
Die Monate mit „R“
Handlung
Drei alte Damen bewohnen eine barocke Mühle in einem abgeschiedenen Tal. Ingrid, eine pensionierte Gymnasiallehrerin, die Friseurmeisterin Erna und Anna, Architektin im Ruhestand führen nach liebevoller und aufwändiger Renovierung des Bauwerks einen scheinbar aussichtslosen Kampf gegen eine skrupellose Immobilien- und Projektentwicklungsgesellschaft, die im idyllischen Tal den Bau eines Wasserraftwerks plant. Die Staumauer soll unterhalb der Mühle errichtet, das Tal geflutet werden. Wohlwollend erteilen die zuständigen Ämter alle Bewilligungen und politischer Druck beschleunigt den Verkauf der Liegenschaften des Tales. Lediglich das Scheitern der Umweltverträglichkeitsprüfung verbleibt den drei Frauen als letzte Hoffnung, ihr geliebtes Tal nicht verlassen zu müssen. Ohnmächtig dem Treiben der nahen Stadtgemeinde, des Landes und der Bundesministerien ausgeliefert, harren sie aus, belagert von den aggressiven Handlangern der Immobilien- und Projektgesellschaft. Selbst ihr bisheriger Anwalt erteilt ihrem Wunsch, sie zu vertreten eine spröde Abfuhr. Zu sehr ist er seinen Klienten aus der Stadtgemeinde verpflichtet, die sich durch Gaststätten und Freizeitbetriebe am zukünftigen Stausee Gewinne erhoffen. Verzweiflung und Resignation halten in der Mühle Einzug.
Es ist ein Irrtum zu glauben, der Ausverkauf des romantischen Tales nahe der tschechischen Grenze hätte mit den Machenschaften eines internationalen Konzernes nichts zu tun. Die Geschäfte des global agierenden Unternehmens GENRES mit Hauptsitz in London reichen von der Dienstleistungserbringung zur Steuervermeidung bis hin zur Erzeugung, Speicherung und dem Transport von Energie. Auf nationaler Ebene bedient sich der Konzern einflussreicher Persönlichkeiten mit solider Verankerung in Wirtschaft, Politik, Ministerien und Ämtern. Geschickt verschaffen die von Gier und Eigennutz getriebenen Lobbyisten Alfred Müsler und Wilhelm Häussemann über ihre Netzwerke dem multinationalen Unternehmen Vorteile gegenüber den Behörden und bei der Beschaffung von Ressourcen. Eine Verordnung des Gouverneurs der Britischen Jungferninseln zwingt Müsler und Häussemann als Inhaber einer Briefkastenfirma, über die sie ihre Gagen an die GENRES verrechnen zur Erfassung und Signatur ihrer persönlichen Daten nach Tortola zu reisen. Haywood Duncan, Direktor der für die Firmenregistrierung und Kontoführung verantwortlichen Carib Asset Management Gesellschaft eröffnet den beiden, dass sie und noch weitere tausend Kunden durch ihren Agenten Leocandio Gonzalez, einem Angestellten Duncans um jeweils tausend Dollar erleichtert wurden. Schon während der Reise quält sie der Gedanke an den nahenden Termin in Brüssel und die Berichterstattung an Valerie Markov, dem Vertrauten des Konzernchefs Sergej Iljanov vor der Jahreshauptversammlung der GENRES. Bei der Beschaffung von Gasspeicheranteilen liegen sie besser, als bei der Förderung von Windkraftanlagen. Der Fortschritt beim Kraftwerksprojekt im Zainatal ist allerdings ins Stocken geraten, weil die drei Bewohnerinnen einer alten Mühle partout nicht verkaufen wollen. Sie üben Druck auf Evelyn Blecher, Geschäftsführerin der Immobiliengesellschaft aus und unterstützen den Bürgermeister der Stadtgemeinde Rabelsburg mit einer ansehnlichen Geldspende. Ihre Reise nach Brüssel, wenige Tage später endet mit einer Rüge Markovs und dessen Drohung, die Zahlungen an die beiden einzustellen, falls sie binnen Kürze keine Erfolge vorzuweisen hätten.
