Zu Besuch bei Kera Jung

Unser Juror Tommy Herzsprung hat die Longlist Erotik akribisch durcharbeitet und herausgekommen ist eine wunderbare und vielfältige Midlist Erotik. Einer dieser Titel ist „By my side (Hunter & Joy Reihe 1) von Kera Jung.

Heute habe ich mir den Skoutz geschnappt und wir sind Richtung Bodensee unterwegs um sie zu besuchen. Ich freue mich schon sehr auf unser Gespräch, viel zu lang ist es her, dass ich sie gesehen habe. Und da sind wir schon.

Hallo Kera, schön dich zu sehen! Ich freue mich sehr bei dir zu sein und auf unser Gespräch. *Heike zückt den Notizblock*. Lass uns einfach loslegen, OK?

Heike zu Besuch bei Kera Jung, die Streit hasst und darüber nachdenkt, ob es gut wäre ein Dermodex zu sein.

Wenn du ein Tier wärst, wärst du ein …? (Und warum?)

Jetzt habe ich bestimmt zehn Minuten hier gesessen und überlegt, was ich gern sein wollte.

Oh

Ein Bär (der ist stark, aber in seiner Art bedroht, außerdem wird sein Lebensraum immer weiter eingeschränkt)? Ein Adler (ein majestätisches Tier, aber mit großen Problemen, seine Jungen aufzuziehen, weil er immer weniger Nahrung findet)? Lieber ein Storch (der fliegt jährlich nach Afrika und findet garantiert Frösche, landet aber auch oft in Oberleitungen und verendet elendig). Ahhh, vielleicht besser ein Erdhörnchen, die sind so putzig, leider aber auch Beutetiere. Mist. Okay, ein Fuchs, die sind buschig und flauschig, können sich nicht entscheiden, ob sie nun eher Hund oder Katze sind (beide liebe ich), aber sie werden auch immer wieder Opfer des zunehmenden Straßenverkehrs und vor allem der Treibjagd.

Oh man, wenn du das so sagst, stimmt. Keine schöne Vorstellung 

Ich glaube, mit dem Menschen als Nachbarn ist es gerade nicht sehr vorteilhaft, ein Tier zu sein, egal welcher Gattung. Nichts erscheint mir von Vorteil.

Vielleicht irgendein winziges Virus, die haben uns ja offensichtlich im Griff, wenn das als Tier zählt. Oder dieser Demodex, der lebt auf unserem Gesicht und ernährt sich von unseren Hautschuppen. Obwohl, der explodiert irgendwann, weil er zu viel gegessen hat, das klingt auch nicht sehr vielversprechend. Wer will schon irgendwann explodieren?

Oh Gott 😮 

Womit kann man dich im Alltag glücklich machen?

Mit Ruhe, keinem Streit – ich hasse Streit –, mit dem Privileg der Sorglosigkeit, mit kleinen Dingen, die in der Gesamtheit so groß und bedeutend sind.

Perfekt

Wenn es meinem Mann und meinen Kindern gut geht, zum Beispiel.

Ja das zählt immer

Leckerer Kaffee, meine Familie um mich herum, Sonnenschein und Wärme, auch ein sonniger Wintertag. Wenn ich mich mit tollen Lesern austauschen kann, wenn das Schreiben “flutscht”, wenn ich meine Protas liebe und es gar nicht erwarten kann, mehr von ihnen zu erfahren. Ganz wichtig, wenn ich meinen Tagesplan erfüllt habe (ich mache mir immer so Arbeitspläne, um nichts zu vergessen). Wenn die Waage ein paar Kilo weniger anzeigt, obwohl ich wieder Kekse gegessen habe.

Kekse – ich bin auch voll das Krümelmonster echt 

Wenn Rieke, meine kleine Hündin und der beste Hund der Welt, auf mein Rufen zu mir kommt und sich freut. Solche Dinge, es gibt so vieles, was mich froh macht.

