Café Honeybee – gefühlvolle Familiengeschichte von Claire Bonnett

Café Honeybee ist ein tiefgründiger und sehr berührender Familienroman von der jungen Autorin Claire Bonnett. Der im November 2018 bei Forever erschienene Roman erzählt auf 408 Seiten die Geschichte der jungen Schottin Greta. Sie hat ihre Mutter verloren und ihre gesamte Familie leidet noch immer unter dem tragischen Verlust. Jeder hat zwar sein eigenes Päckchen zu tragen, doch irgendwie ist es immer Greta, die ihre Wünsche hintenanstellen soll, um den anderen zu helfen. Dann hat sie diesen Unfall und verliert ihr Gedächtnis … und bekommt dadurch die Chance, neu anzufangen …

Doch lest selbst:

 

Café Honeybee – über die Dramatik des Lebens und die Chancen, die sich daraus manchmal ergeben

Um was geht’s in Café Honeybee?

Neuanfang im kleinen Café in Edinburgh

Greta hat die Nase voll. Seit dem Tod ihrer Mutter kümmert sie sich nicht nur um ihre Zwillingsschwester, die in einer Lebenskrise steckt, sondern unterstützt auch ihre Großmutter Pru im familieneigenen Café Honeybee in Edinburgh. Als wäre das nicht stressig genug, will Gretas Freund auch noch unbedingt die bröckelnde Beziehung retten. Als Greta nach einem Unfall plötzlich mit Gedächtnisverlust im Krankenhaus aufwacht, ist das ihre Chance, den Zwängen zu entkommen, die ihr ihre Familie auferlegt. Doch leichter gesagt als getan. Wie soll sie ihre eigenen Träume verwirklichen und gleichzeitig die Probleme ihrer Familie lösen? Greta schmiedet einen riskanten Plan. Sie ahnt nicht, welche Folgen dieser nicht nur für das Honeybee, sondern auch für ihr Herz haben wird …

 

 

Wie fanden wir Café Honeybee?

Unsere Redakteurin Martina hat das Buch gelesen. Wie es ihr gefallen hat? Das soll sie euch selbst erzählen …

Martinas Bücherkessel SkoutzMartinas Bücherkessel meint:  Wer hat selbst nicht schon einmal den Wunsch verspürt, neu anzufangen?

Genauso geht es Greta. Die Mutter tot, die Schwester depressiv, der Vater überfordert und die Oma irgendwie unverschämt – oh, und nicht zu vergessen ein Partner, der einen eigentlich nur als schmückendes Beiwerk für seine eigenen Interessen betrachtet. Da kommt der Gedächtnisverlust gerade richtig, um die Weichen neuzustellen.

Ich bin super leicht in die Story hineingekommen und habe sofort mit Greta mitgefiebert. Sie ist so eine sympathische junge Frau, nicht nur, weil sie das Faible für Harry Potter mit mir teilt, sondern weil sie das Herz am rechten Fleck trägt, anderen hilft und ihre eigenen Wünsche zurückstellt. Na gut, manche würden sie auch als doof oder ähnliches beschimpfen, aber sie hat einen herben Verlust erlitten und will die Menschen um sich herum einfach glücklich machen.

Doch nicht nur die Protagonistin besticht in diesem Fall. Auch die vielen charakterstarken Nebenfiguren, die mit ihren Eigenheiten der Story die Würze, Tiefe und den Charme verleihen. Jeder hat irgendwie sein eigenes Schicksal zu tragen und in dieser Story werden sie auf sehr emotionale und auch dramatische Weise miteinander verwoben.

Dies ist ein Buch, das man nicht nur liest und dann wieder weglegt. Sehr lange ging mir die Story von Greta nicht aus dem Sinn. Ich habe oft, auch schon während dem Lesen, gegrübelt, wie ich mich verhalten hätte.

Nicht nur, weil dieses Buch in einer meiner Lieblingsstädte spielt, sondern in erster Linie, weil sie mich zutiefst berührt und bewegt hat, möchte ich euch diesen Roman ans Herz legen.

 

Wem verdanken wir Café Honeybee?

Claire Bonnett, geboren 1997, wuchs in einem lebhaften Bibliothekars-Haushalt auf und schreibt seit ihrer Kindheit eigene Geschichten. Inspiration findet sie dabei in der Musik, ebenso wie auf Reisen nach Schottland und Nordeuropa. Große Gefühle und kleine Katastrophen spielen sich in ihren Romanen ab, deren wichtigste Geheimzutat die Autorin auch durch den Alltag begleitet. Eine gehörige Portion Humor.

 

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