Frau Blecher droht den drei alten Damen mit Enteignung. Die Anfeindungen seitens der Stadtgemeinde beginnen mit der Verweigerung des Abtransportes des Restmülls über den zur Mühle führenden privaten Weg und gipfeln in der unterschwelligen Bezichtigung der Hexerei, als Ingrids Freund Sepp das Holz der drei Frauen bei der jährlich stattfindenden Holzversteigerung feilbieten will. Monika Erpentaler, die Gattin des Bürgermeisters setzt die Geldspende sofort in einen neuen Geländewagen um und gibt damit in Rabelsburg an. Herwig, ein alleinstehender Freund der drei Damen, der seit Jahren die Zaina befischt studiert mit Ingrid die Natura 2000 Richtlinien der EU, sieht jedoch Gefahren durch den einige Kilometer flussabwärts gelegenen Nationalpark. Viel zu spät wendet sich die Hauptfigur Anna an einen früheren Bekannten, einen agilen, unkonventionellen Rechtsanwalt, den sie aus ihrer aktiven Zeit als Architektin kennt, nachdem der Wetterhahn der Mühle Ziel einer nächtlichen Schießübung geworden war.
Während Ingrid und Anna schlaflose Nächte durchleiden, lässt Erna sich einen Webstuhl liefern und nervt damit nicht nur ihre Mitbewohnerinnen. Geschickt verkuppelt Anna ihre Freundin Klara, die in einem Häuschen über dem Tal ihre Wochenenden verbringt, beim Zusammenbau des Webstuhls mit Herwig. Sepps Sohn Gerhard fährt nach einer Zechtour das Auto seines Vaters zu Schrott. Im Krankenhaus der Bezirkshauptstadt Pern eröffnet er Ingrid und Sepp, die Burschen zu kennen, die den Wetterhahn der Mühle durchlöcherten.
Leocandio Gonzales setzt sich in seine Heimat Florida ab. Mit Hilfe seiner Freundin Theresa dringt er über die Küche eines Restaurants ihres Onkels in das Netzwerk des Kreditkartenunternehmens OMNI PAY ein. In seinem Rechenzentrum im Keller des Hauses von Theresas Mutter Sophia verknüpft Leocandio die Daten der OMNI PAY mit seinen bisher von der GENRES gesammelten Informationen. Anhand der so gewonnenen brisanten Daten fordert er über seine in Pakistan gegründete Firma Jahdai Enterprises weitere zwei Millionen Dollar von der Londoner Zentrale der GENRES. Er bittet seinen Freund und früheren Studienkollegen William Cohan, ihm durch das Einrichten mehrerer Konten bei der Reinwaschung des von der GENRES zu erwartenden Geldes behilflich zu sein. William ist Annas Sohn, zu dem sie jedoch seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hat. William ist seiner stumpfen Arbeit für die ECON – LAND Bank, einem Partnerunternehmen der GENRES auf den Cook Islands überdrüssig. Unerledigt bleiben die Unterlagen für die Steuervermeidung asiatischer Großkonzerne auf Williams Schreibtisch liegen, nachdem er Leocandios Transferkonten einrichtet und sich nach Wien absetzt, um sich dort bei seinem Jugendfreund Theo mit Gonzalez zu treffen. Noch auf der Reise wird ihm klar, dass er sich nach Jahren der Zusammenarbeit, in seine Assistentin Pamela Wright, welche ihn immer fürsorglich unterstützte, verliebt hat.
Sofort nach der pompösen Jahreshauptversammlung der GENRES versammelt der in seinem Stolz verletzte Milliardär Sergej Iljanov den gesamten Vorstand und setzt den Sicherheitsapparat und die IT Abteilung auf Faktensuche zu Ajith Jahdai an. Noch am Abend ist klar, dass Gonzalez dahinter steckt. Schon auf der Krisensitzung tags darauf ist auch die Verbindung zwischen Gonzalez und Cohan eindeutig. Iljanov kommt aber Markovs Anraten, die von Gonzalez geforderte Summe zu zahlen, sofort nach, da eine auch nur scheibchenweise Veröffentlichung der brisanten Fakten und Transaktionen ruinöse Auswirkungen auf die GENRES haben würde. Entgegen Markovs Rat bläst Iljanov zur Jagd auf die Erpresser.
Theodor Höbing, ein Schulkamerad Williams, gewährt ihm und Leocandio Unterschlupf in seiner luxuriösen Dachwohnung in der Wiener Innenstadt. William eröffnet Pamela seine Gefühle und ermutigt sie, ihm nach Wien zu folgen. Leocandio gesteht William die Erpressung der GENRES um zwei Millionen Dollar.
