Absinth: Im Rausch der der Grünen Fee – Anthologie von Grit Richter (Hrsg)

Absinth – Geschichten im Rausch der Grünen Fee” ist eine ca. 235 Seiten lange, im Oktober 2017 von Grit Richter im Verlag  Art Skript Phantastik Verlag herausgegebene wundervolle Hommage an den edlen Künstler-Schnapps, zu der sich 12 Autoren auf teils sehr ungewöhnliche Art der Grünen Fee genähert haben.
Herausgekommen ist eine sehr ausgewogene, kunterbunte und im doppelten Wortsinn hochgeistige Geschichtensammlung. Und die hat Skoutz Juror Thorsten Küper so gefallen, dass er aus über 200 Titeln der Longlist Anthologie einen der begehrten Midlist-Plätze gab und damit der Fee die Chance auf den Skoutz Award 2018 eröffnete. Da war das Buch so erfolgreich, dass es im gemeinsamen Voting von Lesern und Jury geradewegs in die Finalrunde gewählt wurde und nun mit der Gunst der Leser am 12.10.2018 auf unserer Gala den begehrten Anthologie-Skoutz 2018 erhält.

 

“Absinth – Geschichten im Rausch der Grünen Fee” – Hommage an den Künstler-Schnaps von Grit Richter

Um was geht es in Absinth?

Absinth – Das Getränk der Künstler – Gleichsam unverzichtbare Inspirationsquelle und verlockende Falle.

Diese Anthologie entführt Sie ins Reich der Grünen Fee, durch einen Strudel von Farben und Gefühlen an den Rand des Wahnsinns und über die eigene Weltanschauung hinaus. In 12 Geschichten lernen Sie die Personifizierung des grünen Getränkes und einige ihrer weltberühmten Liebhaber kennen. Doch Vorsicht! Jedem erscheint die Fee in einer anderen Gestalt und manchmal offenbart sie sich erst beim letzten Tropfen.

Mit einem Vorwort über den Absinth und seine Geschichte von von Stephan Kinting, demBetreiber der Grotesque Absinth Bar in Aachen.

Verzeichnis der Beiträge

Ein Schloss aus Inspiration und Wahnsinn // Sandra Bollenbacher
Scheiß auf Nemo – rettet die Nautilus // Markus Cremer
Der Fluch der Blume // Martin Rüsch
Rien Ne Va Plus // M. W. Ludwig
Das dritte Glas // Nele Sickel
Honigmann&Breuer: Louche // Robert von Cube
Der letzte Tropfen // Melanie Vogltanz
Traum und Wahrheit // Jacqueline Mayerhofer
Hipster van Gogh // Nina Teller
Der Lärm in meinem Kopf // Fabian Dombrowski
Der Tod des Sherlock Holmes // Carmen Hübner
Blutfeuer // Christine Bathelt

Wie hat uns Absinth gefallen?

Holla, ist diese Fee wandelbar. Oft erkennt man sie sofort, doch manchmal erst im letzten Moment. Sie kann lieb und grausam sein und doch immer überraschend. Und so behauptet sie sich trotz leichter Gebrauchsspuren auch in respektlosen Zeiten gegen Kaffee-Konkurrenten und Modeerscheinungen wie Matchagetränken. Und einmal spricht sich auch durch die Blume mit uns. Das haben wir besonders gemocht. Darauf: Prost!

Skoutz-Juror Thorsten Küper meint:  Eine Sammlung gewidmet allein dem legendären grünen Schnaps. Schon allein das ist eine fabelhafte Idee. 12 Autoren erzählen ihre ganz eigenen teilweise äußerst gelungenen Geschichten über das legendäre Getränk.

 

Wem verdanken wir Absinth”?

Grit Richter ist als Grafik-Designerin von der anderen Seite zum Verlegen gekommen und das sagt auch schon viel über sie aus. Mit ihrem 2012 gegründeten Verlag Art Skript Phantastik schafft sie seither Platz im vollgepfropften Buchmarkt für etwas düstere und abwegige Phantastik, aber auch für Steampunkt. Sie sagt von sich, dass sie Bücher aus einem Bauchgefühl heraus verlegt und wenn man mit ihr spricht, glaubt man das auch. Obwohl wir bei ihrem Interview mit Kay sehr beeindruckt waren, wie hochwissenschaftlich im Doppelblindtest die Beiträge für die Anthologien ausgewählt werden (weiterlesen).

 

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