Oh ja das kenne ich. Der Hund macht einen einfach glücklich, da reicht schon ein Blick 

Wir alle haben Wünsche, für uns, für die Welt. Was sind deine und was tust du, damit deine Wünsche in Erfüllung gehen?

Zuerst und vor allem: Ich wünsche mir Frieden, vor allen Dingen in Europa, aber auch in den übrigen Teilen der Welt. Das ist kein Model-beim-Contest-Wunsch, sondern ein sehr realer, über den ich mehrmals täglich nachdenke. Es gibt zu viele Atomwaffen, zu viele Möglichkeiten, uns alle zu zerstören. Jeder Krieg ist viel zu riskant für das Bestehen der gesamten Menschheit und unser Leben, an das wir so gewöhnt sind und das doch so fragil ist. Wir können uns sowas nicht (mehr) leisten.

Da kann ich dir nur zustimmen!

Leider sind mir in dieser Hinsicht die Hände gebunden. Ich kann nur hoffen, dass die Politiker niemals vergessen, den Dialog aufrecht zu erhalten. Lieber einmal mehr reden und verhandeln, als mit der “groben Keule” zu antworten. Auch wenn das bedeutet, schwierige Kompromisse einzugehen. So lange geredet wird, fallen keine Schüsse und niemand kommt auf die Idee, irgendwelche Knöpfe zu drücken. Hoffentlich begreifen auch auf der “anderen” Seite ein paar vernünftige Menschen, dass es, wenn es denn vorbei ist, für alle vorbei ist.

Auch für sie.

Ja, manchmal zweifelt man daran, dass das so im Kopf ist

Neuerdings denke ich oft an die Kuba-Krise und wünsche mir, dass sich wieder zwei Menschen in der Entscheidungsposition befinden, die auch auf die Gefahr hin, ein wenig Stolz einzubüßen, im entscheidenden Moment das Richtige tun.

Meine persönlichen Wünsche sind vermutlich auf viele übertragbar: Ich wünsche meinem Mann und mir noch lange bei guter Gesundheit zu bleiben, einen ruhigen Lebensabend zu haben, mit Enkeln und vielen Ausflügen. Um das zu erreichen arbeite ich sehr hart, sieben Tage die Woche. Halb so schlimm, wenn es einem so viel Spaß macht wie meine Arbeit mir. 🙂

Das ist schön <3 auch für mich als Leser. So werde ich immer wieder mit neuem Lesestoff verwöhnt

Welches Buch hat dich am meisten geprägt?

Dies ist immer die schwierigste Frage, denn es gibt so viele Bücher, die ich immer und immer wieder lese (höre), die mich nachhaltig beeindruckt und geprägt haben.

Ja das ist auch sehr schwierig

Die meisten Werke von Stephen King, beispielsweise, allen voran die “Der Dunkle Turm”- Reihe. Dann auch Klassiker von Poe oder Arthur Conan Doyle. Die Schwedenkrimis von Per Wahlöö und Maj Sjöwall. Die Millennium-Trilogie hat mich tief beeindruckt, die Cormoran-Strike-Reihe, natürlich Harry Potter sowie Ein plötzlicher Todesfall. Das ist nur eine kleine Auswahl.

Die Auswahl gefällt mir sehr gut 

Bleiben wir noch kurz beim Buchregal. Welcher Klassiker liegt allen Vorsätzen zum Trotz immer noch auf deinem SuB? Und welches Buch ist hätte deiner Meinung nach deutlich mehr Leser verdient und warum?