Annas Anwalt Erwin Helmberger und sein Freund Oberst Franz Schneider fahren gemeinsam an die Zaina. Franz sichert Beweismaterial zum Schuss auf den Wetterhahn und installiert Überwachungskameras am felsigen Pfad nördlich der Mühle. Er ertappt Wenzel Meissner und Stefan Prochazka, Angestellte der Immobiliengesellschaft, als sie die drei Frauen in der Mühle bedrohen. Klara und Herwig kommen einander immer näher.
Nur knapp entgeht Theresa mit Hilfe Juan Serapentes, den ihre Mutter ihr nachschickte, der Gefangennahme durch Iljanovs Leute. Erfolgreich erwirbt sie XETRA Gold der Deutschen Bank mit dem von der GENRES überwiesenen Geld an der Börse in Barcelona. Inzwischen in Wien angekommen, überwirft sich Pamela mit Leocandio, findet jedoch in Theos Klavierlehrerin Hermine eine neue Freundin. Aus seiner Liste, der im Dienst der GENRES stehenden Personen, wählt Leocandio die Kandidaten Müsler und Häussemann für seine Absicherung gegenüber der GENRES. Bei der Vorbereitung des Treffens mit den Gattinnen seiner Auserwählten wird er arg in Mitleidenschaft gezogen. Sofort übernehmen Pamela und Hermine die Initiative und drohen Marie Häussemann und Margarete Müsler mit der Zerstörung ihrer Existenzen, falls ihre Ehemänner Markov und Iljanov nicht dazu bewegen, von einer Verfolgung Leocandios Clique abzusehen.
Mittlerweile wissen die Sicherheitskräfte der GENRES, dass Leocandio und William in Wien untergetaucht sind. Theresa erreicht Wien unversehrt, berichtet aber von der erfolglosen Suche der GENRES in Leocandios Heimat Glades County. William kauft einen Transporter und fügt sich Pamelas Wunsch, bei seiner Mutter in Schecken Unterschlupf zu suchen.
Für Anna, Erna und Ingrid brechen Welten zusammen, als Erwin sie vom positiven Ausgang der Umweltverträglichkeitsprüfung unterrichtet. Erwin weiß jetzt aber auch, dass Müsler und Häussemann in jeder Instanz nachhalfen. Als Anna resignierend meint, dass ihnen nur mehr ein Wunder helfen kann, legt Erna ihren Glauben an ein echtes Wunder dar. Anna verschweigt ihren Freundinnen, dass sie jeden Morgen ungezwungen mit der Madonna am Deckengemälde über ihrem Bett Zwiesprache hält.
Theresa, Pamela und Leocandio beschließen, erst in einem kleinen Hotel in Rabelsburg zu übernachten. Um kein Aufsehen zu erregen und um die Lage zu sondieren, entscheidet William mit gemischten Gefühlen alleine zu Fuß zur Mühle gehen. Das Wiedersehen mit seiner Mutter verläuft herzlich. William und Anna erleichtern ihr Gewissen zu wunden Punkten ihrer Vergangenheit. Anna bewundert die Entscheidung ihres Sohnes, mit Pamela ein neues Leben zu beginnen. Als sie ihre eigene ausweglose Situation darlegt, fällt auch der Name der Immobiliengesellschaft ImPro. William erkennt die Zusammenhänge zur GENRES sofort und bittet Leocandio, Datensätze zur ImPro aus seinem Fundus zu filtern. Leocandios reiche Ausbeute bildet schließlich die Basis für die Forderung zum Stopp des Kraftwerksprojektes an Frau Blecher. William stellt keinerlei Auffälligkeiten im Tal fest und bittet Theresa, Pamela und Leocandio am nächsten Tag zur Mühle zu kommen.
Schon am frühen Morgen nimmt Franz Schneider Markus, den Sohn des Bürgermeisters, und seinen Komplizen fest. Erwin konfrontiert Erpentaler mit der Frage nach dem Geld für den Geländewagen. Zahlreiche Gäste finden sich in der Mühle ein. Pamela, Theresa und Candy kommen in Tracht, Franz und Erwin schildern die Szenen aus Rabelsburg und Leocandio klärt Erwin über die Machenschaften Müslers und Häussemanns auf. Franz lässt seine Kameras noch stehen. Leocandio will das Tal kaufen und rät William, ein Gewerbe als Handelsagent anzumelden. In Briefen an Margarete Müsler und Marie Häussemann fordern sie den Stopp des Projektes Zainatalsperre.
