
‚Gefühle denkbar und Gedanken fühlbar machen‘ – ist das Bestreben Hans-Jürgen Heises, über den die FAZ urteilt, er habe ‚einen unverwechselbaren Beitrag zur Nachkriegsliteratur geleistet‘.
Hans-Jürgen Heise schreibt aus der Überzeugung, ‚daß nichts so real ist wie Vorstellungskraft, die seit je den Schlußstein des Wirklichkeitsgebäudes bildet‘.
Geprägt vom ländlich-kleinstädtischen Ambiente seines hinterpommerschen Ursprungmilieus, hat er beim Hineinwachsen in die rein technisch und ökonomisch bestimmte Zivilisation der (Post)Moderne kritische Distanz bewahrt.
Ein Grüner, lange vor der Entstehung der grünen Bewegung, verband und verbindet er die Erinnerung an eine intakte Natur mit schonungsloser Bloßstellung des weltweiten Kahlschlags. Aus den Gegebenheiten gesellschaftlicher wie universeller Entfremdung entsteht – besonders auch in den Prosagedichten – eine psychische Irritation, die im Sprachcorpus als surreale Unterströmung in Erscheinung tritt.
Anderweitig hellt Heise die Szenerie auf – mit heiteren, ja euphorischen Bildern. ‚Gefühle denkbar und Gedanken fühlbar machen‘ – das will dieser Autor, über den die FAZ geurteilt hat, ‚er habe einen unverwechselbaren Beitrag zur deutschen Nachkriegslyrik geleistet‘.
Hans-Jürgen Heise hat für die vorliegende Ausgabe ein Destillat seines umfangreichen Werkes zusammengestellt, das neben bekannten auch bislang unveröffentlichte Gedichte enthält.
| ISBN | 9783892445135 |
|---|---|
| Erschienen | 1970 |
| Autoren | Heise Hans-Jürgen |
| Verlag | Wallstein |
| Genre | Unklassifizierbar |
| Ausgabe | Hardcover |