Per Anhalter durch die Galaxis, ich weiß also immer noch nicht, weshalb 42 die Antwort auf (fast) alle Fragen ist. Das liegt tatsächlich an meinen Augen: Ich kann abends nicht mehr lesen, mein Sehvermögen spielt da nicht mit, weshalb ich inzwischen ein begeisterter Hörbuchkonsument bin. Leider ist nach einhelliger Meinung die derzeit erhältliche Hörbuchversion sehr schlecht und ich will mir das Vergnügen nicht verderben. Daher warte ich auf eine neue Version 🙂

Kann ich gut verstehen

Wuthering Highs (Sturmhöhe), angeblich ein MUSS, aber ich bin noch nicht dazu gekommen, es zu lesen (hören), weil ich befürchte, mit dem Erzählstil nicht zu harmonieren.

Und ganz gewollt: Der Herr der Ringe. Den ersten Teil habe ich gelesen, mich langwierig durchgearbeitet. Es war eher harte Arbeit als Lesevergnügen, weil ich mit dem Stil des Autors schlicht nicht klarkomme. So ist das manchmal. Mein Mann suchtet einmal im Jahr die Bücher, ich komme einfach nicht ran, obwohl ich die Story an sich so wunderbar finde.

Ja da sieht man, dass Bücher die mir gefallen, dir evtl. gar nicht passen. Aber das ist doch auch irgendwie wunderbar oder? 

Meiner Ansicht nach völlig underrated und grundlos verrissen: Ein plötzlicher Todesfall von J.K.Rowling. Der Grund ist ganz klar: Millionen von Harry-Potter-Liebhabern stürzten sich auf das Buch und erwarteten etwas in in der Art von Harry, nur mit anderem Namen. Daher war die Enttäuschung groß und die Kritiken teilweise vernichtend.

Ja aber die Geschichten sind ja auch so unterschiedlich. Das wäre als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen

Zu unrecht, denn Ein plötzlicher Todesfall ist eine anrührende, teilweise witzige, teilweise erschütternde Sozialstudie, die jeder gelesen haben sollte. Zwar ist der Schauplatz ein kleiner britischer Ort mit den üblichen britischen Eigenheiten, aber vieles lässt sich auch auf unsere Gesellschaft übertragen. Kein Buch voller Showdowns, sondern jede Menge liebevolle Charakterstudien, bis ins kleinste Detail ausgefeilt. J.K. legt den Finger in die Wunde all dessen, was uns Menschen ausmacht, und sie tut es auf gewohnt grandiose Art.

Ich muss gestehen, ich kenne es nicht, habe nur davon gehört.

Ihr Lieben, löst euch (nur für ein paar Stunden) von Harry Potter, holt euch am besten das Hörbuch und lasst euch in diese Stadt entführen. Lernt die Menschen kennen, die wir alle sein könnten, schaut ihnen auf den Grund ihrer Seele, ich verspreche, ihr werdet es nicht bereuen.

OK da  vertrau ich dir – ich werde es mir zulegen. Ich bin ja mittlerweile auch ein passionierter Hörbuchhörer

Themen finden ist oft einfacher als aus den vielen Ideen, die richtige Auswahl zu treffen. Wie entscheidest du, welches Projekt du als nächstes verwirklichst?

Das ist tatsächlich eine schwierige Frage, denn in meinem Kopf geistern ständig mindestens fünf Geschichten umher. Wenn ich gar nicht mehr weiterweiß, dann frage ich die Leser, was sie gern als Nächstes lesen würden. Am Ende entscheidet der gegenwärtige Geschmack, was gerade “in” ist. Sagt man das heute noch so?

Ja natürlich

Wo stehst du beim Schreiben einer Szene? Bist du eher der aufmerksame Beobachter und Dirigent oder mittendrin in allen Höhen und Tiefen mit Blut, Schweiß und Tränen?

Ich will, dass man beim Lesen dabei ist, dass man das Blut riecht und den Schmerz spürt, dass man so leidet, wie der Prota, dass man beim bloßen Lesen Atemnot bekommt.

Ja das gelingt dir immer sehr gut!

Deshalb bin ich auch beim Schreiben immer mittendrin, statt nur dabei. Keine Kompromisse, auch wenn es manchmal wehtut.

