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Skoutz

MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken – 2017-10

M

Im Aufmacher des Oktoberhefts (Nr. 821) schildert Stephen Buranyi die höchst erstaunliche Geschichte, wie Wissenschaftsverlage es schafften, öffentliche Etats als eine Art Gelddruckmaschine zu instrumentalisieren. Außerdem im vorderen Teil zwei Essays zur Lage in Frankreich nach der Wahl Emmanuel Macrons, die beide (durchaus unterschiedliche) Vorgeschichten mitliefern. Wolfgang Matz lässt die politischen Entwicklungen seit Mitte der Neunziger Revue passieren. Und bei Danilo Scholz geht es um die Geschichte der Staatsfeindschaft im französischen Denken der letzten Jahrzehnte. Ganz anderes Thema: In einem auf zwei Teile angelegten Essay erklärt der Astronom Aleks Scholz, wie wahrscheinlich die Existenz von Außerirdischen nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist.

Die Kritik enthält diesmal keine Kolumnen, sondern ein Special zur documenta 2017, die nicht nur in Kassel, sondern auch in Athen stattfand. Es schreiben Christine Käppeler, Cristina Nord, Christian Demand, Ernst-Wilhelm Händler, Harry Lehmann und Jan von Brevern.

In den Marginalien spekuliert Roberto Simanowski unter dem Titel „Todesalgorithmus“ über ethische Probleme, die sich aus der Nutzung von selbstfahrenden Autos ergeben. Markus Steinmayr unterzieht den Hochschulentwicklungsplan der Universität Duisburg-Essen einer philologisch-kritischen Lektüre. Felix Philipp Ingold hat Hans Henny Jahnns Roman „Perrudja“ wiedergelesen. Günter Hack beobachtet diesmal Stare in Manhattan. Und Harry Walter schreibt über eine Rückenansicht vor Ruinenhintergrund.

Erschienen2017
VerlagKlett-Cotta
Genre
AusgabeE-Book

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