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Skoutz

Tiraden eines genialen Taugenichts

Cover von Tiraden eines genialen Taugenichts

„Ein bemerkenswertes Erstlingswerk. Ganz oben und ganz unten. Ein schillerndes Original wie ein frischer Atemzug. Ein privilegierter Gossenfürst, der jeden zweiten Satz mit einem Tusch enden lässt. Die Sprache strotzend vor orchestralen Klangbildern und mit einem gewaltigen Gespür für Melodie. Auf jeweils einer Seite die mittleren und großen Dinge des Lebens zu ertasten, schmecken und verschlingen hat etwas Anmaßendes. Deshalb ist es fast schon Poesie. Weil nur die Poesie es erfordert, in einen Satz mehr Sinn zu kleiden als in anderen Gattungen auf eine ganze Seite passen. Er versteht sein Fach. Die analytische Tiefe seiner Erkenntnisse erheitert, erleuchtet, provoziert und stößt ab. Ein Werk zum Einlesen auf der Toilette, als auch zum laut Vorlesen im Schulunterricht. Wie sagt der Autor über sich selbst: ‚Ich bin nun mal ein akademischer Prolet.‘ Das ist er. Aber mehr noch. Ein Salonlöwe und Favoritenschreck, der sich seinen Abgründen und Leidenschaften nicht stellt, sondern in ihnen badet. Genau das scheint seine Panzerung, sein Drachenblut zu sein. Weitsichtig? Ja. Überheblich? Ja. Wortexplosiv? Ja. Danke. Meine Empfehlung.“ Klaus Severin, Feuilleton, MZ ========

„Ein Buch geschrieben für die linke Spur der Autobahn, als auch für die letzte Reihe einer Vorlesung, für die Schlange vor dem Spielcasino und die Schlange vor dem Sozialamt, für die Sitzbank im Hintereingang des Clubs und die Sitzbank im Vordereingang des Polizeireviers, für die Letzten einer sterbenden Brut, wie auch für die Meisten aller hoffnungsfrohen Moralisten, kurzum: für den goldenen Schnitt meiner Generation.“

ISBN9783837019148
Erschienen2010
AutorenSteinmann Herr
VerlagBooks on Demand
Genre
AusgabeHardcover
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