
Wallstein ehrt den großen Lyriker Hans-Jürgen Heise anläßlich seines 75. Geburtstags am 6. Juli 2005 mit einem Band neuer Gedichte.
Es gibt nur wenige Lyriker, die ihr ganzes Leben hindurch produktiv bleiben. Zu Ihnen gehört Hans-Jürgen Heise, der schon in juvenilen Jahren Gedichte veröffentlicht hat und dem ‚die Tinte der Imagination bisher nicht trocken geworden ist‘.
Stets hat der Autor auf die Drifte des Daseins reagiert, auf äußere Ereignisse wie auf innere Befindlichkeiten – auch dann, wenn Zeitläufte und individuelle Biographie nicht demselben Tidenhub folgten.
Heises jüngste Texte, die sich auf einen Clinch mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen einlassen, sind Altersgedichte. Das Wissen um die Ausnüchterung der modernen Welt läßt jedoch durchaus noch Momente der Daseinsfreude zu: ‚Gene der guten Laune‘ stehen in austarierendem Gegensatz zu entzaubernden Bewußtseinsvorgängen.
Diese neuen Gedichte, die in bildgesättigter Idiomatik leichthin selbst über das Schwere sprechen, sind Anschlußarbeiten an Heises umfangreichen Lyrikband ‚Gedichte und Prosagedichte 1949-2001‘.
| ISBN | 9783892449294 |
|---|---|
| Erschienen | 2005 |
| Autoren | Heise Hans-Jürgen |
| Verlag | Wallstein |
| Genre | Unklassifizierbar |
| Ausgabe | Hardcover |





