Canopus: Der kalte Krieg 1 – Anti-Kriegs SF von Dirk van den Boom

Das im März 2018 beim Atlantis Verlag erschienene “Canopus – Der kalte Krieg 1” von Dirk van den Boom ist der erste Band seiner neuen SciFi-Reihe. Der in der fernen Zukunft angesiedelte, 348 Seiten lange Roman vermittelt ein verstörendes Bild, was ein Krieg nicht nur mit den Menschen, sondern auch mit Außerirdischen anstellt.

Dirk van den Boom überzeugt auch in diesem Jahr mit seinem spannendem und tiefgründigen (Anti)Kriegs-Roman, der nicht nur Chef-Ufologen Markus Cremer aus der Skoutz-Jury überzeugen dürfte. Er immerhin hat “Canopus – Der kalte Krieg 1” aus über 300 Titeln der Science Fiction-Longlist  einen der begehrten Midlist-Plätze gewährt und gibt damit die Startbahn für das Rennen um SF-Skoutz 2019 frei.

 

“Canopus – Der kalte Krieg” – bildgewaltige Anti-Kriegs-SF von Dirk van den Boom

Das Imperium der Menschen in ferner Zukunft: ein politischer und wirtschaftlicher Gigant auf tönernen Füßen, mit Feinden an allen Grenzen und einem aggressiven Kurs der Expansion.

In ihm leiden Menschen wie Außerirdische unter Kriegsbedingungen: Seit Jahren lebt das Imperium mit einem militärischen Konflikt, den es wahrscheinlich verlieren wird. Der »Kalte Krieg« zehrt an den Ressourcen und an den Nerven, innere Konflikte brechen auf und Loyalitäten werden infrage gestellt.
Mittendrin: ein aus dem Kriegsdienst entlassener Veteran, ein Sklave ohne Erinnerung an seine Identität, eine Wissenschaftlerin, deren Vergangenheit sie einholt, ein havarierter Frachterpilot, eine Soldatin und ein Waisenkind sowie eine Rebellin, die über Leichen geht. Ihr aller Leben wird unter mysteriösen Bedingungen miteinander verbunden und ihr Schicksal führt sie auf einen Kurs, der nach Canopus und weit darüber hinaus weist.

Wie fanden wir “Canopus – Der kalte Krieg 1”?

Das Buch hat mehrere Handlungsstränge, die schließlich zusammenfließen und sich zu einer einheitlichen Geschichte fügen. Dirk van den Boom versteht es wie immer ausgezeichnet, die Protagonisten und Hintergründe so bildlich darzustellen, dass man beim Lesen meint, auf der Brücke zu stehen. Bei diesem Buch ist uns besonders die mitreißende Dynamik der Story aufgefallen. Die Charaktere entwickeln sich konsequent und stetig weiter, und das so logisch und nachvollziehbar, dass der Leser davon selbst erfasst wird. Gerade die verschiedenen Motive sind sehr lebensnah und realistisch. Man hinterfragt nicht nur die Figur, sondern auch sich selbst. Und dieses spontane Was hätte ich gemacht ist eines der größten Komplimente, die ein Leser einem Buch und seinem Autor machen kann.

Skoutz-Juror Markus Cremer meint: “Das Imperium der Menschen in ferner Zukunft … kämpft an allen Fronten einen hoffnungslosen Kampf. Inmitten dieser Kriegswirren wird aus einem Sklaven, einer Wissenschaftlerin und anderen Einzelgängern ein bunter Haufen, der sich zusammenrauft. Sie eint ein Ziel: Canopus.”

“Dirk van den Boom – der Name ist Programm. Wer auf Abenteuer und Military in SF-Gewand sucht, der wird hier fündig. Gute Unterhaltung garantiert.”

 

Wem verdanken wir “Canopus – Der kalte Krieg 1”?

Dirk van den Boom, geb. 1966 in Fürstenau, wuchs an der Nordseeküste in Wilhelmshaven auf. Er arbeitet als Consultant in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Migrationspolitik und Sozialpolitik. Außerdem ist er Professor für Politikwissenschaft.

Mehr spannende Details erzählen wir euch, wenn wir Dirk van den Boom besuchen und ihm einige Fragen stellen konnten. Wer sich über den wirklich äußerst sympathischen und begabten Autor schon vorher informieren möchte, kann die Interviews der Vorjahre lesen, die Kay (hier) und Martina (hier) mit ihm geführt haben.

 

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