Welche Szenen fallen dir beim Schreiben am schwersten und wie meisterst du sie trotzdem?

Das sind tatsächlich die Sexszenen.

Ja das hab ich schon öfter gehört, also das Autoren ein kleines Problem mit den Sexszenen haben

Es ist sehr, sehr schwierig, sich immer wieder irgendwas einfallen zu lassen, das man noch nicht irgendwann geschrieben hat oder wenigstens eine Abart davon. Es mag eine Million Varianten geben, aber irgendwann wird es wirklich schwer, und es soll ja mitreißend bleiben. Vor allen Dingen soll der Viel-Kera-Jung-Leser nicht das Gefühl haben, alles schon mal gelesen zu haben. Das ist das für mich Schwierigste in einem Buch.

Nachvollziehbar

Was ist dir beim Schreiben deiner Geschichten am wichtigsten, worauf achtest du besonders?

Die Geschichte soll an jeder Stelle mitreißend sein. Ohne langatmige Stellen, durch die man sich “arbeiten” muss, sondern stetig im Lesefluss.

Das ist natürlich für uns Leser perfekt

Mein größter Kritiker bin ich dabei selbst, wobei ich anmerken muss, dass sich der Lesegeschmack mit der Zeit tatsächlich ändert. Was mir vor fünf Jahren noch gefiel, wo ich noch begeistert durch das eigene Buch getragen wurde, erscheint mir heute häufig schlecht formuliert, langatmig und wenig mitreißend.

Man ändert sich ja auch im laufe der Zeit, oder?

Eine der vielen Dinge, an denen man bemerkt, dass man niemals stillsteht, sondern sich immer weiter entwickelt. Genau wie der Leser. Dem versuche ich Rechnung zu tragen. Zugegeben, immer gelingt es mir nicht.

Es heißt, jeder Künstler muss auch ein bisschen wahnsinnig sein. Was ist dein Schuss „Wahnsinn“?

Schwierige Frage.

Na ja – ich hab ja nicht gesagt, dass es einfach wird

Vielleicht meine sehr strukturierte Art, ein Buch zu schreiben. Ehrlich, das klingt nur im ersten Moment gut organisiert. Genau genommen heißt das: Mindestens fünftausend Worte pro Tag, tausend an einem anderen Buch, nebenher Bilder, Werbung, Trailer erstellen, Posts auf allen gängigen Social-Medialen-Kanälen, Fotos vom neuen Merchandising, den Shop betreuen, Päckchen packen und so weiter. All das plane ich im Voraus, damit mir auch ja nichts entfällt.

Klingt nach viel Arbeit, die du immer so machst 

Man kann aus allem harte, angestrengte Arbeit machen. Mein Motor ist positiver Stress. Je mehr ich in dieser Maschinerie stecke, desto besser arbeite ich. Und ich schreibe am besten, wenn ich nicht darüber nachdenke, meine Gedanken also unreflektiert zu Papier (virtuell) bringe. Das Überarbeiten ist daher oftmals wirklich überraschend.

Klingt total spannend 

Ist das Wahnsinn?

Hm …. 

Ansonsten ist mein Leben eher langweilig als vom Wahnsinn geprägt. Je ruhiger und langweiliger, desto schön.

Dem kann ich sehr viel abgewinnen!

Beschreibe dein aktuelles Buch in 3 Sätzen

Ohne Eltern aufgewachsen, wird ein junger, arroganter, von sich selbst überzeugter Mann in den Strudel des organisierten Verbrechens gezogen. Wenig später muss er sich der beunruhigenden Wahrheit stellen, dass seine Eltern selbst tief in diesem Sumpf verstrickt sind. Bald befindet er sich auf der Suche nach sich, seiner wahren Identität, versucht währenddessen er selbst zu bleiben, sich dennoch mit seinem Erbe zu arrangieren … und scheitert.

Oh :-/ 

Was würdest du noch gerne lernen und wozu?

