Kollaps (Das Imperium der Ströme 1) – sarkastische Science Fiction von John Scalzi

Kollaps” vom amerikanischen Bestseller-Autor John Scalzi ist der 400 Seiten starke, im Oktober 2017 bei Fischer TOR in Deutschland erstveröffentlichte Auftakt zu seiner neuen Buchreihe: Das Imperium der Ströme. Der Auftakt der Reihe ist noch sehr beschreibend, aber das auf so sarkastische und unterhaltsame Art, dass man sich schon sehr auf die Fortsetzung(en) freut. 

Überzeugen konnte er vor jedenfalls in der Longlist Science Fiction, wo sich Kollaps gegen über 200 Mitbewerber durchsetzen konnte. Von Skoutz-Juror Stefan Cernohuby auf die Midlist Science Fiction gepackt, würden wir jetzt gerne auf den Strömen bis zum Skoutz-Award 2018 reisen, weil wir glauben, dass Kollaps dort sicher nicht kollabieren wird 🙂

 

Um was geht es in Kollaps?

Die Menschheit hat sich in der ganzen Galaxis ausgebreitet und ein gewaltiges Sternenreich errichtet. Ein ebenso mächtiges wie fragiles Gefüge aus Planeten und Raumstationen, die alle aufeinander angewiesen sind, um zu überleben.

Extra-dimensionale Sternenstraßen halten dieses Imperium zusammen, sogenannte »Ströme«, auf denen Raumschiffe in kürzester Zeit Lichtjahre zurücklegen können. Doch dieses feingesponnene Netz scheint gefährdet. Und nur drei Menschen können den endgültigen Zusammenbruch verhindern:

Cardenia Wu-Patrick tritt als Imperiatox das schwere Erbe ihres Vaters an. Gerade erst in die Geheimnisse des Reiches eingeweiht, sieht sie sich vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt.

Der junge Wissenschaftler Marce Claremont begibt sich auf die gefährliche Reise ins Zentrum der Galaxis, um die Imperiatox zu warnen: Die Ströme stehen vor dem Kollaps, das Sternenreich der Menschen droht zu zerbrechen.

Währenddessen landet Lady Kiva Lagos auf dem abgelegenen Planeten »End« – mitten in einem Bürgerkrieg. Bald wird der jungen Erbin eines mächtigen Handelshauses klar, dass sich hier die Zukunft der Galaxis entscheidet.

Die Zukunft der Galaxis liegt ihren Händen.

 

Wie fanden wir Kollaps?

John Scalzi ist humorvoll, derb und sehr begabt. Das ist nicht neu und so rockt er aus gutem Grund seit Jahren die Science Fiction-Listen. Auch seine neue Reihe “Das Imperium der Ströme”, liest sich in dieser Tradition. In “Kollaps” wird geflucht, wenn der Leser auch fluchen würde und auch sonst gelebt, wie man sich das gut vorstellen kann. Der sarkastische Unterton und die sehr ironische Sicht auf die vielen Genre-Klischees machen jeden Scalzi zum Erlebnis und wir freuen uns jetzt schon auf die Folgebände.

Skoutz-Juror Stefan Cernohuby meint: „Kollaps“ ist der erste Roman der neuen Reihe „Das Imperium der Ströme“ von John Scalzi. Auch angesichts eines eine ganze Galaxie erschütternden Ereignisses bleibt der kalifornische Autor seinem Stil treu. So lässt er seine Charaktere fluchen, Sex haben und dabei permanent sarkastische Kommentare von sich geben. Etwas, was gemeinsam mit dem immer präsenten Humor des Autors den Unterschied zu konventioneller Science-Fiction ausmacht.

 

Wem verdanken wir Kollaps?

John Scalzi wuchs in Kalifornien auf. Er studierte und begann bald als Filmkritiker zu arbeiten. Mitte der 1990er-Jahre heiratete Scalzi und wechselte für rund drei Jahre zu dem US-amerikanischen Onlinedienst AOL. Dann machte er sich als Schriftsteller selbstständig. Im gleichen Jahr – 1998 – kam seine Tochter Athena zur Welt. Zwei Jahre später veröffentlichte er sein erstes Sachbuch, 2005 dann seinen ersten Roman. Auf seiner Internetseite hält der produktive Autor fast täglich Kontakt zu seiner Fangemeinde.

Das lässt uns hoffen, dass wir ihn zu einem kleinen Interview überreden können. Fänden wir jedenfalls super. Mal sehen, ob es klappt.

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