Skoutz-Buchregal #113 – Pläne

Herzlich willkommen im neuen Jahr! 2022 ist zwei Tage alt und darum haben wir im Skoutz-Buchregal #113 Platz geschaffen für Bücher über Pläne, Träume und Wünsche. Damit das Lesejahr richtig beginnt.

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Planvoll über Wünsche lesen mit dem Skoutz-Buchregal #113

Zur Abwechslung haben wir uns einmal bewusst Büchern gewidmet, die von Autoren stammen, die wir bisher noch nicht hatten, denn wir wollen ja offen für Neues sein.
Bunt sind wir sowieso und so haben wir romantische, philosophische, dramatische, märchenhafte und spannende Bücher von Mina Teichert, Lars Simon, Christina Löw, Anthony Horowitz und Julia Scharlie im Regal. Doch seht selbst:

Honigherzen – Romantische Neustart-Geschichte von Mina Teichert

Don’t worry, bee happy
Ein verträumter Schnäppchenhof auf dem Land mit wildem Obstgarten, Bienenstock und einem eigenen Hofladen – davon träumt Leni schon ihr ganzes Leben, und so wagt sie kurzerhand den Neuanfang. Doch es gestaltet sich schwerer als gedacht, den alten Hof zu renovieren und in der eingeschworenen Dorfgemeinschaft als Hofladenbesitzerin Fuß zu fassen. Zum Glück verspricht schon bald der gut aussehende Tischler Henry Hilfe. Und je mehr der Hof in neuem Glanz erstrahlt und der Laden sich mit selbst gemachten Köstlichkeiten füllt, desto sicherer ist Leni, dass die Zukunft honigsüß sein kann …

Skoutz meint: Eine im positiven Sinne harmlose Wohlfühlgeschichte, die mit dem Traum vom ruhigen Leben auf dem Land spielt. Eine sympathisch verpeilte Protagonistin, ihre bisweilen etwas anstrengend eigenwillige Tochter und ein charmanter Love Interest mitten in einer schrulligen Dorfidylle … da kann nichts schiefgehen. Liebenswerte Romantik für alle, die kein Risiko beim Lesen wollen.

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Die Fährte des Schicksals – Dramatische Lebensgeschichten aus dem 19. Jhdt. von Julia Scharlie

Nahe Magdeburg, Mitte des 19. Jahrhunderts: Der Lebensweg des Förstersohns Karl ist alles andere, als vorhersehbar. Als Außenseiter am Gymnasium gerät er in manche schwierige Lage, aber er schließt auch ungewöhnliche Freundschaften. Auch später erfüllen sich seine Träume nicht immer so, wie er sie sich erhofft hat. Doch ist es wirklich immer der gerade Weg, der zum Ziel führt? Liebe, Leid, Freundschaft und Schicksalsschläge bestimmen in dieser bewegenden Geschichte nicht nur Karls Leben, sondern auch das seines Freundes Julius. Auch sein Leben ändert sich schlagartig, als seine Eltern sterben und der Zehnjährige zunächst bei seinem gewalttätigen Onkel und später im Kinderheim landet.

Skoutz meint: Oliver Twist in Magdeburg – manchmal beklemmend, aber immer warmherzig mit einer wunderbaren Botschaft, die so richtig Lust auf die Fortsetzung macht: Das Leben geht weiter!  Egal, wie steinig, schlammig, steil der Weg auch gerade sein mag – hinter jeder Kurve eröffnen sich aufs Neue alle Möglichkeiten. Und damit beendet man das Buch so richtig motiviert, weil es früher noch härter war, weil sich gemeinsam alles lösen lässt und weil man sich das nach der Lektüre dieses schön erzählten Buchs auch zutraut! 

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Das Antiquariat der Träume – Philosophische Liebeserklärung an Bücher und das Leben von Lars Simon

Im Spätsommer 1983 verliert Johan Andersson bei einem Schiffsunglück seine große Liebe Lina. Er bricht alle Brücken hinter sich ab und beginnt ein neues Leben als Antiquar und Cafébesitzer. Doch die Veränderungen in seinem Leben greifen weiter: Seit dem traumatischen Ereignis erscheinen Johan die Figuren seiner Lieblingsbücher leibhaftig. William von Baskerville, Pippi Langstrumpf und Sherlock Holmes bringen aber nicht nur Trost und Zerstreuung. Sie zwingen Johan auch zu einer Entscheidung: Will er ein neues Leben beginnen oder seine verloren geglaubte große Liebe finden? Ein geheimnisvoller Fremder bringt Johan schließlich auf die entscheidende Spur, denn Lina scheint nicht die gewesen zu sein, für die sie sich ausgegeben hat …

