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Musste das sein, Herr Doktor?

Cover von Musste das sein, Herr Doktor?

Was hält der Mensch aus? Wie viele Wahrheiten über einen bedrohlichen Gesundheitszustand können dem Patienten zugemutet werden, ohne ihm zusätzlichen schweren Schaden anzutun?
In berührenden Stimmungsbildern erzählt der Arzt Klaus Haselbruner von Patienten, die mit schwerwiegenden Krankheitsbildern konfrontiert sind, die ihrem Leben plötzlich einen begrenzten Zeitrahmen übrig lassen. Es ist die Mitteilung der Diagnose, die den Menschen auf den schmalen Weg zwischen Hoffnung und Verzweiflung führen kann. Das zeigt sich im Treffen zweier Kollegen, die sich seit langem aus den Augen verloren haben, und das von der Tatsache überschattet wird, dass einer von ihnen, der erfolgreiche Oberarzt, seinen bösartigen Hirntumor nicht nach den Regeln ärztlicher Kunst behandeln lassen will. Er versucht den befreundeten Landarzt zu überreden mit ihm „Schluss zu machen“, wenn die Schmerzen unerträglich würden. Dieser verspricht, dem Freund zu helfen, kämpft aber innerlich mit dieser Belastung. Krankheitsgeschehen aus seinem eigenen Berufsleben geistern ihm durch den Kopf. Die Frage stellt sich: Wie schonungslos darf eine schlechte Nachricht sein? Soll der Arzt etwas verschweigen? Und wenn der Patient umfassend aufgeklärt werden soll, in welcher Form soll diese Information mitgeteilt werden?
Ein leidenschaftliches und kontroversielles Plädoyer für mehr Humanität im Umgang von Ärzten mit ihren Patienten, für mehr Verantwortung und gegen Zustände in der Medizin des 21. Jahrhunderts.

ISBN9783902616807
Erschienen2013
AutorenKlaus Haselbruner
VerlagINNSALZ
Genre
AusgabeHardcover
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