Das NEINhorn – der etwas andere Einhorn-Spaß von Marc-Uwe Kling

Dass Einhörner nicht immer niedlich und puschelig sein müssen, beweist Marc-Uwe Kling in seinem Kinderbuch “Das NEINhorn”, das im November 2019 bei Carlsen veröffentlicht wurde. Auf 48 kunterbunten und liebevoll illustrierten Seiten erleben wir die Geschichte eines bockigen kleinen Einhorns, das immer nur Nein sagt und daher von allen liebevoll nur noch NEINhorn genannt wird …

Mit diesem außergewöhnlichen Kinderbuch hat Marc-Uwe Klings einmal mehr beweisen, dass er Humor auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Genre beherrscht. Unsere Jurorin Halo Summer hat das dickköpfige Einhorn direkt in ihr Herz geschlossen, sodass sie “Das NEINhorn” aus knapp 250 Titeln der Humor-Longlist  auf die Midlist gewählt hat. Damit ist der Autor einer der neun Anwärter auf den Skoutz-Award 2020 in der Kategorie Humor.

 

“Das NEINhorn” – ein etwas anderes Einhornabenteuer für Groß und Klein

Eine kunterbunte Hommage an Trotzköpfe und Andersdenker, an dem sich teilweise die Geister scheiden. Die einen feiern es und lesen es ihren Kindern vor, andere sagen klipp und klar, dieser Lesegenuss geht gar nicht für Kinder.

Seht selbst, warum!

Um was geht’s in “Das NEINhorn”?

Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, sodass seine Familie es bald nur noch NEINhorn nennt.

 

Wie fanden wir “Das NEINhorn”?

Wir lieben das bunte Feuerwerk an Wort- und Sprachwitzen, die auch nach mehrmaligem Lesen einfach nicht langweilig werden. Ob das maulige kleine Einhorn etwas für die eigenen Kinder ist, muss jeder selbst entscheiden, aber wir haben uns köstlich über den bunten Querulanten amüsiert. Welche Eltern kennen das gute alte Doch-Nein-Doch-Spiel nicht, das in diesem Bilderbuch urkomisch aufgegriffen wird. Wer also ein etwas anderes Einhorn-Abenteuer sucht, wird hier definitiv fündig. Ein Lesespaß für Groß und Klein.

Skoutz-Jurorin Halo Summer meint:
Wenn ein (N)einhorn, das sich vehement gegen Kuschelwölkchen, güldene Feen und gezuckerten Glücksklee sträubt, mit einem opportun tauben Waschbären, einem scheinbar dauerbekifften Hund und einer notorischen Protestprinzessin abhängt, um seinen eigenen Weg zu finden, kann das nur lustig werden. Die Illustrationen von Astrid Henn setzen die niedlichen Antihelden perfekt in Szene und sorgen unter anderem mit Einhorn-Pferdeäpfeln in Regenbogenfarben für optische Zusatz-Gags.

 

Wem verdanken wir “Das NEINhorn”?

Marc-Uwe Kling (*1982) singt nicht nur Lieder, er erzählt auch Geschichten, beides besonders gern im Radio, auf Lesebühnen oder anderen bedeutungsvollen Brettern. Grundsätzlich sind ja Lieder und Geschichten schon einmal eine gute Kombination. Doch Marc-Uwe Kling lebt darüber hinaus noch mit einem Känguru zusammen: einem kommunistischen Känguru, einem süchtigen Känguru – süchtig nach Schnapspralinen. Einem etwas rückständigen Känguru also, das zu allem Überfluss auch noch Nirvana hört. Eine durchaus schwierige Partnerschaft, die sich in absurd tiefschürfenden Debatten äußert – wie etwa in „Die Känguru Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers“.

 

 

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