Nach Erhalt Leocandios dreister Erpressung gerät Evelyn Blecher in Rage. Sie informiert ihren Vorgesetzten Nazar Shubin, Chef der GENRES Real Estate, über ihre missliche Lage. Shubin klärt sie über die Erpressung des GENRES Konzerns auf und befiehlt ihr, nichts zu unternehmen, außer den Agenten Boris Daboshvili, der bereits in Wien weilt, zu unterstützen. Im Büro der ImPro erläutert ihr Daboshvili seine Pläne zur Überwältigung und Gefangennahme ihrer Widersacher im Zainatal. Seine gesamte Mannschaft steht in Jihlava bereit. Vor Mitternacht bricht Boris, begleitet von Meissner und Prochazka, nach Schecken auf. Doch unverhofft fällt Boris Schneiders Überwachungskameras zum Opfer. Die von Franz gestartete Alarmfahndung endet mit der Festnahme Daboshvilis und seiner Helfer. Franz erkennt in Daboshvili einen wegen eines früheren Deliktes von Interpol gesuchten Täter und übergibt ihn an die Staatsanwaltschaft.
Anna und Erna warten am Hauptplatz in Rabelsburg vor dem Meldeamt auf ihre Gäste. Monika Erpentaler nutzt die Gelegenheit, dem Hexengesindel gehörig aus dem Fenster schreiend, die Leviten zu lesen. Erbost bringen Anna und Erna den Vorfall sofort zur Anzeige. Doch Kommandant Spannagl will das Geschehene vereiteln. Erna und Theresa, nach der ersten Begegnung ein Herz und eine Seele, animieren die Gesellschaft zur Einkaufsfahrt nach Pern. William nützt die Gelegenheit, in Pern sein Gewerbe als Handelsagent anzumelden. In Pern informiert Erwin Anna über den gescheiterten nächtlichen Anschlag und die Verhaftung Daboshvilis und rät zu Schutzmaßnahmen. Pamela und Theresa überzeugen Leocandio, seine erste Gegenmaßnahme, Belgiens Energieminister hoch gehen zu lassen, noch hintan zu halten. Während die Damen sich den Weihnachtseinkäufen widmen, besorgen William Kameras, Bewegungsmelder, Kabel und Pressluftwaffen.
Bedrängt von Ehefrau Margarete, bläst Müsler im Ministerium zu Rückzug des Projektes Zainatalsperre. Auch Marie Häussemann setzt ihrem Wilhelm gehörig zu. Häussemann fordert Evelyn Blecher vehement auf, das Zainatalprojekt zu stoppen, bevor er mit Müsler den Flug nach Brüssel antritt. Seine Läuterung erfolgt während des Fluges. Nachdem er die Wünsche, Gonzales in Ruhe zu lassen und das Zainatalprojekt zu stoppen, bei Markov deponiert, erklärt er seinen Ausstieg aus allen laufenden Geschäften. Markovs Schilderung der Erpressung der GENRES geht an ihm vorbei. Nach der Besprechung mit den beiden eilt Markov zur Krisensitzung der GENRES nach London.
Die Krisensitzung verläuft äußerst angespannt. Die Vorstände schildern die schlechte Projektlage in Brasilien und Afrika, die Stagnation Europa, die katastrophale Situation auf den British Virgin Islands und den bevorstehenden Bankrott der GENRES PLC Cook Islands. Iljanov tobt und feuert alle Vorstände. Sir Egborough, Mehrheitseigentümer der ECON – LAND Bank kontert, kündigt den Rückzug der ECON LAND aus der GENRES an. Ohne Iljanovs Wissen kündigt Markov und verkauft nach der Sitzung seine Europaanteile an der GENRES London an die ECON – LAND. Er tauscht seine Brasilienaktien gegen die Immobiliengesellschaft ImPro. Die ECON – LAND Bank steht kurz vor dem Abschluss eines Handels mit dem GENRES Konkurrenten GASOTROM, bei dem ihr Markovs Gasspeicherbeteiligungen sehr willkommen sind. Markov verlässt London und reist nach Wien. Shubin hatte die ImPro bereits vor dem Telefonat mit Frau Blecher an die ECON LAND abgestoßen.
