Ernst-Wilhelm Händler kann Geschichten erzählen. In ‚Stadt mit Häusern‘, seiner ersten Buchveröffentlichung, zieht der Autor sämtliche Register: In elf Geschichten werden elf verschiedene erzählerische Möglichkeiten geboten. Verschiedene Töne und Klangbilder entsprechen unterschiedlichen Beschreibungen von Situationen und Kontexten. Denn, so Händler: „Beschreibungen sind Werkzeuge für besondere Verwendungen.“ Jede Geschichte fordert ihren ureigenen Erzähler, hat ihre Stimme, ihren Hallraum. Jeder Text erzählt von einer anderen, einer konkreten Welt.
Dem Leser begegnen: der Prokurist Peter Simon, der Rechtsanwalt Wolfgang Messerschmitt, Koby und Welka, eine Prostituierte, die einmal ein Mann war, ein angehender Philosophieprofessor, eine Kranke in ihrem Gitterbett, Max, das rätselhafte Cyber-Wesen, und andere.
Was können wir wissen und erkennen? Und wo sind die Sicherheiten, die Grenzen unseres Wissens und Erkennens? Es entsteht eine Ahnung von Wirklichkeit und von deren „Management
| Erschienen | 1995 |
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| Autoren | Händler Ernst-Wilhelm |
| Verlag | Frankfurter Verlagsanstalt |
| Genre | Anthologie |
| Ausgabe | Taschenbuch |





