Skoutz-Buchregal #69

 

Hallo Skoutze,

dieser Report aus dem Skoutz Buchregal #69 ist zugleich der erste im neuen Jahr. Nachdem wir diese Tradition im alten Jahr schmählich vernachlässigt haben, wollen wir sie nun – mit personeller Verstärkung – wieder aufleben lassen.

Künftig erhaltet ihr jeden Sonntag den Report mit Buchtipps und News aus dem Skoutznest und dem Rest der Buchwelt.

Wir können euch jetzt schon sagen, dass wir viel vorhaben in diesem Jahr. Mit euch und für euch.

Hier die News von Skoutz

 

  • Buchsuche
    Zu unserer sich sehr prächtig entwickelnden Buchdating-Maschine möchten wir euch gemütliche Profile mit eigenen Buchregalen und kleinen Foren/Chat-Möglichkeiten bieten. Unsere Technik bastelt auch an einer App, die das ganze System handyfreundlicher machen wird.
    Zudem bieten wir euch an, euch genau eurem Beuteschema entsprechende Bücher direkt vorzuschlagen, sodass ihr nichts mehr verpasst, wenn ihr unsere Nachrichten (Eulenpost) lest.
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  • Magazin
    Unser Skoutz-Magazin kommt in neuem Gewand daher. Schicker und übersichtlicher informieren wir euch weiterhin über alle News zu Büchern, Autoren und Verlagen. Im Wiki stellen wir euch alles zusammen, was es rund ums Buch zu wissen gibt, von Schreib-Tipps über Social-Media-Hacks über Fachbegriffe, was immer man wissen muss. Die Classics zeigen euch Buchlisten quer durch die Zeiten, mit Buchjuwelen, die zu schade sind, um im Regal zu verstauben.
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  • Kalender
    Neu ist unser Kalender, den wir mit euch mit Buch-Terminen befüllen wollen. Messen, Cons, Lesungen, Veröffentlichungen – das alles sollte man hoffentlich dann künftig bei uns finden können. Gerne berichten wir auch direkt von den entsprechenden Veranstaltungen, damit sich niemand ausgeschlossen fühlen muss.
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  • Community
    Um Bücher noch schöner vorstellen zu können, gibt es künftig Online-Lesungen auf Skoutz, die wir hoffentlich dann auch nachher abhörbar machen können, und auch Leserunden, Lesenächte und Info-Seiten über Blogtouren. Unsere Skoutz-Challenge unter Buch und Spiele setzt in diesem Jahr auf spontane Aktionen. Jeden Montag bekommt ihr eine Wochenaufgabe, die ihr mit eurem aktuellen Buch lösen müsst. Dafür gibt es wieder wie im letzten Jahr Skoutz-Federn, die ihr sammeln und als Lose für Gewinne verwenden könnt (wir arbeiten daran, dass ihr die auf eurem Profil angezeigt bekommt).
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Doch genug von uns – Auch im Buchregal #69 geht es um Bücher …
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Bericht aus dem Skoutz-Buchregal #69

Das neue Jahr beginnen wir damit, dass ein eiskalter Wind durchs Buchregal #69 weht. Weil wir euch Bücher über den Winter vorstellen. Einfach, weil es im Moment passt und auch fast überall schneit. Lesenswerte Bücher quer durch die Genres … Doch seht selbst.

Dabei sind Bücher von Barbara Schaefer, Tyrell Johnson, Lilly London, Hannah Siebern und Jean-Philippe Bloneld, die alle ganz unterschiedlich mit dem Thema Winter umgehen. Wir sind daher absolut sicher, dass für jeden etwas dabei ist. Doch lest am besten selbst.
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Winter: Eine Liebeserklärung – Erfahrungsbericht von Barbara Schaefer

Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?
Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

Skoutz meint: Ein Sachbuch über den Winter mit vielen verschiedenen Reportagen und jeder Menge Wissenswertes rund um die kalte Jahreszeit, die bei der Lektüre von Barbara Schaefers Buch tatsächlich erheblich an Schrecken verliert. Ein schönes Lesebuch und ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Toleranz auch gegenüber dem Wetter.

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Ein Winter in Paris – Jean-Philippe Blondel

Victor hat die Provinz hinter sich gelassen und ist zum Studium nach Paris gezogen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, der Druck an der Uni ist hoch. Victor ist einsam und fühlt sich unsichtbar. Einzig mit Mathieu, einem Jungen aus dem Kurs unter ihm, raucht Victor hin und wieder eine Zigarette. Als Mathieu in den Tod springt, verändert sich für Victor alles. Plötzlich wird er, der einzige Freund des Opfers, sichtbar. Seine Kommilitonen interessieren sich plötzlich für ihn, und langsam entwickelt er zu Mathieus Vater eine Beziehung, wie er sie zu seinem eigenen Vater nie hatte. „Ein Winter in Paris“ ist ein sensibles und zärtliches Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.

