Warum du viel besser bist als du glaubst

Die Prometheus Methode: Warum du viel besser bist, als du denkst!

Noch ist das Jahr ziemlich neu, die Vorsätze frisch und die Weihnachtsferien nicht vorbei. Doch wenn 2022 eines wirklich braucht, um ein gutes Jahr zu werden, dann sind das wir und die Kraft positiver Gedanken. Und darum geht es heute. Wie Prometheus uns einst das Feuer gebracht hat, so bringt Skoutz euch Motivation und Zuversicht.

 

Gründe, warum ihr alle viel besser seid als ihr meint!

Vielen fällt es schwer, gut von sich zu denken. Oder präziser: man lässt sich sehr leicht verunsichern. Wenn ihr auf Facebook die Timeline anseht, haben viele das Gefühl, dass einfach alle besser sind als man selbst. Sie schreiben die besseren Bücher, bringen ihre Projekte zu Ende, haben die schöneren Blogs, erhalten mehr Rezensionen, und schaffen viel, viel mehr.

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Oder sagen wir es kurz: Nicht mal eure Minderwertigkeitskomplexe sind so gut wie die der anderen.

Woher kommen diese Zweifel? In einer Hochrisikowelt wie dem Neandertal, kann ein Fehler tödlich sein. Darum nehmen wir seit jeher Störendes als Bedrohung wahr und wehren uns mit Kritik dagegen. Dabei vergessen wir das Lob. Nicht nur bei anderen, auch bei uns. Der schlimmste Kritiker sind wir selbst. Wir sehen viel deutlicher, was wir nicht erreicht haben, was besser gegangen wäre, als das, was wir (manchmal auch „trotzdem“) erreicht haben.

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Net g’schimpft is g’lobt gnua

Doch damit ist jetzt Schluss! Heute geht es um handfeste Beweise dafür, dass wir alle viel besser sind als wir meinen, weil wir in die Steinzeitfalle tappen und auf einen Lichtbringer warten und gar nicht merken, dass Prometheus längst da war!

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Findet euer Licht!

Wir alle wollen auf die Sonnenseite des Lebens. Wir wollen strahlen. Wichtiger als Geld sind repräsentativen Umfragen zufolge für unser Wohlbefinden die Anerkennung und Wertschätzung der Gruppe. Durch Leser, Fans, Familie oder den Verlag. Das Lob der Gemeinschaft gab uns in der Steinzeit Sicherheit. Versprach Schutz und Hilfe, wenn nötig.

See, Sonnenaufgang, Morgen, Sonne, Orange, WolkenWer gute Leistungen zeigt, ist zurecht stolz darauf und zieht daraus Energie und Selbstbewusstsein. Gerade wenn man die Anerkennung sieht, die anderer bekommen, gerät man schnell in eine mentale Abhängigkeit. Eine solche „Lobsucht“ führt dann im Entzugsfall schnell zu völlig überzogenen Selbstzweifeln. Seid ehrlich: Wenn ihr eine einzige miese Rezension, ein blödes Feedback bekommt, dann relativert das all das gute Feedback. Das Negative bekommt viel mehr Aufmerksamkeit als das Gute.

Das ist so ein Steinzeit-Dings. Was wir gut machen, ist nicht gefährlich. Das muss nicht abgestellt werden, also widmen wir uns dem Negativen, in dem tendenziell eine Bedrohung liegt. Doch in dem Maß, in dem Gefahren weniger existenziell sind, sollte auch Kritik nicht länger so viel mehr als Lob zählen.

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Jedes Feedback enthält ein positives Element!

In Neandertal-Dimensionen gesprochen ist Feedback nur möglich, wo eine Beziehung anerkannt wird. Egal wie harsch das Feedback ausfällt, der Kritisierende sieht euch als Teil seiner Welt, seiner Gruppe und nimmt euch als Teil seines Ganzen wahr. Damit habt ihr aber auch Einfluss auf ihn. Und das ist eine sehr wichtige, aber oft übersehene Erkenntnis hinter der bekannten Behauptung, es gäbe keine schlechte Presse. Selbst bei einer reinen „Hate-Rezension“ ist es doch so, dass ihr für wichtig, einflussreich und bedrohlich genug empfunden werdet, um wahrgenommen zu werden.

Trotzdem ist natürlich nicht jede Rückmeldung ausschließlich positiv. Auch bei noch so kontruktiver Kritik bleibt das ungute Gefühl, dass man etwas nicht perfekt hinbekommen hat. Das mag ein Grund für gute Vorsätze sein, nicht aber für Kummer. In jeder Kritik steckt das Potential es besser zu machen (und sei es nur: Nicht zu ärgern! 🙂 ). Das ist ein Vertrauensvorschuss in euch. In Fluch der Karibik antwortet Jack Sparrow auf den Vorwurf, er sei der mieseste Pirat, von dem man je gehört habe: „Aber ihr habt von mir gehört!“ Und bei euch ist es nicht anders.  Auch bei einer 1-Sterne-Rezension habt ihr in eurem Bemühen, wahrgenommen zu werden, schon mal etwas sehr Wichtiges richtig gemacht.