Oh, ich bin Autodidakt, es gibt so vieles, was ich nicht kann und so gern können würde.

Erzähl

Zum Beispiel: Wie erstellt man mit dem wunderschönen, aber leicht komplizierten Programm: After Effects eine animierte 3D-Grafik, die auch noch gut aussieht? Oder wie mischt man ein Tonstück so ab, dass man es als musikalische Traileruntermalung nutzen kann?

Ah, das hört sich gut an. Würde ich auch gerne können

Ich würde gern töpfern – der Wunsch besteht schon seit Jahren, aber leider fehlt mir einfach die Zeit, um das umzusetzen.

*Grinst* da haben wir was gemeinsam

Außerdem würde ich gern Squash-Spielen lernen.

Überhaupt würde ich gern mal ein Jahr lang die Schulbank drücken, um besser mit meinen Adobe-Programmen umgehen zu können. Dem würde ich gern noch ein Jahr Web-Design anhängen. Ich stamme aus einer Zeit, in der es weder Computer noch das Internet gab. Ich kann euch flüstern, wir Dinosaurier haben es nicht leicht in dieser schönen neuen Welt 🙂

Ach nein, du meisterst das schon sehr gut finde ich 

Darüber hinaus gibt es sicher noch an die hundert anderen Dinge, die ich furchtbar gern beherrschen würde. Wann immer ich an meine Grenzen gerate, versuche ich sie zu überwinden und das passiert sehr, sehr oft.

Manchmal bin ich erfolgreich, manchmal nicht.

Welcher Moment im Leben hat dich besonders geprägt?

Als mein Mann und ich unsere Heimat verließen, um zunächst nach Süddeutschland und dann noch weiter zu ziehen.

Verständlich, stelle ich mir auch nicht so einfach vor 

Dies war der Beginn meiner Tätigkeit als Berufsautor, damit wurden die Weichen gestellt. Geschrieben habe ich bereits davor, aber erst zu diesem Zeitpunkt dachte ich darüber nach, daraus einen Beruf zu machen. Das ist jetzt knapp zwölf Jahre her und hat das Leben meiner gesamten Familie nachhaltig beeinflusst.

Denke ich mir 

In den letzten zwölf Jahren habe ich die schönsten, aber auch viele enttäuschende, schwierige, nachhaltig prägende Dinge erlebt, die aus mir den Menschen machten, der ich heute bin.

Was sollen deine letzten Worte sein?

Alles ist gut.

Und mit welchen Worten soll dieses Interview enden?

Wow!

Das waren ein paar Fragen, die es wirklich in sich hatten. Ich hoffe, ich konnte sie zu aller Zufriedenheit beantworten und bedanke mich für die Nominierung.

Wir freuen uns, dass dir unsere Fragen gefallen haben und haben das Interview sehr genossen!

Bleibt gesund, bleibt fröhlich, lest und lacht, träumt und lebt. <3

Dito

Eure Kera Jung

Liebe Kera, vielen lieben Dank für deine Zeit! Es hat uns sehr gut gefallen. 

Hier gibt es mehr über Kera Jung

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Skoutz-Lesetipp:

Become Faith Boyd Series

»Niemand muss so ein Schicksal einfach hinnehmen,
Schicksal ist nichts mehr als ein Wort.«

»Oder ein Name«

Mein Name ist Faith Boyd.
Das Leben lehrte mich mehr, als es eine Schule jemals könnte.
Mein Internat sind die Bars und Bordelle der Stadt,
mein Zuhause ist ein Penthouse.
Ich orientiere mich weder an Regeln noch Gesetzen,
mit Sicherheit nicht am Anstand.
Mainstream ist nicht mehr als ein Wort,
Bedauern und Gewissen nicht mehr als ein Gerücht.
Das ist meine Entscheidung.
Mein Schicksal.
Mein Leben.

Ich bin Faith Boyd.

Teil Eins des Vierteilers.

 

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