Die tiefe Betroffenheit der Bewohner der Mühle über den gescheiterten Anschlag wird durch die von Klara und Herwig mitgebrachten Fischlaibchen kaum gelindert. Die Männer lenken sich mit den Sicherungsmaßnahmen ab, die Frauen diskutieren beklommen über Gott und die Welt. Weder der von Sepp geschnittene Christbaum, noch das nahende Weihnachtsfest erhellen die Gemüter.
Frau Blecher ist zahlungsunfähig. Statt der monatlichen finanziellen Unterstützung seitens der GENRES Real Estate langt ein Brief zum Besitzwechsel zur ECON – LAND ein. Blecher erteilt dem Vertreter der TRASSALP AG eine Absage bezüglich des Baubeginns, danach kündigt sie allen Mitarbeitern.
Bürgermeister Erpentaler kreuzt mit einem Spengler in der Mühle auf, lässt Wetterhahn und Dach richten. Er will so Vorteile für seinen Sohn und seine Frau, die er mittlerweile zur Vortäuschung einer Psychose überredete, lukrieren. Die Sache mit der Müllabfuhr wiegelt er als Irrtum ab. Leocandio missbraucht ihn geschickt, Frau Blecher nach dem Stand des Projektes zu fragen und Käufer für das Tal zu avisieren. Bereitwillig schildert Evelyn Blecher ihre Misere und schnappt fast über, als Erpentaler potentielle Käufer erwähnt. Erpentaler verlässt die Mühle mit einem dritten Problem. Er fürchtet die Rache der Rabelsburger, deren Erwartungen er nicht erfüllen kann. Doch Leocandio und William wissen jetzt, dass die ECON LAND im Besitz der ImPro ist und dass Müsler an der Rückabwicklung des Projektes arbeitet. Anna trifft beim Spaziergang auf einen Messwagen des geologischen Instituts, welches neue Bohrproben am Felsen unterhalb der Mühle nehmen lässt. Die Hoffnung, dass das Kraftwerk zumindest in absehbarer Zeit nicht gebaut wird verdichtet sich zur Gewissheit. Was die ECON – LAND mit der ImPro vorhat, bleibt noch ungewiss. Freudig wird das nahende Weihnachtsfest vorbereitet. Anna will es als großes Friedensfest feiern.
Der Heilige Abend entwickelt sich zum ausgelassenen Fest. Theo bringt Wein mit, Hermine spielt auf ihrem tragbaren Piano, Theresas Familie übermittelt Grüße aus Florida. Am Höhepunkt der Bescherung hält Sepp um Ingrids Hand an und Theo verlobt sich mit Hermine.
Leocandio und William versuchen an Informationen der ECON – LAND heran zu kommen. Ihr Eindringen über einen Server auf den Britischen Jungferninseln misslingt. Überraschend erhält Anna einen Anruf Valeri Markovs. Anna gewährt ihm die Bitte, gemeinsam mit den Häussemanns zur Mühle kommen zu dürfen, um ein persönliches Anliegen vorzubringen.
Wider Erwarten bringt Markov nicht nur Marie und Wilhelm Häussemann mit. Auch Wilhelms Vater Bernd, der sich in Wien niederlassen will, ist mit dabei. Anna ist sofort hingerissen von Bernd und Bernd scheint Annas Gefühle zu erwidern. Wilhelm entschuldigt sich für sein Verhalten gegenüber den drei Frauen. Markov weist sich als neuer Eigentümer der ImPro aus und versichert Erna, Ingrid und Anna, dass sie nie wieder um ihr Anwesen bangen müssen. Markov schildert seine Ideen zur Wasserstofftechnologie, stellt Marie als Expertin im Patentrecht und internationalem Vertragsrecht vor und berichtet vom Kauf eines Forschungszentrums. Er kennt die Qualitäten, das Wissen und die Erfahrung Williams und Leocandios. Er gelingt ihm, die beiden Experten als Partner zu gewinnen. Ernas Wunder ist in Erfüllung gegangen.
Anna und Bernd finden zu einander. Gemeinsam planen sie den Umbau des historischen Teiles der Mühle.
| ISBN | 9783902589712 |
|---|---|
| Erschienen | 2018 |
| Autoren | Helmut Steiner |
| Verlag | Edition Weinviertel |
| Genre | Unklassifizierbar |
| Ausgabe | Hardcover |