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Das Anagram von Fehler ist Helfer.

Strahlen, Muster, Zentrum, Abstrakt, Ausbruch, FleckJeder Fehler, den wir überleben, wandelt sich in Erfahrung. Und Erfahrungen sind Erfolge. Seit dem Neandertal, denn das belegt nicht nur das Überlebthaben, sondern sichert zugleich künftiges Überleben durch erworbenes Wissen. Wenn sich niemand ein Herz genommen hätte, um seiner Neugier nachzugehen, auch wenn er sich die Finger verbrennt, hätten wir kein Feuer bekommen.

Im Moment ist ein Fehler eine schlechte Leistung, eine schmerzhafte Erkenntnis. Aber er ist das Saatgut für künftige Verbesserungen. Denn das Mittelmäßige, nicht das Schlechte, ist der Feind des Guten. Manches Wissen muss man halt auf die harte Tour erwerben. Anders gäbe es keine Evolution.

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Warum seid ihr also immer noch da?

Ich meine nicht diesen Artikel (danke fürs Lesen), sondern bei eurem Projekt. Warum schreibt ihr noch? Weil ihr trotz der überdeutlich wahrgenommenen Rückschläge glaubt, dass ihr es könnt. Weil ihr wisst, dass ihr es wollt. Und der Rest ist Prüfung.

Diziplin und dieses Wollen treiben euch an. Zweifel sind dabei nicht schlecht, sie sind die Gewichte, die euch balancieren, aber auch bremsen können. Fühlt euer Potential und macht was draus! Überlegt, wie ihr es besser präsentieren könnt, wie ihr eure Vision, euer Talent handwerklich mit erlernbarem Können unterstützen könnt ….

Aber haltet an eurer Vision fest. Ergreift die Fackel und tragt sie vor euch her.

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Versuch macht kluch …

Je schwerer ein Ziel zu erreichen ist, desto mehr Kraft, Entschlossenheit und Disziplin braucht es, um dorthin zu kommen. Mozart war ein Wunderkind, aber auch er musste viele, viele Stunden lernen und trotzdem der Welt sein Genie erst beweisen.

Lasst euch davon, dass es scheinbar so viele schon geschafft haben, nicht entmutigen. Das zeigt nur, dass es geht. Lasst euch nicht davon ablenken, dass auch der Weg dorthin schon toll ist. Er verändert euch. Ihr passt euch an, lernt und wachst. Mut und Ausdauer, das sind positive Eigenschaften. Gemessen werden wir an den Resultaten. Das mag stimmen, aber solange ihr es versucht, ist es nicht vorbei. Haltet eure Flamme am Brennen.

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Abgerechnet wird zum Schluss

Auch wenn man scheitert, hat man denen, die ihren Träumen erst gar keine Chance gegeben haben, doch schon etwas voraus. Es versucht zu haben, ist viel besser als zu verharren. Denn dieses aufregende Kribbeln, es zu versuchen, macht uns doch lebendig. Hoffnung ist belebender als Erfolg. Wie viele haben aufgegeben? Da macht es jeder Versuch viel besser für euch.

Manchmal ist es verlockend, aufzugeben und den einfachen Weg zu wählen.

Aber wenn man sich überwindend nach der Fackel greift, geduldig am Zunder reiben, bis sich endlich endlich etwas Glut entzündet – ist das nicht wunderbar?

Abgerechnet wird zum Schluss und ihr allein bestimmt, wann für euch Ende ist. Diese Zähigkeit ist ebenso wie der Mut, einen Fehler einzugestehen und einen anderen Weg zu suchen, positiv. Wann welches Mittel richtig ist, dass muss euch euer Herz sagen. Und das wird es. Fehler zeigen nur, dass der Weg der Falsche ist. Aber zweifelt nicht, dass es für euch einen Weg gibt. Wo ein Wille ist …

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Leidenschaft setzt das „Leiden“ vor das „Schaffen“.

Wenn ihr für etwas „brennt“, dann wärmt euch an diesem Feuer und erstickt es nicht. Egal, was andere sagen, egal, wie schwer der Weg ist. Alles was zu haben lohnt, lohnt auch zu warten. Wenn ihr ein Bestseller-Autor oder eine Top-Influencerin werden wollt, dann erwartet nicht, dass es mit einem Zwinkern klappt. Dann wäre es auch nichts wert.

Wir glauben an euch! Weil wir an dieses Feuer glauben, das ihr verspürt. An die Vision, die Geschichte, die nur spannend und großartig ist, wenn sie eben auch Widerstände überwindet.

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Also zweifelt nicht, hört auf eure Herzen und glaubt daran, dass eure Geschichten großartig werden.

Wer mag, kann diesen etablierten Psycho-Test* von der Uni Leipzig machen, was deutlich fundierter wirkt als die Tests, die man so auf den Sozialen Netzwerken sieht.

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