Tulpengold – histiorischer Kriminalfall von Eva Völler

Bereits im Februar 2018 konnten Fans historischer Romane Eva Völler Tulpengold, das bei Bastei Lübbe erscheinen ist, ins Amsterdam des 17. Jahrhunderts reisen. Auf 476 Seiten erzählt uns die Autorin die Geschichte eines außergewöhnlichen Jungen, der nach dem Tod seines Vaters von seinem Paten zu Meister Rembrandt in die Lehre gegeben wird. Eigentlich nicht ungewöhnlich, doch Pieter und sein Onkel werden Zeuge, als auf dem Marktplatz eine Leiche entdeckt wird. Es folgen noch weitere Leichen, alle auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Allerdings verbindet sie alle die Leidenschaft für Tulpen und, dass sie allesamt von Pieters neuem Lehrmeister gemalt wurden …

Aber lest selbst:

 

“Tulpengold” – spannender Auflug in die Wirren längst vergangener Zeiten

Um was geht’s in “Tulpengold?

Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert …

 

Wie fanden wir “Tulpengold?

Nachdem unsere Redakteurin Martina durch Zufall über die Leseprobe gestolpert ist und sie die Geschichte derart gefesselt hat, war sie natürlich neugierig zu erfahren, wie es weitergeht und was hinter der ominösen Mordserie steckt. Wie es ihr gefallen hat, soll sie euch selbst erzählen …

Martinas Bücherkessel SkoutzMartinas Bücherkessel meint: Wenn man Tulpen in der Vase betrachtet oder an die wundervollen bunten Felder denkt, könnte man nicht meinen, dass diese schöne Blume Böses und Unheil bringen könnte. Doch das dies ein Irrtum ist, beweist dieser Roman.

Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht. Dank des stimmungsvollen und atmosphärischen Schreibstils wird man direkt in die damalige Zeit katapultiert. Eva Völler beschreibt die Szenerie und die Figuren so detail- und facettenreich, dass man das Gefühl hat, die Story als stiller Beobachter mitzuerleben.

Die beschriebenen Charaktere sind eigenwillig. Ich glaube, das trifft es ganz gut, denn sie sind allesamt geheimnisvoll und voller Ecken und Kanten. Vor allem der talentierte Pieter erweckt mit seinen Eigenheiten bei mir gemischte Gefühle. Er hat das „Asperger Syndrom“ und vereint dadurch geniale wie auch anstrengende Eigenschaften, die sehr authentisch dargestellt sind. Aber für mich liegt genau darin die Faszination, denn nichts wird künstlich romantisiert, im Gegenteil, man hat das Gefühl einen echten Einblick in die damalige Gesellschaft zu erhaschen.

Das Thema „Tulpenfieber“ war mir bis zu diesem Buch vollkommen unbekannt. Tulpenzwiebeln als Spekulationsobjekte, deren Preise regelrecht explodiert sind – für mich fast unvorstellbar und doch die perfekte Grundlage für diesen Kriminalfall.

Generell ist zu sagen, dass die Autorin eine gelungene Mischung aus historischem Ambiente, einer spannenden und geheimnisvollen Handlung und facettenreichen Charakteren geschaffen hat. Mich hat dieser Roman fasziniert, begeistert und von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen. Ich kann diesen historischen Kriminalroman wirklich nur wärmstens empfehlen.

 

 

Wem verdanken wir Tulpengold?

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. „Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“
Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.
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