Skoutz unterwegs auf dem Literaturfest Meißen 2017

 

 

Historische Romane, die sich mit dem Mittelalter und der Renaissance befassen, sind bei Literaturfest Meißen neben jeder Menge Fantasy üblich. Aber beim diesjährigen Literaturfest war zusätzlich zu den Themen Reformation, Hugo von Hofmannsthal und Heinrich Böll geboten. Damit war eine bunte Mischung geboten, als zum achten Mal werden die Altstadt und die historischen Gebäude Meißens zu Schauplätzen von Geschichte und Geschichten wurden.

Weitere Infos und Impressionen gibt es hier.

Den besonderen Reiz des Literaturfests Meißen machen unserer Meinung nach die vielen originellen Orte für Lesungen aus, die häufig schon für sich allein einen Besuch wert wären. So etwa neben dem Porzellanglockenspiel im Turm der Frauenkirche, wo wir Jens Wonneberger bei einer Lesung aus seinem Buch Himmelreich zugehört haben. Daneben konnte man in der historischen Schwarzküche zuhören oder in zahlreichen Innenhöfen Sommerfeeling und Literatur verbinden. Oft auch mit musikalischer Begleitung. Und für alle, die Durst bekommen haben, gab es in Sachsens ältester Privatbrauerei anekdotenreiche »Meißener Biergeschichten« zu hören, die der ehemalige Geschäftsführer der Brauerei zusammengetragen hat.

 

Wir haben ziemlich viel Zeit am Tuchmachertor verbummelt, wo Märchenfans aller Altersklassen auf ihre Kosten kamen und wo man es sich mit Decken und Kissen unter einem mächtigen Lindenbaum gemütlich machen konnten. Ausnahmsweise stand auch das Bischofsschloss als Leseort zu Verfügung. Da dort unterjährig das Amtsgericht residiert, passten dort die Krimi-Lesungen sehr gut, die von Juristen gehlten wurden. Und wer mochte, konnte sich noch einer Führung durch den Amtssitz der Meißener Bischöfe begeben.

Wir allerdings haben uns lieber was zu Essen besorgt.

Lauschen macht hungrig.

 

 

 

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