
Willkommen, willkommen! Heute öffnet der liebe Greg Walters unser siebzehntes Türchen. Mit „Die Sagen der Âlaburg“ hat Greg Walters, der mit seiner Familie und Hündin Lenka in Braunschweig wohnt, seine Debüt-Reihe „Die Farbseher-Saga“ beendet und arbeitet schon fleißig an seinem neuen Projekt, das 2018 herauskommen soll. Für euch hat Greg Walters herausgefunden, wie die Orks Weihnachten feiern und was bei denen auf den Tisch kommt.
Zugegeben, etwas gewöhnungsbedüftig, aber vielleicht will sich der ein oder andere von euch ja mal daran versuchen … Viel Spaß!
Orkische Weihnachtsleckereien
„Puhhh, was riecht denn hier so streng?“ Morlâ kniff sich in die Nase und atmete betont durch den Mund.
„Er kocht“, antwortete Leik und kratzte einen angetrockneten Soßenfleck von ihrem gemeinsamen
Esstisch neben der offiziellen Küche der Âlaburg.
Morlâ zog die Stirn kraus und schaute auf Filixx, der angespannt mit seinen Fingern auf der
zerkratzten Tischplatte trommelte.
„Er lässt mich nicht an den Herd“, murmelte der Zwergelbe, ohne Morlâ in die Augen zu schauen.
„Ûlyėr? Was macht er denn?“
Leik hielt ihm ein fettiges Papyri unter die Nase.
Murmelnd las Morlâ das Rezept durch.
„Vier Liter Blut (Volk egal), 1 kg Fleisch (Muskelfleisch,
z. B. vom Hals, Abfälle vom Zuschneiden des Schlegels usw.; Volk egal); 1/2 kg Speck, Wasser zum
Kochen; Zwiebeln, Salz…“.
Er schluckte schwer. „Die Zutaten allein sind ja schon ekelhaft. „Darm, da
steht wirklich Darm! Seid ihr euch sicher, dass man das essen kann, wenn man kein Ork ist?“
„Natürlich, mein skeptischer kleiner Freund!“ Ûlyėr kam mit einem dampfenden, roten
Fleischbatzen in den kleinen Raum. Einem sehr roten Fleischbrocken, der stark dampfte.
„Mhhh, sieht gut aus“, sagte Leik mit ängstlich verzogenem Gesicht.
Filixx drückte vorsichtig auf dem nierenförmigen Gericht herum. Fett spritzte dabei heraus. „Die
Konsistenz fühlt sich gut an“, lobt er kniff aber die Augen ängstlich zusammen, als hätte er Angst, dass ihm
das orkische Gericht um die Ohren fliegen könnte.
„Nein! Es sieht total eklig aus und riecht auch so. Was ist das, Ûlyėr?“, schrie Morlâ entsetzt.
Der muskulöse Ork stellte seine Kreation vorsichtig auf den Tisch und leckte sich über seine Hauer.
„Das ist orkische Blutwurst. Eine Spezialität für jede Art von besonderem Feiertag.“
„Na, dann guten Appetit“, brachte Morlâ würgend hervor und die vier Freunde brachen in
schallendes Gelächter aus.
Wir fühlen mit dir, lieber Morlâ. Vielen Dank, lieber Greg Walters, für diesen spannenden Ausflug nach Razuklan.
Wenn ihr mehr über die Âlaburg, Razuklan und Leik und seine Freunde erfahren wollt, dann könnt ihr direkt mit dem ersten Band „Die Geheimnisse der Âlaburg“ einsteigen. Das Buch bekommt ihr, ebenso wie alle weiteren Teile, hier. Mehr über den Autor und seine Geschichten könnt ihr auf seiner Homepage oder der Facebook-Seite erfahren.
Aber das ist noch nicht alles, denn der liebe Greg hat euch noch eine kleine Überraschung mitgebracht. Er war so freundlich, uns jeweils ein signiertes und persönlich gewidmetes Print von „Die Geheimnisse der Âlaburg“ und „Die Legenden der Âlaburg“ mitzubringen, die einer von euch als Print-Bundle gewinnen kann.
Wenn ihr nun für das Gewinnspiel in den Lostopf springen wollt, beantwortet doch bitte in den Kommentaren folgende Frage:
Welches ist eure liebste Weihnachtstradition? Oder gibt es womöglich sogar eine, die ihr absolut schrecklich findet?
Ihr habt bis zum 19.12.17 23.59 Uhr Zeit, für das signierte Print-Bundle von „Die Geheimnisse der Âlaburg“ und „Die Legenden der Âlaburg“ (Teil 1&2) euer Glück zu versuchen. Die genauen Teilnahmebedingungen findet hier.
Wir wünschen Euch viel Glück und hoffen, dass euch dieser etwas andere weihnachtliche Ausflug ebenso viel Freude gemacht hat wie uns.
Morgen öffnet sich ein weiteres Türchen … Wir würden uns freuen, wenn ihr wieder mit dabei seid …






