Aschenkindel – Märchenadaption von Halo Summer

„Aschenkindel“ – Märchenadaption von Halo Summer

Heute stellen wir euch den Fantasyroman Aschenkindel von Halo Summer vor, den unsere Jurorin Julia Adrian aus über 250 vorgeschlagenen Titeln (Longlist) in die Midlist Fantasy des Skoutz-Awards 2017 gewählt hat. Es handelt sich um eine 276 Seiten starke, im Juli 2016 von ihr selbst veröffentlichte Märchenadaption, die das Aschenputtel aus einer ganz neuen Perspektive betrachtet.

Aber lest selbst:

 

Um was geht’s in Aschenkindel?

„Du bist schon ein komisches Mädchen“, sagt meine gute Fee. „Jedes andere Mädchen in deiner Situation wäre überglücklich, auf so einen Ball gehen zu dürfen. Noch dazu auf einen, bei dem es sich in einen Prinzen verlieben und damit seinem Elend entkommen könnte!“ Tja, wo sie recht hat, hat sie recht. Ich bin ein komisches Mädchen. Und ich habe fest vor, eins zu bleiben!

Claerie Farnflee wurde vom Schicksal nicht gerade verwöhnt. Erst starb ihr Vater, dann folgte der gesellschaftliche Absturz und seither wird ihr das mühselige Leben in Armut von einer bösen Stiefmutter und zwei garstigen Schwestern versüßt. Ist Claerie deswegen unglücklich? Nein – jedenfalls nicht unglücklich genug, um sich jedem dahergelaufenen Prinzen an den Hals zu werfen.

So denkt sie, doch an einem düsteren Gewittertag begegnet sie im Verbotenen Wald einem Fremden und das, was sie für unmöglich gehalten hat, passiert: Ihr Schicksal nimmt eine geradezu verstörende Wendung – selbst Prinzen und Bälle spielen darin keine unbedeutende Rolle mehr …

 

Eine Leseprobe des Romans findet ihr hier.

 

Wie fanden wir Aschenkindel?

Aschenkindel ist eine freche und humorvolle Neuinterpretation des Märchen-Klassikers. Halo Summer hat mit ihrer Version altbekanntes aufgegriffen und dennoch so viele neuen Aspekte eingearbeitet, dass etwas ganz eigenes daraus wurde. In ihrer Version gibt es nicht nur gut und böse, schwarz oder weiß. Die Charaktere sind vielseitig, spannend und verstehen es, die Leser zu überraschen.

Skoutz-Jurorin Julia Adrian: Eine humorvolle Märchenadaption, die völlig zu Recht so viele Leser mit ihrer frischen Erzählweise begeistert hat.

Wir haben das Buch übrigens auch schon einmal im Fantasy-Special des Buchregal-Reports vorgestellt (weiterlesen).

Wem verdanken wir Aschenkindel?

Die gebürtige Hanauerin lebt und arbeitet heute mit ihrem Hund und Mann, über den sie sagt, dass er die Seele eines stoffhasigen Halbvampirs mit Steinbockschädel hat, am Rand von Stuttgart. Bereits als Teenager ließ sie sich durch Tolkiens „Herr der Ringe“ inspirieren. Die Autorin schwor sich damals, irgendwann etwas ähnlich Bewegendes zu schreiben oder es zumindest zu versuchen. Nach ihrem Germanistik-, Psychoanalyse- und Religionswissenschaftsstudium begann sie, Kinder- und Jugendmagazine zu betreuen, Comics zu übersetzen und eigene Bücher zu schreiben.

 

Damit ihr euch ein Bild von Halo Summer machen könnt, werden wir sie bald besuchen und uns mit ihr unterhalten.

Neugierig geworden und Lust, selbst die außergewöhnliche Geschichte zu entdecken, die bereits 2016 den Kindle Storyteller Preis gewonnen hat? Dann holt es euch hier.

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