
Künstliche Intelligenz ist heute überall. Sie steckt im Smartphone, in medizinischen Geräten oder im Kühlschrank. Sie säubert unseren Haushalt und überwacht Aktienkurse. Auch künstlerische Prozesse werden immer häufiger automatisiert: Maschinen erschaffen Skulpturen, komponieren Musikstücke oder malen Bilder, die für viel Geld versteigert werden. Und natürlich schreiben sie auch Texte. Aber was heißt es, wenn wir sagen, dass eine Maschine kreativ ist? Dadurch, dass in poesie.exe zunächst die Hinweise auf die Urheberschaft des jeweiligen Textes fehlen, kommt es zu einer Art literarischem
Turing-Test. Lässt sich noch unterscheiden, ob ein Text von einem Computerprogramm oder einem Menschen verfasst wurde? Und: Spielt das am Ende überhaupt eine Rolle?
Dieses Buch enthält Texte von menschlichen Autorinnen und Autoren sowie von Maschinen. Über dem jeweiligen Beitrag steht nicht, wer oder was ihn verfasst hat. Auf diese Weise entsteht ein Ratespiel: Wie gut dichten Computerprogramme? – Ein raffinierter und poetischer Beitrag zur KI-Diskussion.
| ISBN | 9783947106622 |
|---|---|
| Erschienen | 2020 |
| Autoren | Ken Merten, Christoph Hubatschke, Godoy Nicolas M., Schlederer Florian, Schürer Oliver, Selina Seemann, Fabian Neidhardt, Miedya Mahmod, Eloquentron3000, Gregor Weichbrodt, Nakotte Julia, achNina, Stanišić Saša, Berit Glanz, Piringer Jörg, Lukas Diestel, Frank Sorge, Elias Hirschl, Hannes Bajohr |
| Verlag | SATYR Verlag |
| Genre | Unklassifizierbar |
| Ausgabe | Hardcover |





