Das Geheimnis des Michelangelo – von Matteo Strukul

Weil Bücher die einfachste Form von Zeitreisen sind, kann man mit ihnen nach Herzenslust durch ferne Länder und lange versunkene Epochen streifen, lesend von der Antike in Rom durch das mittelalterliche Deutschland reisen, im viktorianischen England Rätsel  lösen und in der näheren Geschichte jene Probleme begrübeln, die unsere (Ur)Großeltern in Atem hielten. Immer sind es die Menschen, die Kay Noa  bei ihrer Auswahl faszinierten, deren Geschichten, die den unseren so ähnlich sind.

Einer der Titel, die aus den über 250 Vorschlägen der Longlist die Midlist History  erobern konnte, ist Matteo Strukuls Das Geheimnis des Michelangelo, der im September 2020 bei Goldmann erschienen ist und den bekannten italienischen Künstler Michelangelo in neuem Licht erscheinen lässt.

Aber seht selbst …

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Das Geheimnis des Michelangelo – Ein neuer Blick auf den bekannten Künstler …

Matteo Strukul greift ein sensationelles Thema auf und verarbeitet es in diesem Roman. Dadurch bekommen wir ein ganz neues Bild eines Mannes, der mit seinen Werken in die Kunstgeschichte einging wie kaum ein anderer  …

Um was geht’s?

Rom 1542. Der 68-jährige Michelangelo wird von der Familie della Rovere aufgefordert, endlich das Grab des Rovere-Papstes Julius II. fertigzustellen, an dem er bereits seit vierzig Jahren arbeitet. Doch der Künstler hat nicht nur jedes Vertrauen in die katholische Kirche verloren, sondern sich auch von Rom entfremdet, einer Stadt, in der das Verbrechen regiert und Landsknechte plündernd umherziehen. In seinem Zorn schließt sich Michelangelo der häretischen Sekte der Spirituali an. Doch damit hat er nicht nur seine Auftraggeber, sondern auch die Inquisition im Nacken. Und er muss sich einer List bedienen, um zu überleben …

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Wie hat uns „Das Schweigen der Götter“ gefallen?

Mit seinem tollen Stil haucht Matteo Strukul dem vielseitigen Künstler Michelangelo neues Leben ein und beleuchtet seine Geschichte nach jüngsten Erkenntnissen aus einem ganz neuen Blickwinkel. Seite um Seite werden wir tiefer hineingezogen in die spannende Erzählung und erleben weniger die Genialität seines künstlerischen Schaffens, sondern vielmehr die inneren Kämpfe, die ihn als Privatmensch an den Strukturen der katholischen Kirche zweifeln lassen. Wirklich eindrucksvoll. (ms)

Kays Eindruck:
Eine sehr ungewöhnliche Geschichte, die uns ein Stück weit das in die Jahr gekommene Genie begleiten lässt, das sich immer von der Fertigstellung seines Meisterwerks ablenken lässt. Mit feiner Beobachtungsgabe für die feinen Rädchen der Macht wirklich toll erzählt. Schade, dass ich das Buch nicht im Original lesen konnte.
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Wem verdanken wir das Buch?

Matteo Strukul wurde 1973 in Padua geboren. Er hat Jura studiert und in Europäischem Recht promoviert. Seine Romane wurden für die wichtigen italienischen Literaturpreise nominiert. Strukul lebt mit seiner Frau Silvia abwechselnd in Padua, Berlin und Transsilvanien. In »Das Geheimnis des Michelangelo« bezieht er sich auf die historische Sensation, als vor ca. 10 Jahren bekannt wurde, dass Michelangelo der häretischen Sekte der Spirituali angehörte.

Um euch mehr Details über Matteo Strukul geben zu können, werden wir versuchen, uns mit ihm zu treffen und ihm ein paar Fragen zu stellen.

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