Skoutz meint: Ein Buch, das schon länger auf dem SuB las und über die Feiertage seine Chance bekam. Ein schönes Buch über Buchlieblinge nicht nur für Book-Nerds. Die kluge Erkenntnis, dass Fantasie aus dem herzen kommt und es Wünsche gibt, die sich von der Realität nicht bezwingen lassen wollen. Ein schönes Buch für ruhige Lesestunden mit gutem Kaffee. Nicht ohne Längen, aber insgesamt eine mitreißende Liebeserklärung an die Magie der Bücher und das Träumen. 

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Der Kater unterm Korallenbaum – Wunschmagie-Märchen von Christina Löw

Drei Geschwister
Zwei Kulturen
Ein Kater

Yuki würde sich am liebsten nur auf ihre Design-Karriere konzentrieren, doch die Realität sieht anders aus:
In der Agentur muss sie sich mit eifersüchtiger Konkurrenz herumschlagen und das Familienessen am Wochenende wird von Auseinandersetzungen mit ihren älteren Geschwistern überschattet. Als dann auch noch ihr Vater stirbt und sie Familienkater Sasuke erbt, gerät ihre Welt vollends aus den Fugen. Denn der Kater kann nicht nur sprechen, er mischt sich mit seinen magischen Pfoten auch gern in alle Bereiche ihres Lebens ein … selbst in Sachen Liebe.

Skoutz meint: Märchen verstehen es einfach, Magie in unser Leben zu bringen und uns an die Macht der Wünsche zu erinnern. Christina Löws Variante vom gestiefelten Kater befasst sich zudem mit Freud und Leid des Familienlebens und der wichtigen Erkenntnis, dass man nach vertanen Chancen nicht aufgeben, sondern an zweiten Chancen arbeiten soll. Weil es sich lohnt! Ebenso wie die Lektüre dieses wundervoll stimmungsvollen Märchen mit einem sehr ansprechenden Hauch von Exotik. 

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Ein perfider Plan – Brit-Krimi von Anthony Horowitz

Keine sechs Stunden nachdem die wohlhabende alleinstehende Diana Cowper ihre eigene Beerdigung geplant hat, wird sie in ihrem Haus erdrosselt aufgefunden. Ahnte sie etwas? Kannte sie ihren Mörder?

Daniel Hawthorne, ehemaliger Polizeioffizier und inzwischen Privatdetektiv im Dienst der Polizei, nimmt die Spur auf. Aber nicht nur den Fall will er lösen, es soll auch ein Buch daraus werden! Dafür wird allerdings Bestsellerautor Anthony Horowitz gebraucht. Der wiederum sträubt sich zunächst, ist jedoch schon bald unrettbar in den Fall verstrickt. Fasziniert von der Welt des Verbrechens ebenso wie von dem undurchsichtigen Detektiv und dessen messerscharfem Verstand.

Skoutz meint: Ich fand es sehr amüsant, wie Horowitz sich hier quasi autobiografisch in die Geschichte schreibt. Das hat mein sich leicht langweilendes Vielleser-Herz erfreut. Launig, schrullig, very british und in allerbester Sherlock-Holmes-Manier spürt der Ermittler mit seinem zunächst nur mäßig willigen Berichterstatter den dunklen Geheimnissen der alten Lady nach. Ein Krimi zur Teatime, der mir wirklich Spaß gemacht hat. Außerdem zeigt er, dass auch dunkle Pläne und Wünsche ihre Berechtigung haben. (Hinweis: Ich habe das Buch im englischen Original gelesen)

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Das war es auch schon wieder mit dem Bericht aus dem Skoutz-Buchregal #113. Wenn ihr mögt, bewertet die Bücher mit eurer eigenen Fieberkurve! Damit helft ihr mit fünf einfachen Klicks nicht nur uns, sondern auch anderen Lektüresuchenden und damit auch den Autorinnen und Autoren sowie ihren Verlagen. (hier entlang)

Wenn Ihr Themenvorschläge für unsere Buchregale habt – nur her damit.

Und nicht vergessen: Skoutzigsein!

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