Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht – Viktorianischer Krimi von Robert C. Marley

Heute möchten wir euch ins Viktorianische London entführen. Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht von Robert C. Marley aus dem Dryas Verlag ist der mittlerweile fünfte Band der Reihe um Inspector Swanson, die jedoch alle auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen Teile gelesen werden können. Auf insgesamt 250 Seiten erleben wir einen spannenden Kriminalfall, in dem ein Straßenjunge auf mysteriöse Weise ums Leben kommt. Doch was haben das Balshaw Haus und ein populäres Medium mit dem Toten zu tun …?

Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht – mystischer Kriminalfall im Viktorianischen London von Robert C. Marley

Um was geht es in Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht?

London 1894 – Während in den Salons der feinen Gesellschaft rauschende Feste gefeiert werden und spiritistische Sitzungen, Hellseher und Geisterbeschwörer der letzte Schrei sind, kommt auf dem Markt von Covent Garden ein Straßenjunge unter mysteriösen Umständen zu Tode. Was zunächst nach einem Routinefall aussieht, entpuppt sich schließlich als unheimliches Verbrechen, das Chief Inspector Swanson nicht nur an seinem gesunden Menschenverstand zweifeln lässt, sondern ihn und sein Team auch an die Grenzen ihrer Kräfte bringt …

 

Wie hat uns Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht?

Unsere Redakteurin Martina hat das Buch gelesen. Wie es ihr gefallen hat? Das soll sie euch selbst erzählen …

Martinas Bücherkessel SkoutzMartinas Bücherkessel meint: Bei diesem Buch haben mich mehrere Faktoren neugierig gemacht. Zum einen liebe ich London, zum anderen die Viktorianische Zeit, aber auch die mystische Komponente mit dem zweiten Gesicht fand ich extrem spannend.

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen – detailreich, direkt und stimmungsvoll. Während dem Lesen kann man sich die Figuren und das Setting hervorragend vorstellen, ohne dass zu viele Ausschmückungen den Lesefluss behindern würden. Mir gefällt vor allem das Düstere und Geheimnisvolle, was immer irgendwie mitschwingt.

Die Figuren sind authentisch beschrieben. Sie passen in die Zeit und besitzen alle irgendwelche Eigenheiten, die ihnen Charme und Charisma verleihen. Selbst Oscar Wilde und Sir Arthur Conan Doyle hatten ihren Platz in der Geschichte, was mir äußerst gut gefällt.

Neben dem Unterhaltungsfaktor, der unbestritten gegeben ist, da ich die ganze Zeit mitgerätselt habe, wie die ganzen Puzzle-Teilchen zusammenpassen, mochte ich die gesellschaftskritischen Zwischentöne sehr gern. Soziale Ungerechtigkeit, fehlende Frauenrechte und Armut – nur um ein paar der Themen zu nennen, die der Story Tiefe verleihen.

Um den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht erhalten zu können, hat der Autor immer wieder findige Wendungen eingebaut und sehr geschickt Verwirrung gestiftet. Bis zum Ende wusste ich nicht, wie all das zusammengehört und war wirklich zufrieden.

Obwohl dies ein Teil einer ganzen Reihe ist, kann man ihn ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesen.

 

 

Wem verdanken wir Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht?

Robert Cedric Marley, Jahrgang 1971, ist Goldschmiedemeister und fertigt als Mitglied des Magischen Zirkels Zauberapparate an. Seit seiner Jugend liebt er Sherlock Holmes und besitzt ein eigenes Kriminalmuseum. Wenn er nicht gerade schreibt, neue Zaubertricks erfindet oder in geheimer Mission in Großbritannien unterwegs ist, unterrichtet er Kinder und Jugendliche in Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in einer sehr alten Stadt.
Im März 2015 wurde Marley mit dem HOMER-Literaturpreis in Bronze ausgezeichnet.

Hinweis:

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr das Buch auf der Skoutz-Buchsuche bewerten könntet.

5 Eindrücke statt 5 Sterne sind ganz einfach mit 5 schnellen Klicks zu schaffen. Das hilft allen anderen bei der Einschätzung des Buches und damit auch der Autorin.  Also #skoutzigsein.

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