Frauen, die Bärbel heißen – schwarz-humoriger Krimi von Marie Reiners

368 Seiten schwarz-humorige Kriminalkomödie erwarten uns in Marie Reiners “Frauen, die Bärbel heißen”, die bei Fischer Verlage veröffentlicht wurde. Ein skuriller Mordfall, eine zwar sympathische, aber gleichfalls etwas schräge Protagonistin mit leicht soziopathischen Zügen und dazu eine Menge lustiger Verkettungen, die einen bis zum Schluss extrem gut unterhalten…

Mit ihrem ebenso bissigen wie humorvollen Romandebüt konnte Marie Reiners unsere Jurorin Halo Summer direkt überzeugen, sodass diese “Frauen, die Bärbel heißen” aus knapp 250 Titeln der Humor-Longlist  auf die Midlist gewählt hat. Damit ist sie eine der Anwärterinnen auf den Skoutz-Award 2020 in der Kategorie Humor.

 

“Frauen, die Bärbel heißen” – einzigartiges und außergewöhnliches Lachmuskeltraining

Schon mit ihren Drehbüchern hat Marie Reiners bewiesen, dass sie Talent für erfolgreiche Serien hat und auch ihr erster Roman zeigt deutlich, dass hier eine Menge Potenzial schlummert. Nach etlichen vergossenen Lachtränen ist eines sicher: Wir wollen mehr davon!

Seht selbst, warum!

Um was geht’s in “Frauen, die Bärbel heißen”?

Bärbel Böttcher, 54, ledig, keine Kinder, von Beruf Tierpräparatorin, lebt mit ihrer Mischlingshündin Frieda im Haus ihrer toten Eltern abgelegen am Rand einer Kleinstadt. Sie hat weder Familie noch Freunde, und das ist gut so, denn Bärbel ist Eigenbrötlerin aus Überzeugung.

Als sie eines Morgens mit Frieda spazieren geht, findet sie im Wald einen Toten, dem ein Stock im Auge steckt. Nachdem Bärbel wohl oder übel die Polizei verständigt und ihre Aussage gemacht hat, ist sie froh, wieder zu Haus auf dem Sofa zu sitzen und ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: Verkaufssendungen im Shoppingkanal schauen.

Bis es an der Tür klingt. Was es sonst nie tut. Und vor Bärbel eine Frau steht, die behauptet, die Ehefrau des Opfers zu sein und die Bärbel im nächsten Moment wenig charmant mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt hat.

Dass das erst der Anfang allerlei sich überschlagender Ereignisse war, wird Bärbel schnell klar. Denn alsbald hat sie eine verletzte Schauspieler-Gattin (die Frau des Toten im Wald) im Keller, einen schnüffelnden Lokalreporter im Garten und unwillkommene Scherereien am Hals. Vorbei ist es mit dem beschaulichen Einsiedlerdasein, und Bärbel bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die neue Situation einzulassen.

Was Erfahrungen wie Enthüllungen ungeahnten Ausmaßes nach sich ziehen wird …

 

Wie fanden wir “Frauen, die Bärbel heißen”?

Schon allein der Titel verspricht Lesegenuss pur. Neugierig haben wir uns diesen schräg anmutenden Provinkrimi zur Brust genommen und wurden wahrlich nicht enttäuscht. Man merkt, dass die Autorin bereits jahrelange Erfahrung in den Bereichen Krimi und Humor sammeln konnte, denn in diesem Roman werden nicht einfach nur Klamaukraketen wahllos gezündet, nein, sie sind perfekt in die Handlung gebetet. Abgerundet wird der Lesespaß durch herrlich bissigen Humor mit eigenwilligen und amüsanten Figuren und einem Erzählstil, der keine Wünsche offenlässt.

Skoutz-Jurorin Halo Summer meint:
Da findet man endlich das perfekte Stöckchen für den Hund und dann steckt es ausgerechnet im Auge eines Toten! So beginnt das Drama, in das sich die Tierpräparatorin Bärbel Böttcher immer tiefer verstrickt, wodurch sie den Lesern originell-böse, schwarzhumorige Krimi-Lesestunden beschert.

 

Wem verdanken wir “Frauen, die Bärbel heißen”?

Marie Reiners, aufgewachsen im niederrheinischen Mönchengladbach-Rheydt, deswegen per se intime Kennerin von Tristesse und Tragikomik, schrieb bereits während ihres Studiums fürs Fernsehen. Sie entwickelte Sitcomfolgen für »Lukas« mit Dirk Bach, schrieb Serienbücher u.a. für »Die Sitte«, »Die Rosenheim-Cops«, »Der Ermittler«, »Morden im Norden« und erfand die Krimiserie »Mord mit Aussicht«, die mehrfach ausgezeichnet wurde und 2014 die meistgesehene deutsche Fernsehserie war. »Frauen, die Bärbel heißen« ist ihr erster Roman. Marie Reiners lebt in der Eifel und in Köln.

 

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