Skoutz meint: Eine Art Liebesbuch, das im Pariser Winter aus dem inneren Winter in einer kalten Elite-Welt heraus ins Warme führt. Es ist trotz des traurigen Themas ein positives Buch, das über Freundschaft spricht, (Selbst-)Vertrauen und die kleinen Dinge im Leben, die eigentlich sehr wichtig sind.

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Das Schicksal des Winters – Märchenadaption von Lilly London

Hoch in den Bergen Skandinaviens, wohin sich niemals ein Mensch verirrt, ist meine Zuflucht.
Ein Fluch zwingt mich in die Einsamkeit; niemand kann in meiner Nähe überleben, niemand darf mich berühren. Ich habe mich damit abgefunden, für immer alleine zu bleiben … zumindest bis ein verirrter Wanderer an meine Tür klopft. Er ist unverschämt und geht mir auf die Nerven, dennoch sehnt sich etwas tief in mir nach seiner Nähe. Er muss gehen! Nicht nur zu seiner eigenen Sicherheit, sondern auch, weil ich es nicht ertragen könnte, wenn er herausfindet, wer ich wirklich bin …

Skoutz meint: Eine pulverschneeleichte Liebesgeschichte im Gewand der Schneekönigin. Lilly London schreibt über Märchen, die ihr – das merkt man beim Lesen – am Herzen liegen, und entwickelt mit viel Liebe zum Detail die zahlreichen Geschöpfe, die ihre Winterwelt bevölkern. Wer leseleichte Unterhaltung sucht und Märchenadaptionen mag, ist hier richtig.

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Wie Wölfe im Winter – Dystopischer Thriller von Tyrell Johnson

Die Welt, wie Lynn sie kannte, existiert nicht mehr, seit ein Grippevirus einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat.
Mit ihrer Familie kämpft sie im eisigen Yukon ums Überleben. Jahrelang haben sie keinen Kontakt zum Rest der Welt gehabt, bis plötzlich ein Fremder erscheint. Er wird verfolgt, und sie nehmen ihn bei sich auf. Doch in dieser neuen Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral bringen sich Lynn und die anderen damit in Lebensgefahr …

Skoutz meint: Das Buch erinnert in Bezug auf Atmosphäre und die eigenwillige Protagonistin an Hoegs Frl. Smilla und ihr Gespür für Schnee. Auch in diesem Buch hat der Winter eine Hauptrolle, die über allem stehend Plot und Figuren prägt. Die Protagonistin Lynn ist ungewöhnlich und doch nachvollziehbar und so macht es wirklich Freude, ihrer Entwicklung durch die ebenso dramatische wie spannende Geschichte zu verfolgen.

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Schneezauber: Blind Date für die Liebe – Romance von Hannah Siebern

Für Mailin zählt im Leben vor allem eins: Das Aussehen. Bisher hat noch kein Mann ihren Ansprüchen genügt, dabei gäbe es durchaus jemanden, der sie interessieren würde. Brandon Black. Seine Stimme und sein Charme haben sie übers Telefon verzaubert, obwohl sie ihn noch nie gesehen hat. Doch warum fragt er sie nicht nach einem Date? Was hat er zu verstecken? Als Mailin endlich hinter den Grund für Brandons Zurückhaltung kommt, wird ihr Leben ganz schön durcheinander gewirbelt. Weihnachten steht vor der Tür und Mailin muss eine wichtige Lektion lernen: Und zwar wie man es schafft, mit dem Herzen zu sehen …

Skoutz meint: Irgendwo zwischen dem kleinen Prinzen und Dickens Weihnachtsgeschichte angesiedelt, erzählt Hannah Siebern die Geschichte der charakterlich nicht ganz einfachen Mailin, die selbst entscheiden muss, wer oder was sie sein – und vor allem werden will. Ein schönes Buch mit einer Botschaft, die man in der Generation Selfie fast zur Pflichtlektüre machen sollte.

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Wer noch nicht genug hat, kann noch unsere Skoutz-Weihnachtsklassiker anschauen. Viele gibt es kostenlos und alle eignen sich auch außerhalb der Feiertage zur Lektüre.

So, das war es jetzt schon wieder mit dem Skoutz-Buchreport #69. Wir lesen uns dann nächste Woche mit ein paar News zum Skoutz-Award und der anstehenden Wahl der Longlists.

Und bis dahin gilt wie immer:

#skoutzigsein

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