Die TodesApp – schweißtreibender Thriller von Marcus Hünnebeck

In “Die TodesApp”, ein Thriller, der im Dezember 2018 vom Autor selbst veröffentlicht wurde, wird es ungemein spannend. Auf 327 Seiten begleiten wir die Polizisten Drosten und Sommer bei ihren Ermittlungen im Fall eines heimtückischen Psychopathen.

Marcus Hünnebeck erfreut sich nicht umsonst solcher Beliebtheit. Mit seinem cleveren Thriller, der gekonnt unsere Alltagsängste bedient, erregte er den Verdacht der Chef-Kriminologin unserer Jury, Roxann Hill. Und schon zählt die “Die TodesApp” aus über 300 Titeln der Crime-Longlist zum engeren Kreis der Verdächtigen der Midlist Crime für den Crime-Skoutz 2019.

 

“Die TodesApp” – dramatischer Thriller von Marcus Hünnebeck

Wenn eine Unachtsamkeit dein ganzes Leben zerstört …
Alexandra starrt fassungslos auf den Bildschirm ihres Laptops. Aus dem Lautsprecher erklingt eine Stimme, auf dem eingefrorenen Bildschirm erscheint ein Totenkopfsymbol. Alle Versuche, den Virus zu entfernen, scheitern. Der Hacker verlangt für die Freigabe des Computers kein Geld, sondern lediglich einen Gefallen. Zögerlich geht sie darauf ein. Robert Drosten und Lukas Sommer stoßen auf eine bizarre Mordserie an drei jungen Frauen, die sich mit einem Unbekannten an verlassenen Orten getroffen haben. Aus ihrem Besitz fehlen jeweils Handy und Laptop. Als die Polizisten die Nachforschungen vorantreiben, nimmt der Täter das nächste Opfer ins Visier. Unterdessen finden Drosten und Sommer heraus, dass die Ermordeten das Programm einer kleinen Softwarefirma benutzt haben.

Können sie den Wahnsinn stoppen, bevor weitere Morde geschehen? 

 

Wie fanden wir “Die TodesApp”?

Datenschützer müssten Marcus Hünnebeck auf den Knien für dieses Buch danken, denn es zeigt in einem fiesen, äußerst cleveren Thriller, wie hilflos wir mit unserer Technik auch weniger wohlmeinenden Zeitgenossen ausgeliefert sein können. Schlimme Dinge sind es, die dann passieren, und unwillkürlich fragt man sich, wie man sich selbst verhalten hätte. Immer ein schlechtes Zeichen für erholsamen Schlaf, aber ein gutes für einen Thriller. Man liest atemlos bis zur letzten Seite und denkt garantiert auch danach noch ein bisschen über das Ende nach.

Skoutz-Jurorin Roxann Hill meint: Robert Drosten und Lukas Sommer sind zurück. Dieser fulminante Thriller spielt mit den allseits bekannten Gefahren des Internets und der modernen Technik, verliert dabei aber niemals die Bodenhaftung und lässt den Leser an der Aufklärung des Falls großen Anteil nehmen. Kurze, teils harte Schnitte in der Erzählung schaffen ein schnelles Tempo, eine beunruhigende Realität. Die Darstellung der Motivation des Täters ist dem Autor besonders gut gelungen. Wer anspruchsvolle Thriller mag, ist bei Hünnebeck und seiner TodesApp bestens aufgehoben.

 

Wem verdanken wir “Die TodesApp”?

Marcus Hünnebeck wurde 1971 in Bochum geboren und lebt inzwischen als freier Autor in Leipzig.
Im März 2001 erschien mit “Verräterisches Profil” sein erster Thriller, 2003 und 2004 folgten “Wenn jede Minute zählt” und “Im Visier des Stalkers”.
Dank der Möglichkeiten, die das E-Book-Publishing bietet, veröffentlichte er im Jahr 2013 seine alten Thriller als überarbeitete E-Books. “Wenn jede Minute zählt” erreichte im Juni 2014 die Spitzenposition der Kindle-Charts und gehörte 2014 zu den zehn meist verkauften E-Books bei Amazon.

 

Mehr spannende Details erfahrt ihr in in dem tollen Interview, das wir mit Marcus Hünnebeck bereits führen durften. (Weiterlesen)

Aber natürlich werden wir versuchen, sie in diesem Jahr wieder zu treffen und ihr neue Informationen zu entlocken.

 

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