Die Zuckermeister – magische Abenteuer von Tanja Voosen

Nicht nur auf Kinder üben Süßigkeiten eine magische Faszination aus. Schokolade, Gummibärchen oder Bonbons in all ihren Variationen lassen die Augen leuchten und sind oftmals mit wundervollen Erinnerungen verbunden. Welche Zauber dem süßen Naschwerk noch innewohnen kann, erleben wir in Tanja Voosens Kinderbuch-Reihe „Die Zuckermeister“, die im Arena-Verlag erscheint. Die Leseempfehlung sieht ein Lesealter von neun Jahren und älter vor, doch auch Martinas achtjährige Tochter hatte sehr viel Spaß, dieses spannende Abenteuer mit ihr gemeinsam zu entdecken.

Doch lest selbst:

“Die Zuckermeister” – Das magischste Abenteuer, seit es Schokolade gibt!

Klebefinger-Karamell, Beschützende-Brause-Drops, Lichtmacher-Lolli oder Gedankenanstoß-Gummischlangen – mit ihren magischen Süßigkeiten können die Zuckermeister wahrlich Großes vollbringen und helfen all jenen, die den Mut haben, danach zu fragen. Allerdings droht plötzlich der Gemeinschaft der Zuckerwerker Gefahr, die nur von einem ganz besonderen Mädchen und ihren Freunden abgewehrt werden kann …

“Die Zuckermeister – Der magische Pakt” – zuckerzauberhaft und knallbonbon-wild

An Magie und echte Wunder glauben? Für die Bewohner der Kleinstadt Belony selbstverständlich, nur Elina hält das alles für Unsinn. Bis ihrer nervigen Nachbarin Charlie eine Schokolade in die Hände fällt, die eine seltsame Wirkung hat. Plötzlich ist Elina sich sicher: Charlie wurde verzaubert! Hilfe bekommen die Mädchen ausgerechnet vom verschlossenen Robin. Er gehört zu einer Familie aus Süßigkeitenwerkern – Menschen mit der Fähigkeit, magische Süßigkeiten herzustellen, um anderen damit zu helfen. Und deshalb weiß er: Nur die geheimnisvollen Zuckermeister können Charlies Fluch umkehren. Mit einem Koffer voller magischer Süßigkeiten begeben sich die drei auf eine gefährliche Suche. Denn nicht jeder hält sich an den Pakt, die magischen Süßigkeiten nur zum Guten einzusetzen …

Martina meint: Allein wegen der Optik war meiner Tochter und mir klar: Dieses Buch müssen wir lesen. Die kraftvollen Farben und Kontraste, die glänzenden Metallelemente und die vielen Illustrationen im Inneren haben uns absolut überzeugt. Doch nicht nur das Design hat uns begeistert, denn die Geschichte, die zwischen den Buchdeckeln wartet, ist der Hammer. 

Es gibt eine Menge gefährlicher Abenteuer zu bestehen und einige Geheimnisse zu lüften. Dafür braucht man gute Freunde und natürlich auch unterschiedliche magische Süßigkeiten, die einen immer wieder aus brenzligen Situationen retten. Wir waren vom Ideenreichtum der Autorin begeistert. Sie hat uns nicht nur den Mund wässrig gemacht, sondern uns auch mit unerwarteten Wendungen und etlichen Überraschungen in Atem gehalten. Glücklicherweise hatten wir direkt den Folgeband zur Hand, sodass wir direkt weiterlesen und erfahren konnten, wie es mit Elina, Charlie und Robin weitergeht.

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“Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur” – bittersüße Fortsetzung voller Gefahren und Magie

Magische Süßigkeiten und echte Wunder? In Belony hat Elina beides erlebt und kann es kaum erwarten, noch tiefer in die Welt der Süßigkeitenwerker abzutauchen. Doch schon tut sich das nächste Problem auf, denn ausgerechnet vor Robins erster Süßigkeitenwerker-Prüfung geht sein magisches Werkzeug kaputt. Der alte Herr Schnotter weiß, wo sie Hilfe finden können, und führt Elina und ihre Freunde in die Bittersüße Allee. Schnell wird jedoch klar, dass hier nicht alle Süßigkeitenwerker den talentlosen Menschen wohlgesonnen sind. Auch raunt man sich dort Gerüchte über die Rückkehr der geheimnisvollen Anderwärts-Gesellschaft zu, die sich schon einmal gegen die mächtigen Zuckermeister gestellt hat. Als Herr Schnotter plötzlich spurlos verschwindet, ist es an Elina, Charlie und Robin, den Hinweisen zu folgen, die er ihnen hinterlassen hat. Schnell wird klar: Sein Verschwinden hat einen Grund, denn die Anderwärts-Gesellschaft sucht etwas Bestimmtes – etwas, zu dem Elina, Charlie und Robin den Schlüssel in den Händen halten …

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Martina meint: Und wieder haben die Designer ins Schwarze getroffen. Es ist beeindruckend, mit wie viel Liebe zum Detail sowohl das Cover als auch die Geschichte illustriert wurden. Ob magische Süßigkeitennebel zu Beginn der Kapitel oder einzelne Szenen – sie lassen die Story lebendig werden. 

Sprachlich hat die Autorin – wie auch schon im ersten Teil – wieder vollkommen überzeugt. Dank ihrer detailreichen Beschreibungen entstehen wundervolle Bilder vor dem inneren Auge und man erlebt die Story als stiller Beobachter. Dabei entdeckt man die fantastischen Geheimnisse der Bittersüßen Allee, lernt neue unglaublich praktische Süßigkeiten kennen und ist mittendrin, wenn sich die Ereignisse überschlagen. Denn auch in diesem Band ist allerhand los und die drei Freunde müssen den Feinden mutig entgegentreten. 

Tanja Voosen hat uns mit ihren Büchern eine Welt gezeigt, die so ungewöhnlich und magisch ist, dass wir nicht genug davon bekommen können. Wir hoffen, dass schon bald weitere Abenteuer erscheinen werden und können euch die Reihe nur wärmstens ans Herz legen.

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Wem verdanken wir “Die Zuckermeister”?

Tanja Voosen arbeitet Vollzeit als Dosenöffnerin für ihren dicken Kater Tiger und nutzt ihre freien Stunden, um Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Sie wurde 1989 in Köln geboren, floh aber kurz darauf in die Eifel, wo sie bis heute auf der Suche nach einem magischen Abenteuer durch die Wälder irrt. Trotz ihres „süßen Talents“ überlässt sie lieber ihren Romanfiguren das Herstellen von magischen Süßigkeiten, da ihre Kreationen immer auf seltsame Weise gleich wieder verschwinden. Wie jeder richtige Autor hat sie unzählige Regale voller Bücher und findet ihre Ideen natürlich stets durch völlig absurde Träume.

 

 

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