur und unbändiger Fabulierlust entführt Marion Wiesler mit dem im Oktober 2021 über BoD selbst verlegten Auftakt der Wortflechterin-Reihe den Leser in die Zeit des 1. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung und überzeugte damit auch Astrid Töpfner.

 

Die Wahl des Hochkönigs – Marion Wiesler erzählt von der Wortflechterin

Historische Fantasy im Kielwasser großer Vorbilder – Babylon Berlin meets Rowling und die Unterwelt eines Neil Gaiman. Das ist ein reizvoller Ansatz und sicherlich ein mutiges Konzept angesichts so großer Namen. Anarchie Deco – Eine Geschichte, die Erwartungen weckt …

Seht selbt:

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Um was geht es?

Machtvolle Worte sind die Gabe der Bardin, der Mond ihre Herrin, ein Fluch ihr Antrieb.

Norikum, im Jahr 38 vor unserer Zeitrechnung. Ihr eigener Meister hat ein grausames Gebot über die junge Bardin verhängt: nur durch ihre ständige Wanderschaft kann sie den Mann schützen, den sie liebt. Sie ist auf sich gestellt, in einer gefährlichen Welt als Frau alleine unterwegs mit einem Wolfshund und einem Raben, abhängig von ihren eigenen Fähigkeiten, um zu überleben. Nun zwingt eine Verletzung ihres treuen Begleiters sie zu einem Aufenthalt in der befestigten Stadt des norischen Herrschers Voccio. Dieser will die keltischen Stämme nördlich der Alpen unter seiner Herrschaft vereinen, um den Römern machtvoll entgegentreten zu können. Ein Unterfangen, das dem Wesen der selbstherrlichen Anführer widerspricht.

Arduinnas Fähigkeit, Worte gezielt wie Pfeile zu nutzen, macht sie zum Spielball im Kampf um die Macht – und plötzlich geht es um Leben und Tod.

Band 1 der Keltenroman-Serie „Die Wortflechterin“.
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Wie hat uns „Die Wahl des Hochkönigs“ gefallen?

In der Skoutz-Redaktion wissen wir längst: Kelten gehen immer. Marion Wiesler bestätigt das mit ihrer groß angelegten Kelten-Saga: „Die Wortflechterin der Kelten“, in der die schlagfertige und gewitzte Bardin Arduinne in einem gut aufbereiteten historischem Kontext fantastische Abenteuer erlebt, die den Leser in eine ferne, fremde und doch irgendwie gar nicht so andere Zeit entführen. Ein entspannendes Lesevergnügen, das wirklich Lust auf die Fortsetzungen macht.

Jurorin Astrid meint: Schon die ersten Seiten haben mich gefangen- und mitgenommen in eine mir fremde Welt. Mit der früheren Geschichte hatte ich bislang wenige Berührungspunkte, aber Marion Wiesler konnte mich definitiv bekehren. Bevor ich mich’s versehen habe, war ich mit Arduinna auf ihrer unfreiwilligen Wanderschaft und ließ mich von ihren Geschichten und Abenteuern verzaubern. Definitiv ein Einstieg, der Lust macht auf die restlichen Bände der Reihe.

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Wem verdanken wir „Die Wahl des Hochkönigs“?

Marion Wiesler wurde in Wien als Tochter eines Kameramanns geboren, der ihr die Reiselust ins Blut legte. Nach Jahren als professionelle Schauspielerin und Regieassistentin brach sie mit ihrem Mann und ihren Kindern zu einer Reise um die Welt auf und siedelte sich danach in der Steiermark an. Hier erwachte auch wieder die Liebe zu den Kelten, als sie in einem Keltenmuseum als Tourguide arbeitete. Eine Zeitreise wäre ihr Traum – zumindest für ein Wochenende … Neben ihrer Arbeit als Autorin ist sie auch als Geschichtenerzählerin unterwegs.
Wir würden Marion sogar besuchen, um uns von ihr ihre Geschichten erzählen zu lassen. Mal sehen, ob es klappt!
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